Advertise with Googlier.comdas Dossier | Kulturkritik
http://dasdossier.de/rubrik/kultur/kulturkritik
deSachfragen, bitte!
http://dasdossier.de/magazin/macht/staat/sachfragen-bitte
<div class="field field-type-text field-field-untertitel">
<div class="field-items">
<div class="field-item odd">
Ein Kommentar zur Bundestagswahl </div>
</div>
</div>
<p>Der Wahlkampf in Deutschland neigt sich dem Ende entgegen. Endlich, muss man fast sagen. Denn die Scheindebatten über Stinkefinger, die Performance bei Wahlarenen oder Gesangseinlagen im Bundestag kann ich langsam nicht mehr hören. Es ist ja nicht so, dass es keine wirklichen Probleme gäbe, über die es sich zu diskutieren lohnt. Die Liste ist in der Tat lang: Bundeswehreinsätze im Ausland, überhaupt die Frage von Krieg und Frieden. Die immer noch und immer wieder aktuelle Herausforderung der sozialen Gerechtigkeit. Nicht zu vergessen auch, wie liberal oder restriktiv wir miteinander umgehen wollen in dieser Gesellschaft. Schließlich stehen wir vor wichtigen und einschneidenden Entscheidungen über Europa. Das alles müsste den Kern des Wahlkampfs ausmachen. Müsste.</p>
<p><a href="http://dasdossier.de/magazin/macht/staat/sachfragen-bitte" target="_blank">Weiterlesen</a></p>http://dasdossier.de/magazin/macht/staat/sachfragen-bitte#commentsStaatOrganisation & FormateWeltbilderKulturkritikBundestagswahl 2013Initiative neue soziale MarktwirtschaftMedienParteienDeutschlandAnalyseSat, 21 Sep 2013 10:20:08 +0000Axel Weipert4975 at http://dasdossier.de"Kooperative Trennung"
http://dasdossier.de/presseschau/kultur/weltbilder/kooperative-trennung
<div class="field field-type-text field-field-untertitel">
<div class="field-items">
<div class="field-item odd">
Ein Missstand besteht fort </div>
</div>
</div>
<p>Selbst Ex-Papst Joseph Ratzinger forderte die konsequente Trennung von Staat und Kirchen in Deutschland. Bisher besteht diese nur teilweise unter dem Schlagwort »kooperative Trennung«. Vor allem geht es um dreistellige Millionenbeträge, die der Staat unabhängig von der Kirchensteuer jährlich den beiden großen Glaubensgemeinschaften überweist. Aber auch in anderen Bereichen besteht keine strikte Neutralität. So gilt immer noch ein Tanzverbot an hohen christlichen Feiertagen und außerdem der §166 des Strafgesetzbuches, der bestimmte Formen der Kirchenkritik mit bis zu drei Jahren Haft bedroht. <a href="http://www.heise.de/tp/artikel/38/38899/1.html" class="urlicon urlicon-heise">Patrick Spät</a> zieht aus diesen Tatsachen die Schlussfolgerung:</p>
<blockquote><p>Es geht nicht um eine Verdammung der Kirchen, es geht um gerechte Verhältnisse. Die Religionsfreiheit ist eine wichtige Errungenschaft. Jeder soll denken und zeigen können, was er will - seien es Kruzifixe, Kopftücher, Kippas, Nirvana-Bandshirts oder Bayern-München-Trikots. Aber als Ausdruck der privaten Überzeugung und ohne jedes staatliche Sponsoring. Denn momentan sponsert jeder Atheist, der beim Bäcker einen Christstollen kauft und Mehrwertsteuer löhnt, die landesweiten Kirchen. Und gegenwärtig sind über 38 Prozent der Bürgerinnen und Bürger konfessionsfrei. […] Religion ist nicht Staats-, sondern Privatsache, nicht mehr und nicht weniger. Die Frage, ob Gott und das Spaghettimonster existieren oder nicht, ist dabei völlig irrelevant. Jeder darf und soll glauben, was er oder sie will. Aber die Institution Kirche muss auf eigenen Beinen stehen - Kirche und Staat müssen endlich strikt getrennt werden.</p>
</blockquote>
<div class="field field-type-filefield field-field-imagefield">
<div class="image-box imagefield lightbox2 Beitragsbreite Vollbild odd">
<a href="http://dasdossier.de/sites/dasdossier.de/files/imagecache/Vollbild/imagefield/kooperative-trennung-1292.jpg" rel="lightbox[field_imagefield]["Kooperative Trennung"]" class="imagefield imagefield-lightbox2 imagefield-lightbox2-Beitragsbreite imagefield-field_imagefield imagecache imagecache-field_imagefield imagecache-Beitragsbreite imagecache-field_imagefield-Beitragsbreite"><span class="zoom"></span><img src="http://dasdossier.de/sites/dasdossier.de/files/imagecache/Beitragsbreite/imagefield/kooperative-trennung-1292.jpg" alt=""Kooperative Trennung"" title="" width="540" height="300"/></a>
<div class="image-caption">
<span class="contributor">Bild von UrsOnMac</span>
</div>
</div>
</div>
http://dasdossier.de/presseschau/kultur/weltbilder/kooperative-trennung#commentsWeltbilderKulturkritikEvangelische KircheKatholische KircheDeutschlandWed, 17 Apr 2013 16:42:48 +0000Stefan Meyer4910 at http://dasdossier.deUnser Relativismus, unsere Reaktion
http://dasdossier.de/magazin/kultur/geschichte/unser-relativismus-unsere-reaktion
<div class="field field-type-text field-field-untertitel">
<div class="field-items">
<div class="field-item odd">
Die filmisch-revisionistische Aufarbeitung einer fanatisierten Generation mit Opferkomplex </div>
</div>
</div>
<p>Dem ZDF sei da ein großer Wurf gelungen. <em>Unsere Mütter, unsere Väter</em> wurde unisono gelobt. Das sei Geschichtsstunde voller großer Gefühle gewesen. Das <em>Band of Brothers</em> des deutschen Fernsehens. Die Geschichte fünf junger Menschen während des Zweiten Weltkrieges war dabei vieles, historische Auseinandersetzung aber sicherlich nicht. Eher das Märchen heldenhafter Selbstaufopferung, das zwischen den Zeilen immer wieder zu flehen schien: <em>Könnt ihr Nachkommen jetzt endlich verstehen, welche Opfer wir erbracht haben, wie wir um unsere Jugendzeit beraubt wurden?</em></p>
<p><a href="http://dasdossier.de/magazin/kultur/geschichte/unser-relativismus-unsere-reaktion" target="_blank">Weiterlesen</a></p>http://dasdossier.de/magazin/kultur/geschichte/unser-relativismus-unsere-reaktion#commentsGeschichteKulturkritikNationalsozialismusZDFZweiter WeltkriegDeutschlandRezensionThu, 28 Mar 2013 18:29:25 +0000Roberto De Lapuente4896 at http://dasdossier.deDer Untergang ist nah!
http://dasdossier.de/presseschau/kultur/kulturkritik/der-untergang-ist-nah
<div class="field field-type-text field-field-untertitel">
<div class="field-items">
<div class="field-item odd">
Vernunft und Unvernunft der Endzeitphantasie </div>
</div>
</div>
<p>Langsam hat es sich herumgesprochen: Nicht am <a href="http://www.youtube.com/watch?v=kKNSTThXghc" class="urlicon urlicon-youtube">30. Mai</a> ist Weltuntergang – und auch das Jahr ist nicht mehr unbekannt: Sondern am 21. Dezember 2012 wird die Welt entgültig untergehen. Dieses Gerücht geht in diesem allerletzten Jahr um. Wie die merkwürdige These in die Welt kam und wie die moderne Mediengesellschaft den Kalender der Maya in ihrem Sinne interpretiert, <a href="http://www.freitag.de/wochenthema/1201-die-maya-waren-nur-pr-zise-rechner?searchterm=weltuntergang" class="urlicon urlicon-freitag">darüber klärt der Maya-Forscher Nikolai Grube im Interview mit dem Freitag auf.</a> Denn die moderne Auffassung alter Kulturen erscheint dem Forscher befremdlich, doch er erkennt deren Wert an ganz anderer Stelle:</p>
<blockquote><p>Ich glaube nicht, dass wir ­direkt etwas von alten Kulturen lernen können. Wir haben immer das Gefühl, wenn man Archäologie ­betreibt, dann muss das ­einen Nutzen haben, der sich sofort in Heller und Pfennig abzeichnet in unserer kapitalistischen Welt. Man kann vielleicht sagen, die Maya und viele andere Zivilisationen auf dem ­amerikanischen Kontinent lehren uns, dass es eben auch außerhalb von Europa bedeutende Kulturent­wicklungen gegeben hat. Und dass wir vielleicht etwas bescheidener sein sollten und die globale Vergangenheit verstehen müssen, die unterschiedlichen Traditionen, aus denen sich unsere moderne Welt zusammensetzt.</p>
</blockquote>
<div class="field field-type-filefield field-field-imagefield">
<div class="image-box imagefield lightbox2 Quadrat Vollbild odd">
<a href="http://dasdossier.de/sites/dasdossier.de/files/imagecache/Vollbild/imagefield/der-untergang-ist-nah-1109.jpg" rel="lightbox[field_imagefield][Der Untergang ist nah!]" class="imagefield imagefield-lightbox2 imagefield-lightbox2-Quadrat imagefield-field_imagefield imagecache imagecache-field_imagefield imagecache-Quadrat imagecache-field_imagefield-Quadrat"><span class="zoom"></span><img src="http://dasdossier.de/sites/dasdossier.de/files/imagecache/Quadrat/imagefield/der-untergang-ist-nah-1109.jpg" alt="Der Untergang ist nah!" title="" width="200" height="200"/></a>
<div class="image-caption">
<span class="contributor">Bild von Madman2001</span>
</div>
</div>
</div>
<p><a href="http://dasdossier.de/presseschau/kultur/kulturkritik/der-untergang-ist-nah" target="_blank">Weiterlesen</a></p>http://dasdossier.de/presseschau/kultur/kulturkritik/der-untergang-ist-nah#commentsKulturkritikHumorMayaVersicherungenThu, 12 Jan 2012 01:40:42 +0000Martin Atzler4387 at http://dasdossier.deWeiblicher Sextourismus
http://dasdossier.de/presseschau/kultur/kulturkritik/weiblicher-sextourismus
<div class="field field-type-text field-field-untertitel">
<div class="field-items">
<div class="field-item odd">
Wer ist hier das Opfer? </div>
</div>
</div>
<p>Die Stories klingen sehr pauschal und strotzen nur so vor Klischees: Hier die ahnungslose Touristin, die an die romantische Liebe glaubt, dort der exotische Strandbeau, der sie gnadenlos ausnutzt. »Bezness«, eine arabisierte Variation von Business, hat sich für das Phänomen mittlerweile eingebürgert. Laut <a href="http://www.bildderfrau.de/recht-rat/bezness-die-liebes-mafia-d22498.html" class="urlicon urlicon-bildderfrau">Bild der Frau</a> betraf das allein in diesem Jahr 5.000 deutsche Urlauberinnen, vor allem in der Türkei, in Tunesien, Marokko oder Kenia. Grund genug für das Blatt, zwei Undercover-Journalistinnen vor Ort recherchieren zu lassen. Herausgekommen sind eindeutige Frontlinien, die Rede ist von »Liebes-Mafia« und »Gefühls-Gangstern«.</p>
<p>Die <a href="http://taz.de/Weiblicher-Sextourismus/!83853/" class="urlicon urlicon-taz">taz</a> gibt sich da weit weniger aufgeregt. Für sie ist Bezness vor allem Ausdruck des Wohlstandsgefälles zwischen Nord und Süd. Vielleicht steckt hinter der vorgeblichen naiven Romantik aber auch ein uneingestandenes Kalkül: Einmal aus dem grauen Alltag ausbrechen, Erotik und Bauchkribbeln für zwei Wochen – wahrhaft all inclusive sozusagen. Oder welche Frau meint ernsthaft, ein zwanzig Jahre jüngerer Beachboy erkennt in ihr die große Liebe, jenseits aller kulturellen und ökonomischen Barrieren?</p>
<div class="field field-type-filefield field-field-imagefield">
<div class="image-box imagefield lightbox2 Quadrat Vollbild odd">
<a href="http://dasdossier.de/sites/dasdossier.de/files/imagecache/Vollbild/imagefield/weiblicher-sextourismus-1095.jpg" rel="lightbox[field_imagefield][Weiblicher Sextourismus]" class="imagefield imagefield-lightbox2 imagefield-lightbox2-Quadrat imagefield-field_imagefield imagecache imagecache-field_imagefield imagecache-Quadrat imagecache-field_imagefield-Quadrat"><span class="zoom"></span><img src="http://dasdossier.de/sites/dasdossier.de/files/imagecache/Quadrat/imagefield/weiblicher-sextourismus-1095.jpg" alt="Weiblicher Sextourismus" title="" width="200" height="186"/></a>
<div class="image-caption">
<span class="contributor">Bild von robstephaustralia</span>
</div>
</div>
</div>
http://dasdossier.de/presseschau/kultur/kulturkritik/weiblicher-sextourismus#commentsKulturkritikVerkehrBeznessReisenTourismusKeniaMarokkoTunesienTürkeiFri, 30 Dec 2011 08:54:36 +0000Axel Weipert4341 at http://dasdossier.deZwang zur Selbstoptimierung
http://dasdossier.de/presseschau/kultur/weltbilder/zwang-zur-selbstoptimierung
<div class="field field-type-text field-field-untertitel">
<div class="field-items">
<div class="field-item odd">
Grenzenloses Wachstum als kulturelles Leitbild </div>
</div>
</div>
<p>Als die Folgen der ausufernden Industriegesellschaft als Raubbau an Natur und Mensch in den 70er Jahren unübersehbar wurden, stellte sich erstmals einer breiten Öffentlichkeit die Frage nach den Grenzen des endlos scheinenden Wirtschaftswachstum. Trotz des erreichten Zenits der Ölförderung zählt Harald Welzer heute jedoch zu den eher wenigen Intellektuellen, welche dieses spezifische Fundament des Kapitalismus kritisieren.</p>
<p>Das fehlende Bewußtsein über die Grundlagen unseres modernen Lebens beruht auf der völligen Verinnerlichung und Affirmation des Wachstums – mit dieser Überlegung erweitert Welzer in zwei jüngst erschienenden Schriften <a href="http://www.blaetter.de/archiv/jahrgaenge/2011/dezember/aus-fremdzwang-wird-selbstzwang" class="urlicon urlicon-blaetter">in den Blättern</a> und <a href="http://sz-magazin.sueddeutsche.de/texte/anzeigen/36743" class="urlicon urlicon-sueddeutsche">dem SZ-Magazin</a> sein Forschungsgebiet von einer Wirtschafts- zu einer allgemeinen Gesellschaftskritik. Diese leitet er aus der Entwicklungsgeschichte des Kapitalismus der vergangenen 200 Jahre ab. So gelingt eine Kulturkritik, die viele Eigenschaften des Selbst- und Weltbildes des modernen Menschen herausschält: Dem im ewigen Werden der Waren- und Selbstproduktion gefangenen Menschen der Leistungsgesellschaft.</p>
<div class="field field-type-filefield field-field-imagefield">
<div class="image-box imagefield lightbox2 Beitragsbreite Vollbild odd">
<a href="http://dasdossier.de/sites/dasdossier.de/files/imagecache/Vollbild/imagefield/zwang-zur-selbstsoptmierung-1073.jpg" rel="lightbox[field_imagefield]["Das Wirtschaftswachstum bringt uns immer näher an die Funktionsgrenze des Systems."]" class="imagefield imagefield-lightbox2 imagefield-lightbox2-Beitragsbreite imagefield-field_imagefield imagecache imagecache-field_imagefield imagecache-Beitragsbreite imagecache-field_imagefield-Beitragsbreite"><span class="zoom"></span><img src="http://dasdossier.de/sites/dasdossier.de/files/imagecache/Beitragsbreite/imagefield/zwang-zur-selbstsoptmierung-1073.jpg" alt=""Das Wirtschaftswachstum bringt uns immer näher an die Funktionsgrenze des Systems."" title=""Das Wirtschaftswachstum bringt uns immer näher an die Funktionsgrenze des Systems."" width="540" height="300"/></a>
<div class="image-caption">
"Das Wirtschaftswachstum bringt uns immer näher an die Funktionsgrenze des Systems." <span class="contributor">Bild von Zanthia</span>
</div>
</div>
<div class="image-box imagefield lightbox2 Beitragsbreite Vollbild even">
<a href="http://dasdossier.de/sites/dasdossier.de/files/imagecache/Vollbild/imagefield/zwang-zur-selbstsoptmierung-1075.jpg" rel="lightbox[field_imagefield][Harald Welzer]" class="imagefield imagefield-lightbox2 imagefield-lightbox2-Quadrat imagefield-field_imagefield imagecache imagecache-field_imagefield imagecache-Quadrat imagecache-field_imagefield-Quadrat"><span class="zoom"></span><img src="http://dasdossier.de/sites/dasdossier.de/files/imagecache/Quadrat/imagefield/zwang-zur-selbstsoptmierung-1075.jpg" alt="Harald Welzer" title="Harald Welzer" width="200" height="200"/></a>
<div class="image-caption">
Harald Welzer <span class="contributor">Bild von morgenland_festival</span>
</div>
</div>
</div>
<p><a href="http://dasdossier.de/presseschau/kultur/weltbilder/zwang-zur-selbstoptimierung" target="_blank">Weiterlesen</a></p>http://dasdossier.de/presseschau/kultur/weltbilder/zwang-zur-selbstoptimierung#commentsWeltbilderKulturkritikEntwickeltheitIndustrialisierungLeistungsgesellschaftPhilosophieRessourcenStatistikWirtschaftswachstumEmpfehlungMon, 19 Dec 2011 10:57:45 +0000Martin Atzler4287 at http://dasdossier.deUrsachenforschung
http://dasdossier.de/presseschau/kultur/kulturkritik/ursachenforschung
<div class="field field-type-text field-field-untertitel">
<div class="field-items">
<div class="field-item odd">
Afrikas Misere und die Verantwortung dafür </div>
</div>
</div>
<p>Viel wird geschrieben über den schwarzen Kontinent: über seine Krisen und Probleme, über die Gründe und die Lösungen. <a href="http://derstandard.at/1319183246843/Armut-in-Afrika-Afrika-und-die-Schuldfrage" class="urlicon urlicon-derstandard">Hanna Silbermayr</a> plädiert dafür, erst einmal nach den Wünschen und Vorstellungen der Menschen vor Ort zu fragen. Stattdessen werde hier in Europa aber vorzugsweise mit Klischees und Vorurteilen argumentiert, die nicht selten offen oder verdeckt eine Form des Rassismus seien.</p>
<p>Diese Fremdenfeindlichkeit hat die österreichische Journalistin auch in einem anderen Zusammenhang festgestellt: Bei den <a href="http://derstandard.at/1297820984088/Reportage-aus-Spanien-Sie-haben-uns-das-Meer-gestohlen" class="urlicon urlicon-derstandard">illegalen afrikanischen Hilfsarbeitern in der spanischen Landwirtschaft</a>. Hier vermischen sich wirtschaftliche Ausbeutung und Ablehnung geradezu exemplarisch. Die Folgen für die Betroffenen sind dramatisch, viele erwägen mittlerweile enttäuscht die Rückkehr in ihre Heimat. Das vermeintlich gelobte Land Europa hat sich ihnen von einer unschönen Seite gezeigt.</p>
<div class="field field-type-filefield field-field-imagefield">
<div class="image-box imagefield lightbox2 Quadrat Vollbild odd">
<a href="http://dasdossier.de/sites/dasdossier.de/files/imagecache/Vollbild/imagefield/ursachenforschung-1013.jpg" rel="lightbox[field_imagefield][Ursachenforschung]" class="imagefield imagefield-lightbox2 imagefield-lightbox2-Quadrat imagefield-field_imagefield imagecache imagecache-field_imagefield imagecache-Quadrat imagecache-field_imagefield-Quadrat"><span class="zoom"></span><img src="http://dasdossier.de/sites/dasdossier.de/files/imagecache/Quadrat/imagefield/ursachenforschung-1013.jpg" alt="Ursachenforschung" title="" width="200" height="200"/></a>
<div class="image-caption">
<span class="contributor">Bild von PlanetObserver</span>
</div>
</div>
</div>
http://dasdossier.de/presseschau/kultur/kulturkritik/ursachenforschung#commentsKulturkritikMigrationEuropas GrenzenEntwicklungshilfeImmigrationRassismusAfrikaSpanienEmpfehlungWed, 30 Nov 2011 07:00:00 +0000Axel Weipert4198 at http://dasdossier.deSchwarz-weiß in Farbe
http://dasdossier.de/presseschau/medien/organisation-formate/schwarz-weiss-in-farbe
<div class="field field-type-text field-field-untertitel">
<div class="field-items">
<div class="field-item odd">
Unterschwelliger Rassismus bei der Rollenbesetzung im Fernsehen </div>
</div>
</div>
<p>Bei der Mordserie an in erster Linie türkischen Gewerbetreibenden vermutete die Polizei lange Zeit einen mafiösen Hintergrund, und saß somit einem Klischee auf. Diese Form von Alltags-Rassismus durchzieht unsere Gesellschaft: Dies wird <a href="http://www.ndr.de/fernsehen/sendungen/zapp/film_fernsehen_radio/schwarze105.html" class="urlicon urlicon-ndr">an dem Beitrag »Migrantin oder Dealer« von Zapp deutlich</a>, der die Rollenbesetzung von Schwarzen im Fersehen thematisiert. Besonders krass zeigt sich ein koloniales Weltbild bei romantischen Spielfilmen, die das deutsche Fernsehen in Afrika dreht und in denen die Rolle vom weißen Herrscher und schwarzen Diener gespielt wird. So beklagen sich deutsche Schauspieler mit dunkler Hautfarbe über das schlechte Rollen-Angebot, das sie auf dem Markt erhalten. Selten seien das normale Rollen wie Lehrer oder Arzt. Die interviewten Schauspieler meinen allerdings, daß die deutsche Gesellschaft hier längst weiter sei als die Fernsehproduktion.</p>
<div class="field field-type-filefield field-field-imagefield">
<div class="image-box imagefield lightbox2 Quadrat Vollbild odd">
<a href="http://dasdossier.de/sites/dasdossier.de/files/imagecache/Vollbild/imagefield/schwarz-weiss-in-farbe-1002.jpg" rel="lightbox[field_imagefield][Schwarz-weiß in Farbe]" class="imagefield imagefield-lightbox2 imagefield-lightbox2-Quadrat imagefield-field_imagefield imagecache imagecache-field_imagefield imagecache-Quadrat imagecache-field_imagefield-Quadrat"><span class="zoom"></span><img src="http://dasdossier.de/sites/dasdossier.de/files/imagecache/Quadrat/imagefield/schwarz-weiss-in-farbe-1002.jpg" alt="Schwarz-weiß in Farbe" title="" width="200" height="200"/></a>
<div class="image-caption">
<span class="contributor">Bild von brizzle born and bred</span>
</div>
</div>
</div>
<p><a href="http://dasdossier.de/presseschau/medien/organisation-formate/schwarz-weiss-in-farbe" target="_blank">Weiterlesen</a></p>http://dasdossier.de/presseschau/medien/organisation-formate/schwarz-weiss-in-farbe#commentsOrganisation & FormateKulturkritikMinderheitenDiskriminierungFernsehenFernsehproduktionFernsehsenderRassismusDeutschlandWed, 23 Nov 2011 09:00:00 +0000Joséphine Glenz4178 at http://dasdossier.de'Heut ist alles schlechter'
http://dasdossier.de/presseschau/wissen/diskurse/heut-ist-alles-schlechter
<div class="field field-type-text field-field-untertitel">
<div class="field-items">
<div class="field-item odd">
Eine Debatte über den politischen Diskurs in Deutschland </div>
</div>
</div>
<p>Auf ihrem Blog <a href="http://alternativlos.org" class="urlicon urlicon-alternativlos">alternativlos.org</a> diskutieren Felix von Leitner und Frank Rieger mit Frank Schirrmacher über den Zustand des politischen Diskurses in Deutschland <a href="http://alternativlos.org/20/" class="urlicon urlicon-alternativlos">heute</a>. Dabei geht es um das Niveau der Rhetorik in der deutschen Politik, das Phänomen Guttenberg, Tabus im öffentlichen Diskurs, die Simulation von Wahrheit, das Ende der Rationalität im politischen Diskurs. Und dass wir, wenn schon, wenigstens gut belogen werden wollen.</p>
http://dasdossier.de/presseschau/wissen/diskurse/heut-ist-alles-schlechter#commentsKulturkritikDiskursDeutschlandSun, 23 Oct 2011 16:13:39 +0000Tobias Pester3929 at http://dasdossier.deWerdet endlich vernünftig!
http://dasdossier.de/presseschau/kultur/philosophie/werdet-endlich-vernuenftig
<div class="field field-type-text field-field-untertitel">
<div class="field-items">
<div class="field-item odd">
Robert Pfaller über die unvernünftige Vernunft einer Verzichtsgesellschaft </div>
</div>
</div>
<p>Robert Pfaller, Professor für Philosophie an der Universität für angewandte Kunst Wien, kritisiert in seinem kürzlich erschienenen Buch »Wofür es sich zu Leben lohnt« die aktive Abschaffung von Genussressourcen und einen damit sich anbahnenden Kulturverfall. Gesundheitsfanatiker propagieren eine asketische Lebensweise. An Stelle von Fleisch, Alkohol, Nikotin und Fett treten Surrogate, die zwar gesünder sein sollen, uns aber nicht befriedigen.</p>
<p><a href="http://dasdossier.de/presseschau/kultur/philosophie/werdet-endlich-vernuenftig" target="_blank">Weiterlesen</a></p>http://dasdossier.de/presseschau/kultur/philosophie/werdet-endlich-vernuenftig#commentsWeltbilderKulturkritikKonsumdenkenPhilosophieDeutschlandÖsterreichSat, 15 Oct 2011 10:11:36 +0000Xenia Heinz3610 at http://dasdossier.de