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]]>Teilnehmende Partner: Verein zur Förderung des Steirischen Vulkanlandes mit Ingomar Fritz und Anna Knaus-Maurer am Geologiestand mit der Gesteinskiste für die Schulen, Bienenzuchtverein Feldbach mit Alois Rauch und Schaubienenkasten, Bienenprodukte und Bedeutung der Honigbiene in der Kulturlandschaft, Klaus Höfler mit heimischen Wildstauden und seltenen Kultursorten zum Mitnehmen.
Eingeladene Gäste: Bezirkshauptmannschaft Südoststeiermark – Gerlinde Neuhold und Mag. Nathalie Kieslinger; Chef der Baubezirksleitung – Dipl.-Ing. Markus Pongratz; Bezirkskammer Südoststeiermark – Kammersekretär ing. Johann Kaufmann; Polizeiinspektion Feldbach – Kommandant Klaus Herbst; Bezirksjägerschaft – Bezirksjägermeister Rudi Eder; Direktoren und Lehrer aller beteiligten Schulen; Presse – Ganze Woche und Kleine Zeitung;

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]]>Viele Ehrengästen waren gekommen, um uns ihre Aufwartung zu machen. NRAbg. Agnes Totter, LAbg. Sandra Krautwaschl und Manuel Lesky – Büro LR Hannes Amesbauer, Bgm. Anton Edler, Bezirkshauptmann Alois Maier, Konsulin Marianne Graf und Wilhelm Graf und Rudi Aspek von der Sponsor-Firma Saubermacher. Danke auch hierfür. Wir schätzen das sehr. Außerdem bekamen wir Besuch von einer burgenländischen Naturschutzabordnung und von einer Abordnung des kroatischen Naturpark Medjimurje. Unser Obmann Karl Lenz führte durch das Programm. Ein großer Dank gilt unseren Sponsoren und Förderern. Die Rewe-Stiftung Blühendes Österreich unterstützt unsere Weideinitiative mit zwei mobilen Rinderunterständen. Das Land Steiermark und EU helfen uns bei der Verteilung von Obstbäumen an Grundbesitzer im Europaschutzgebiet. Das Land Steiermark unterstützt uns auch bei den zahlreichen Artenschutzaktivitäten im Bezirk und im organisatorischen Bereich. Zahlreiche Sponsoren und über 1000 Mitglieder halfen uns finanziell durch die letzten schwierigen Jahre. So konnten wir inzwischen einen eigenen Fuhrpark aufbauen, wenn auch sehr bescheiden. Aber es hilft, wenn man nicht jedes Mal abhängig ist, um Arbeiten umzusetzen.
Unsere Korbflechter haben einen Stand mit ihren Waren hergerichtet und zeigten, wie es geht. Leopold Riedrich hat großen Anteil an der Wiederauferstehung dieses Handwerks in unserer Region. Franz Lex gab Unterricht im Sensen schärfen und dengeln. Curd Ranz und Lisi Ofner zeigten eine Auswahl unserer Obstsorten und geben Tipps zur Obstbaumpflege. Max Ritter schmiedete Gartenkunst. Isabella Frühwirth und Kathi Putz bemalten unsere kleinsten Gäste. Die Lava Gluat unterhielt unser Gäste musikalisch und zum Abschluss gab es noch eine Gastvorstellung von Lothar Lesser und seinem Bandkollegen.

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Heuer unterstützen acht Jugendliche aus Kolumbien, Spanien, Mexiko, Italien, Frankreich, Finnland und Wien den Verein LEiV für zwei Wochen bei verschiedenen Arbeiten. Unter anderem helfen sie bei der Heuernte auf Flächen, die vom Verein betreut werden. Zum Austauschprogramm gehören heuer auch ein Besuch in Graz und ein Rafting-Ausflug auf der Mur.
Ein besonderer Höhepunkt des Aufenthalts ist das Blaurackenfest am Sonntag, 2. August, von 11 bis 20 Uhr im Naturschaugarten Haus der Vulkane, Stainz bei Straden 85. Die Jugendlichen helfen beim Aufbau des Festes mit und gestalten einen eigenen Stand. Campleiterin Harriet aus Wien ist begeistert von der Region: „Hier ist es sehr friedlich.“
Das Blaurackenfest selbst ist ein ungezwungenes, gemütliches Gartenfest und gleichzeitig das jährliche Schaufenster des Vereins. Es zeigt anhand verschiedener Informations- und Erlebnisstationen für die ganze Familie, was der Verein Lebende Erde im Vulkanland das ganze Jahr über mit großem ehrenamtlichem Einsatz leistet: den Schutz seltener Arten, die Pflege wertvoller Landschaften und die Vermittlung von Naturwissen an Kinder und Erwachsene.
Artikel von Gerda Schmid-Sammer – Mein Bezirk
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Kühe und Vögel gewöhnen sich schnell aneinander. Die Blauracke besichtigt die Nisthilfen auf den Weideflächen.
Das Ziel wären 50 ha Weideflächen im Talboden. 10 ha haben wir schon in Vorbereitung für die nächsten 3 Jahre. Mobile Weideunterstände wurden uns von der Stiftung Blühendes Österreich zur Verfügung gestellt. Der Absatz von Rindfleisch ist natürlich eine wesentliche Voraussetzung für das Gelingen des Projektes. Erst in 2 Jahren wird es erstmals einen Verkauf geben.
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Weinbau und Naturschutz können zusammen eine gute Ergänzung sein. Das zeigen viele Beispiele in ganz Österreich. Auch hier in Straden gibt es eine Kooperation zwischen dem Blaurackenverein Lebende Erde im Vulkanland und dem Bio-Winzer Edi Tropper jun.

Mit Zeburindern bewirtschaftet Edi Tropper die Grünflächen in seinen Weingärten und Obstanlagen. Die kleinen Rinder haben sowohl im Hang als auch in der Ebene des Sulzbachtales ihren Aktionsradius. Anstatt mit großen Maschinen die Flächen zu verdichten, sorgen die Hinterlassenschaften der Tiere für eine Anreicherung organischer Masse im Humus, für besseres Wachstum und Nahrung für die geschützten Vogelarten im Europaschutzgebiet.

Das sieht auch die Billa-Stiftung Blühendes Österreich so und unterstützt das Projekt mit der Finanzierung von 2 Weideunterständen, Weidezaunmaterial und Umtriebs-Maßnahmen aus Pfandrückgabespenden für die nächsten 3 Jahre. Im September wird es zu einem Besuch einer hochrangigen Delegation der Billa-Stiftung beim Projekt kommen.

Der Rückgang in der Grünlandbewirtschaftung trifft nicht nur die Artenvielfalt in der Region. Es geht auch um das lokale Kleinklima und den Erosionsschutz. Die letzten Abschwemmungen haben wieder gezeigt, wie sensibel die Hänge rund um Straden, ja in der ganzen Region sind. Der Verein LEiV bemüht sich seit Jahrzehnten die sensiblen Hangwiesen zu bewirtschaften. Die kleinen Rinder könnten eine zusätzliche Alternative bieten. Hier sind auch die heimische Gastronomie und der Tourismus gefordert, sonst werden unsere Hügel mit Wald zuwachsen.
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Ende April lief wieder die weltweite City-Nature-Challenge. Ein Wettkampf, bei dem es um die Beobachtung von Arten geht. Pflanzen, Tiere oder Pilze werden mit digitalen Kameras fotografiert und auf die iNaturalist-App hochgeladen. Diese speichert die weltweit eingegebenen Datensätze (bisher schon von 570.000 Arten). 75.000 Arten wurden auch diesmal weltweit gefunden. Über 5000 Arten allein in der Steiermark. Und deshalb ist auch die Steiermark als Region erstmals Weltmeister (nach einigen Spitzenplätzen in den letzten Jahren) unter 769 Regionen weltweit, noch vor Regionen in tropischen und subtropischen Klimazonen mit höchster Artenvielfalt.

Das es zu diesem Erfolg kam, ist unter anderem auch dem Engagement Steirischer Schulen zu verdanken. 13 Schulen haben mit fast 300 Schülern 6500 Beobachtungen zusammengetragen und über 1000 Arten beigetragen. Nun kam es zu einer Würdigung dieses Engagement durch hochrangige Vertreter des Schulwesens, der Politik und der Steirischen Naturkunde. Ort des Geschehens war das Kurt Jungwirth Auditorium im Universalmuseum Joanneum in Graz.

Den Wettkampf unter den Schulen haben die Schüler der MS St. Stefan im Rosental vor der MS Deutsch-Goritz und der MS Kirchberg/Raab gewonnen. Die meisten Beobachter kamen vom BORG/BRG Feldbach vor MS Deutsch Goritz und MS Bad Gleichenberg. Vertreter des Lehrpersonals der Schulen nahmen die Urkunden, unterzeichnet vom Naturkundemuseum und der Karl-Franzens-Universität Graz entgegen.

Für die Organisation des Schulwettkampfes verantwortlich war Mag. Bernard Wieser vom Verein Lebende Erde im Vulkanland. Schulqualitätsmanagerin NRAbg. MMag. Dr. Agnes Totter dankte dafür und lobte den Einsatz der Schulen. Der politische Sprecher für Naturschutz, Umwelt und Regionen LAbg. Michael Wagner war schon im Vorjahr beim ersten Bewerb dabei und gab auch dem Wachstum der Schul-Aktion seinen Beifall.

Die Stars der Veranstaltung waren jedoch die GewinnerInnen unter den SchülerInnen. Platz 1 für Stefanie Brückler, Platz 2 für Julia Hütter und Platz 3 für Gabriel Karlin knapp vor Julia Puntigam (alle MS St. Stefan im Rosental). Für die Schülerinnen gab es zur Urkunde noch ein Blauracken-Leibchen und ein Buch des Naturkundemuseums über die Steirische Artenvielfalt.


















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Zur Vorbereitung der iNaturalist City-Nature-Challenge 2026 waren die Erwartungen zur Steigerung der Teilnehmer in der Steiermark noch gedämpft. Neben den Studierenden und Professoren der Karl-Franzens-Universität, welche von Landesorganisator Gernot Kunz jedes Jahr zur Teilnahme motiviert werden, sind die Mitarbeiter des Universalmuseums, Abteilungen Botanik, Zoologie und Mykologie Garanten für eine hohe Artenzahl, um bei der Challenge jedes Jahr im vordersten Bereich zu landen.

Die Breite in der Beteiligung unter der Bevölkerung ist jedoch ein gleichwertiges Ziel. Da haben wir noch Aufholbedarf, sind weltweit nur an der 30. Stelle und das wirkt sich auch auf die Gesamtbeobachtungen aus. Also galt es, im Vorfeld die Bevölkerung zu aktivieren. Eine sich auftuende Möglichkeit bietet sich unter den 2000 steirischen Naturschutzorganen der Berg- & Naturwacht, die faktisch das ganze Landesgebiet überwachen und ohnedies im Gelände unterwegs sind. Ein Wettbewerb sollte die Beteiligung unter den B&N steigern.

Die wichtigste Aufgabe ist jedoch eine andere. Wie bringen wir unsere Jugend dazu, sich mehr mit der Natur und Biodiversität auseinander zu setzen und gleichzeitig mit den modernen Mitteln von KI und App auf einen Lernzug aufzuspringen? Warum den nicht das Handy für eine sinnvolle Sache nutzen und gleichzeitig die abnehmenden Stunden im Biologie-Unterricht zu kompensieren. Das sehen auch die Direktionen und Biologielehrer so. Sie motivierten in ihren Schulen zahlreiche Schüler, sich in ihrer Freizeit bei der Challenge zu beteiligen. Eine höchst erfreulich Steigerung der Teilnehmerzahlen war die Folge.

Auch unter den Schulen gab es daher einen Wettbewerb in drei Kategorien. Artenzahl, Beobachter und Beobachtungen. Insgesamt konnten 15 % aller steirischen Beobachtungen und fast 20 % aller Arten von den Schüler/Schülerinnen erbracht werden. Die Begeisterung war hoch und für das nächste Jahr wird schon am Wettbewerb gefeilt.


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Die einschneidenden Naturereignisse des heurigen Frühjahrs haben wieder einmal gezeigt, wie wichtig das Nachpflanzen von Streuobstbäumen ist. Seit 2013 werden über europäische (ELER) und steirische Fördermittel Streuobstbäume an die Besitzer von Streuobstgärten vor allem innerhalb von Schutzgebieten verteilt. Die Pflege übernehmen die Besitzer und sorgen so für eine verbesserte Biodiversität, autonome Obsterzeugung, Hangsicherheit bei Erosionserscheinungen, ein schönes Landschaftsbild.

Der Blaurackenverein stellt sich in den Dienst der Sache und sorgt für die Verteilung von alten Sorten mit stabilen Unterlagen nach Anmeldung. Die Bäume stammen von regionalen Baumschulen. Alle Eigenschaften werden erfasst und die Verteilung im Bezirk festgehalten, damit man die Sorten auch wiederfinden kann.

Wir wollen auch verfolgen, welche Sorten für den laufenden Klimawechsel geeignet sind und welche es nicht schaffen. Unterschiedliche Unterlagen auf unterschiedlichen Böden bringen zahlreiche Variationen ins Spiel. Die neuen Besitzer der Streuobstbäum erhalten die Möglichkeit an Schulungen teilzunehmen um die richtige Pflege und den Schnitt zu erlernen.








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