"userAgent":"Mozilla/5.0 (Macintosh; Intel Mac OS X 10_15_7) AppleWebKit/537.36 (KHTML, like Gecko) Chrome/150.0.0.0 Safari/537.36"
Stellt sich heraus, Vivaldi, Dritt-Browser meiner Wahl, verwendet aus (Kompatibilitäts-?) Gründen eine uralte Betriebssystem-Version von MacOS im User-Agent. Die Angabe der Chrome-Version ist dagegen korrekt/aktuell.
Die Frage, mit welchem User-Agent der eigene Browser da draußen unterwegs ist, beantwortet übrigens (unter anderem) DNSChecker.org.
Bei WhatIsMyBrowser kann man nachschlagen, mit welchen User-Agents die diversen Browser aktuell unterwegs sind, hier für Vivaldi.
]]>Freunde vom Spieleabend haben mich auf Hay Day aufmerksam gemacht, eine von tausend Farm-Simulationen, mit dem Warnhinweis: Kann süchtig machen! Ich geben diesen Hinweis hier gerne weiter.
Im Prinzip geht es darum, Feldfrüchte anzubauen. Die werden dann in mit jedem Level komplizierter werdenden Wertschöpfungsketten veredelt: Die Milch wird zu Käse, der Käse zu Kuchen, der Kuchen zur besonderen Torte usw.
Es ist ein kommerzielles Spiel und mit den als „Produktionszeiten“ kaschierten künstlichen Wartezeiten darauf ausgelegt, den Spielenden Geld für Beschleuniger aus der Tasche zu ziehen. Es gibt verschiedene Währungen, Münzen, Diamanten, Schlüssel und saisonale Währungen (Schau dir das mal an, EZB!) Die kann man alle mit echten Euros kaufen, Sinn macht das aber nur für die Diamanten. Das kann richtig ins Geld gehen, wenn, siehe oben, ein Suchtverhalten entsteht.
Ich gehe aktuell den Weg, jeweils das Dreifach-Angebot am Monatsanfang anzunehmen. Für 15 Euro gibt es den Farm-Pass und zwei andere Pass genannte Dinge, die aber alle gemeinsam haben, dass man für gewöhnliche In-Game-Aktivitäten Diamanten und andere nützliche Gegenstände bekommt. Das ist mir genug Schmiere, auf weiter Angebote reagiere ich ablehnend.
Wie bei solchen Spielen üblich, muss man ein wenig grinden, um voran zu kommen. Regelmäßig nach den Feldfrüchten sehen, Obstbäume und -Sträucher in Schuss halten, die Produktionskapazitäten nach und nach ausbauen. Aktuell stehe ich bei Level 50 und die absolute Engpass-Ressource ist die Molkerei, weil Milchprodukte wie Sahne, Käse und Butter für viele weitere Produkte gebraucht werden. Mir reichen meine 10 Kühe, um die Molkerei auszulasten. Auch bei den Ziegen, die Ziegenmilch liefern, die ebenfalls durch die Molkerei muss, um zu Feta zu werden, bleibe ich vorerst bei acht.
Neben der Farm gibt es noch den Angelbereich (Fische, Hummer, Enten), das Tal, in dem man Waren mit dem Lieferwagen an Privatleute und Geschäfte verkauft, und die Stadt. Bei der Stadt habe ich lange nicht kapiert, wie man die Gebäude verbessert. Ressourcen dafür (Hammer, Bohrer, Farbe) geben die Stadtbesucher (die Umsatzquelle) nur in sehr geringen Mengen ab. Der Stadtausbau läuft daher am besten über den Katalog, in dem andere Spieler ihre Überschüsse anpreisen. Und, wie auch immer sie daran gekommen sind, diese Spieler haben gerne mal fünf Farbeimer und zehn Handbohrer für billiges (In-Game-) Geld im Angebot.
(wird vielleicht ergänzt)
]]>Das klappt alles insgesamt gut, wie bei Linux üblich darf man sich halt nicht davor fürchten, zur Kommandozeile zu greifen. Der Ablauf ist ungefähr folgender:
Ein Windows 11 ISO-Image herunterladen, die gibt es legal direkt von Microsoft. Die ISO-Datei steht unter Windows 11 Laufwerkimage (ISO) für x64-Geräte herunterladen.
Der Product Key zum Windows steckt heutzutage bei allen großen Herstellern direkt in der Firmware des Geräts. Wer Windows direkt auf die Hardware aufspielt, wird gar nicht danach gefragt; Windows holt ihn sich direkt von dort. Unter Linux zeigt der folgende Befehl den Produktschlüssel in der letzten Zeile:
user@thinkie:~$ sudo strings /sys/firmware/acpi/tables/MSDM
MSDMU
LENOVOTC-M1U
AMI
ABCDE-12345-FGHIJ-67890-KLMNP
Für das Einrichten einer neuen VM sieht kvm den virt-manager vor, eine GUI-Anwendung, die einen Wizard anbietet, der den Pfad zur ISO-Datei, die Speicher- (8 GB) und CPU- (4 CPU) Zuweisung und die Größe der virtuellen Festplatte abfragt.
Dann dauert es eine Weile und ein paar Restarts des virtuellen Windows, bis Windows die üblichen Einstiegs-Dinge wissen will, alles sehr unaufregend.


Wer VirtualBox kennt, kennt die Guest Additions, die Windows Treiber hinzufügen, mit denen es besser mit der virtuellen Hardware arbeiten kann. Vor allem, um auch höhere Bildschirmauflösungen unterstützen zu können.
Das Konzept gibt es bei KVM auch und heißt virtio (Virtual Input/Output) Viele Anleitungen schlagen vor, davon unter Linux eine ISO-Datei herunterzuladen und dann der Windows-VM zur Verfügung zu stellen. Das macht Sinn, wenn die Windows-VM nicht ins Netzwerk oder nicht ins Internet darf.
Meine VM darf ins Internet und daher habe ich die Treiber-Sammlung direkt in Windows heruntergeladen. Von virtio gibt es regelmäßig neue Releases, ich habe den aktuellen Stand des Installers virtio-win-gt-x64.msi von den Fedora People heruntergeladen und dann wie alles andere in Windows installiert. Damit funktioniert dann die Anpassung der Bildschirmauflösung.
Falls ich mal virtuelles Windows auf Linux brauche, werde ich diesen Weg wieder einschlagen und sehen, wann er zu Fallstricken führt.
Der erste Fallstrick tat sich am folgenden Tag auf, als die VM nicht starten wollte, weil ihr das Netzwerk fehlte. Das wird von KVM verwaltet und kann bestimmt viel mehr Dinge als ich brauche. Virtuelle Machinen mit virtuellen Netzwerken verknüpfen …
Die Lösung für mein Problem hat sich bei Ask Ubuntu gefunden: Can’t start KVM guest: „network ‚default‘ is not active“ Die Befehle sind in Kürze:
sudo virsh net-list --all
zeigt an, welche Netzwerk Interfaces vorhanden sind und welchen Status sie haben.
sudo virsh net-start default
startet das Interface mit dem Namen default. Problem für’s Erste gelöst. Wenn ich die VM verwenden wollte, würde ich das noch für immer starten konfgurieren,
sudo virsh net-autostart default
Da die VM und KVM aber wieder gelöscht werden, notiere ich das hier nur.
]]>Diese Ausgabe bringt uns jeweils zwei Titel von Peter Gabriels drittem und vierten Album und das gerne gecoverte Don’t Give Up vom Mega Seller So.
Mojo, eine Figur, die Peter Gabriel eine Zeit lang in seinen Songs benutzt hat, betreibt ein Piratenradio, und diese Fassung möbelt das inzwischen über 40 Jahre alte Stück ordentlich auf. Den Credits nach sind die Synthis wie im Original von Larry Fast. Lead Vocals übernimmt mal wieder eine Frau, Leashya Fitzpatrick-Munyon, und wiedermal bin ich überrascht, wie gut sich Gabriel-Songs von Frauen interpretieren lassen. Außerdem gefällt mir das Schlagzeug, da ist auch ordentlich Zug dahinter. (John O.Reilly im Interview)
(Mojo hat es nie zu internationaler Berühmtheit wie z.B. Ziggy Stardust gebracht und taucht auf neueren Werken (ab 1985, hüstel!) nicht mehr auf. Aber das ist wahrscheinlich der Neu-gierde von Peter Gabriel geschuldet, der Konzepte eben mal selbst ausprobiert und bestimmt deutlich mehr anfängt als er beendet.)
Das zweite Stück von peter gabriel 3 (aka Melt), auch hier waren Kuratoren am Werk, die das Original verstanden haben. Die Stimme von Co-Projektleiter Deane Arnold ist nahe bei Peter und die Produktion insgesamt auch. Die Gitarre insgesamt rockiger als im Original, und die Drummerin Yoyoka Soma hat definitiv ihren Spaß.
Wir kommen zu peter gabriel 4 (aka Security) und der Affe bekommt diesmal einen walking bass und eine insgesamt sparsamere Produktion. Laut den Credits machen die beiden Projektinitiatoren, Deane Arnold und Jeremy Nesse die ganze Arbeit alleine.
Wir bringen die Szene am See mit den niedergebrannten Bäumen mal eben nach Hispania: Sofia Juan übernimmt die Vocals, eine Sängerin aus Argentinien, plus ein bisschen spanische Gitarre, ist okay. Die Rollen sind vertauscht, Sofia singt Peter und ihr Parter übernimmt den Part von Kate Bush, und daran sind schon ganz andere gescheitert. Der Typ, sorry, klingt mir insgesamt zu schleimig.
Dieses Stück lebt, neben den sehr seltsamen Lyrics, im Original von dem Trommeln am Ende. Der Rest sind (vermutlich, siehe Neu-gier, oben) Experimente mit dem damals brandheißen Fairlight CMI.
Auch hier übernimmt Deane Arnold die Vocals und wir bleiben insgesamt nahe am Original. Aber, aber, aber, das große Finale bekommt man so leicht nicht nachgebaut … Also muss man das ganz anders angehen, wie John Metcalfe es für New Blood (Peter plus Orchester covert Peter) gemacht hat, oder, wie hier, man lässt es eben ganz weg.
Eine Ausgabe der wire mit überwiegend werktreuen Einspielungen. Mir gefällt Don’t Give Up, nur wünschte ich mir einen anderen Duett-Parner. On The Air kommt sehr frisch daher und ist wohl mein Liebling auf diesem Album.
]]>und was zum spielen:
]]>Es gibt da jemand, der ein altes Bahn-Stellwerk zu einer Ferienwohnung umbaut. Der Fortschritt ist, da seine Frau und er alles selbst machen, langsam, aber sicher. Neben der Dokumentation der Bauvorhaben ist, für Leute, die den Buchbinder Wanninger kennen, lustig, mit welchen Behörden er sich auseinandersetzen muss, und welches (rudimentäre) Verständnis die von ihren Aufgabengebieten haben. Etwa monatlich erscheint eine Fortsetzung von: Stellwerk Fröhnerhof – Die Sanierung eines Lost Place
Das beste am Internet abseits von Facebook, Instagram, Snapchat sind die rabbit holes, in die man sich stürzen kann. Dieses hier wartet noch eine genauere Untersuchung. Es begann mit einem Hinweis auf eine Arbeit von Tadiwa Madenga, The Garden Letters of Yvonne Vera, (Buchvorstellung) der zu der Schriftstellerin Yvonne Vera führt, die aus Simbabwe stammt, ihr literarisches Hauptwerk aber in Kanada verfasst hat. Sie kehrte dann nach Simbabwe zurück, um für einige Jahre die Nationalgalerie zu leiten.
Ihr literarisches Werk wird als beispielhaft für post-koloniale afrikanische Literatur angesehen. Welche andere afrikanische Literatur, vielleicht sogar von Schriftstellerinnen gibt es noch? Nun, da wären als Einstieg bestimmt geeignet: Daughters of Africa (wohl noch nur antiquarisch) und seine Fortsetzung New Daughters of Africa.
So viel zu entdecken, so wenig Zeit …
… und damit sind nicht die Monster in den Büchern gemeint, sondern die MenschMonster, die die Bücher geschrieben haben. Zum Beispiel J.K. Rowling, die wegen ihrer Anti-Trans-Haltung inzwischen von vielen nicht mehr gelesen werden möchte. Auf meinem Stapel liegt halbgelesen von Claire Dederer Monsters – What do we do with Great Art by Bad People, und ja, wahrscheinlich ist auch eine*r deine*r Lieblingsschriftsteller*innen in diesem Buch aufgeführt.
Abhilfe bietet die Free Library of Philadelphia, die neben Maßnahmen wie „Bücher nicht neu kaufen, sondern gebraucht, oder ausleihen“ auch eine kleine Liste zauberhafter Alternativen zu HP bietet: When Your Favorite Creator Does Something Terrible
]]>Wie war das bei mir früher? Mit Freund*innnen verabreden ging über das grüne Festnetztelefon im Flur. Zur Kommunion bekam ich ein Kofferradio geschenkt. Yeah, ab jetzt läuft bei mir mein Sender! Die folgenden Jahre habe ich dann Geld gespart für Komponenten meines eigenen HiFi-Turms:
Das macht unsere Jugend nicht mehr. Das Smartphone ersetzt all das spielend, mit Zugriff auf alle Musik, Filme, Serien, die jemals produziert wurden. Und kann noch viel mehr (Kamera, Video, Fitness-Tracker, …). Wer seinen Kindern das Smartphone wegnimmt, nimmt ihnen ihren HiFi-Turm, ihre kreativen Werkzeuge und ihre Kommunikationskanäle zu ihren Freunden weg.
]]>Die ganze Abhandlung ist eine lange, schöne HTML-Seite (vielleicht ein wenig wie die, mit der das Steve Jobs Archiv seinen 70. Geburtstag gewürdigt hat – allerdings ist diese Seite inzwischen zu einem Buch geschrumpft, das man kaufen darf).
Das besondere an der Seite ist, dass zu jeder besprochenen Epoche der passende Mac bereitsteht, direkt auf der Webseite emuliert, so dass man live mitklicken kann, was Marcin Wichary beschreibt. Sehr, sehr cool!
]]>Durch die Standards, K/X/Ubuntu und Fedora habe ich mich schon durchgeklickt, auch einmal Linux Mint Cinnamon. Am besten hat mir bisher KUbuntu gefallen.
Dieser Eintrag sei aber elementaryOS gewidmet, einer Linux-Variante, die es sich zum Ziel gesetzt hatte, macOS zumindest im Design so weit wie möglich nachzuahmen. Inzwischen aber auch bereit ist, stilistisch eigene Wege zu gehen. Ein weiteres Alleinstellungsmerkmal ist, dass diese Distribution nicht um Spenden wirbt, sondern gekauft werden möchte. Gut, ich werfe $20 in den Ring und bekomme einen Download, den der olle Balena Etcher auf einen USB-Stick brezelt.
Die Installation verlief ereignislos: Wie andere auch, fragt der Installer die Landessprache und das Tastaturlayout ab und ob er die Festplatte komplett löschen und nach eigenem Gusto einrichten darf. Darf er, und wenigeMinuten später startet elementaryOS mit … der Abfrage von Landessprache und Tastaturlayout. Na gut. Dann die frischesten Updates eingespielt und dabei mal nach der WLAN-Bandbreite schauen … und freuen: Die anderen Linuxe konnten mit dem verbauten Realtek RTL8821CE nämlich herzlich wenig anfangen, die Verbindung kam wohl zustande, nur brach die Bandbreite immer wieder ein. Hier aber war das knappe GigaByte Patches schnell heruntergeladen und eingespielt.
Schon mal eine schöne Überraschung: In den Systemeinstellungen Drucker ausgewählt, dann die beiden Drucker eingeschaltet … Als die Drucker sich ins WLAN eingebucht hatten, erschienen sie auch gleich in der Liste der Drucker. Gefällt mir schon mal!
Der gute Eindruck vergeht leider, wenn man tatsächlich etwas drucken möchte. Beim ersten Versuch aus dem Dokumentenbetrachter bleiben beide Drucker auf „Informationen über Drucker werden geholt“ stehen.
Beim Drucken aus LibreOffice funktioniert es mit dem LaserJet, aber das Epson WorkHorse bleibt im Stall, mit einer undurchsichtigen Fehlermeldung:

Und auch beim LaserJet möchte ich eigentlich nichts von einer cfFilterChain lesen.
Zugriff auf das NAS funktioniert auch, von dort kann die Musik-App Songs spielen.
Die fn-Ebene der Notebook-Tastatur wurde auch erfolgreich eingebunden, Lautstärke und Bildschirmhelligkeit lassen sich über die Hotkeys einstellen.
Mein mailbox.org-Postfach wird auch automatisch eingerichtet. Allerdings wird der Vollbestand an Mails nicht automatisch abgerufen, hier muss man einmal den Aktualisieren-Kringelkreis klicken.
Mitgelieferte Apps sind eher minimalistisch, die Musik-App zum Beispiel möchte einzelne Songs ausgewählt haben, die in eine Playlist eingereiht werden, kein Audiothek-Management a la iTunes.
Die Mail-App tut so, als gäbe es eigentlich gar nichts einzustellen. Nicht mal das Abruf-Intervall für das Postfach lässt sich ändern (oder ich finde es nicht). Also ein bisschen über das Ziel hinausgeschossen alles weggelassen, was man nicht unbedingt braucht.
Die Systemeinstellungen sind super-übersichtlich, etwa wie bei frühen MacOS X-Releases. Die Berechtigungen werden hier für jede App sehr differenziert aufgeschlüsselt.
Ich probiere noch weitere Apps aus dem App Center aus. Von dort kann man beispielsweise das bewährte LibreOffice installieren. Und auch den Markdown-Editor, der iA Writer nachmachen will,
Betrieb mit Notebook-Monitor und weiterem Monitor funktioniert. Die Systemsteuerung bietet das übliche „Wie stehen die Monitore zueinander“ an. Notebook zuklappen (nachdem, siehe unten, externe Tastatur und Maus eingerichtet sind, funktioniert auch. Nichts zu meckern an dieser Ecke.
Tag Zwei: Notebook neu gestartet, geschaut, ob meine Logi-Kombi aus Keyboard und Mouse über den Unify-Stecker erkannt werden. Nö. Dafür auch die Microsoft Maus bzw. ihr Stecker nicht mehr.
Sehr seltsam, aber gut, probieren wir es mit einer Kabel-Maus. Aha, tut. USB-Stecker von Micro-Maus rein. Aha, Micro-Maus tut auch. Kabel-Maus raus, Micro-Maus tut weiterhin. Gut, dass ich so einen Hardware-Zoo bei mir rumliegen habe. Aber nichts für Leute, die ein „und läuft und läuft und läuft“ erwarten und benötigen.
Probiere, eine K380 Logi Tastatur per Bluetooth einzubinden, stelle dabei fest, dass Bluetooth systemweit deaktiviert ist. Das wird auch korrekt in der Statusbar links oben angezeitgt. Im Bluetooth Applet der Systemsteuerung kann ich Bluetooth „einschalten“, der Schalter wird blau, Bluetooth bleibt aus.
Das Internet hilft mit dem Tipp rfkill.
andi@elementary:~$ rfkill
ID TYPE DEVICE SOFT HARD
0 bluetooth hci0 blockiert entsperrt
1 wlan phy0 entsperrt entsperrt
SOFT blockiert, meint, so stelle ich fest, dass ich wohl irgendwie den Flugmodus des Notebooks aktiviert habe, aber nur für Bluetooth? Jedenfalls einmal fn+F12 später:
andi@elementary:~$ rfkill
ID TYPE DEVICE SOFT HARD
0 bluetooth hci0 blockiert entsperrt
1 wlan phy0 blockiert entsperrt
andi@elementary:~$ rfkill
ID TYPE DEVICE SOFT HARD
0 bluetooth hci0 entsperrt entsperrt
1 wlan phy0 entsperrt entsperrt
Dann probieren wir es nochmal mit der Tastatur. Normalerweise findet man die pairing-bereite Tastatur in der Liste der Bluetooth-Geräte, dann kommt ein Code, den man auf der Tastatur eingeben soll, um zu zeigen, dass es die richtige ist. Hier kommt diese depperte Meldung:

Beim ersten Mal scheitert Koppeln komplett. Beim zweiten Mal funktioniert es dann, obwohl mir nicht klar ist, wieso. Außerdem wird die Geräteliste des Applets schwarz. Da die Taskbar kein „Schließen“ bzw. „Schließen erzwingen“ für die laufenden Programme kennt, bleibt auch hier nur der Weg zur Kommandozeile: xkill ist mein Freund.
Nach einmal Standby und Aufwachen ist Bluetooth wieder deaktiviert. Ein paar Mal Flugmodus ein/aus, Bluetooth ist wieder da, kann die Tastatur aber nicht verbinden. Das ist nicht gut.
Menüs. Menüs fehlen! Alles, was der Common User Access früher
sauber in einer Leiste voller DropDown-Menüs an die obere Bildschirmleiste getackert hatte, versteckt sich heutzutage hinter einem oder mehreren „Burger“ (☰), „Döner“ (⋮) oder bei elementaryOS hinter einem Zahnrad-Icon (
). Und warum haben Fenster keine Titelleisten mehr? Ich kann darin keinen Fortschritt erkennen, sorry.
Was auch fehlt ist Spotlight, die systemweite Suche in macOS und mein Programmstarter. Ich gehe eigentlich nie über den Programme-Ordner, sondern rufe Spotlight auf, fange an den Namen der Anwendung zu tippen, z.B. „ite“, und schon findet Spotlight die Terminal-Anwendung iTerm. Ein, zwei Mal Cursor runter, Enter, und das Ding ist gestartet. Sowas fehlt bei elementaryOS. Bzw. überhaupt ein systemweites Menü wie der Apfel, mit der bei mir sehr beliebten Funktion „Andere Anwendungen ausblenden“. Das ist mein Fokus-Trick und meine Clean Desk Policy
Ach, Moment, die Super-Taste (die Taste, die sonst die Windows-Taste wäre), aktiviert das Anwendungen-Menü und darin das Suchfeld. Lostippen, schon kürzt es die Menge der Anwendungen auf Suchtreffer ein. Genügend Buchstaben und Eingabe drücken startet die gewünschte Anwendung. Lass ich so gelten 
Moderne Menüs
⋮ U+22EE
☰ U+2630
U+2699
Apostrophe möchte ein iA Writer Klon sein, und ich hätte wirklich gerne iA Writer für Linux. iA Writer wird als minimalistisch beschrieben, hat in seinen mehr als 10 Jahren aber doch einige Funktionen und eben Feinschliff bekommen, den eine Open Source App nicht unbedingt haben kann.
Das vorausgeschickt ist mein Eindruck von Apostrophe gut. Es versteckt seine Toolbar unten links hinter einem unscheinbaren Pfeil. Hier bekommt man alle Formatierungsoptionen von Markdown angeboten, auch ein Tabellen-Assitent geht zur Hand.
Mir gefällt außerdem, dass der Text in der Vorschau sauber mit der Position im Editor mitläuft. Außerdem gibt es gegenüber iA Writer hier mehr Freiheitsgrade: Die Vorschau kann nicht nur rechts des Editors eingeblendet werden, sondern auch unterhalb und, besonders flexibel, in einem eigenen Fenster. Dort stört dann auch die ansonsten starre Zuteilung von der Hälfte des Fensters für die Vorschau nicht mehr.
Was Apostrophe noch komplett fehlt, ist das Konzept Bibliothek. Hier werden einzelne Dateien bearbeitet, keine Sammlungen. Tags werden auch nicht unterstützt, das würde Leuten fehlen, die Zusammenhänge über im Text eingestreute #Stichwörter finden wollen.
Diese App werde ich im Auge behalten, denn was sie macht, macht sie schon mal richtig.
Ich würde elementaryOS gerne lieben, weil ich fühle, dass sich hier Leute viel Mühe gegeben haben, etwas Schönes zu schaffen. Aber der ewige Witz, „2010 2011 2012 … 2023 2024 2025 is the Year of Linux on the Desktop“ kann noch nicht eingemottet werden. Zu oft scheint die Technik durch, und, noch ein gscheiter Spruch: „So einfach wie möglich, aber nicht einfacher!“ Dagegen verstößt elementaryOS, weil manche Dinge eben nicht durch bloßes Weglassen einfacher werden.
Dieses OS kommt auf Wiedervorlage, schließlich habe ich dafür bezahlt!
Und als nächstes schaue ich mir mal ein richtiges Unix an, FreeBSD, denke ich.
]]>Einige Websites zeigen mit Pi Hole eine „Warnung“ an, dass man bitte den AdBlocker deaktivieren soll. Aber meistens kann ich auf Dienste, die AdBlocker-Blocker einsetzen, gerne verzichten.
Bei heise.de dazu noch eine andere Anleitung mit ein bisschen mehr Hintergrund und Für und Wider dazu.

Ein schickes Dashboard gibt es inklusive.
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