Advertise with Googlier.com das Dossier | Kulturkritik http://dasdossier.de/rubrik/kultur/kulturkritik de Sachfragen, bitte! http://dasdossier.de/magazin/macht/staat/sachfragen-bitte <div class="field field-type-text field-field-untertitel"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> Ein Kommentar zur Bundestagswahl </div> </div> </div> <p>Der Wahlkampf in Deutschland neigt sich dem Ende entgegen. Endlich, muss man fast sagen. Denn die Scheindebatten &uuml;ber Stinkefinger, die Performance bei Wahlarenen oder Gesangseinlagen im Bundestag kann ich langsam nicht mehr h&ouml;ren. Es ist ja nicht so, dass es keine wirklichen Probleme g&auml;be, &uuml;ber die es sich zu diskutieren lohnt. Die Liste ist in der Tat lang: Bundeswehreins&auml;tze im Ausland, &uuml;berhaupt die Frage von Krieg und Frieden. Die immer noch und immer wieder aktuelle Herausforderung der sozialen Gerechtigkeit. Nicht zu vergessen auch, wie liberal oder restriktiv wir miteinander umgehen wollen in dieser Gesellschaft. Schlie&szlig;lich stehen wir vor wichtigen und einschneidenden Entscheidungen &uuml;ber Europa. Das alles m&uuml;sste den Kern des Wahlkampfs ausmachen. M&uuml;sste.</p> <p><a href="http://dasdossier.de/magazin/macht/staat/sachfragen-bitte" target="_blank">Weiterlesen</a></p> http://dasdossier.de/magazin/macht/staat/sachfragen-bitte#comments Staat Organisation & Formate Weltbilder Kulturkritik Bundestagswahl 2013 Initiative neue soziale Marktwirtschaft Medien Parteien Deutschland Analyse Sat, 21 Sep 2013 10:20:08 +0000 Axel Weipert 4975 at http://dasdossier.de "Kooperative Trennung" http://dasdossier.de/presseschau/kultur/weltbilder/kooperative-trennung <div class="field field-type-text field-field-untertitel"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> Ein Missstand besteht fort </div> </div> </div> <p>Selbst Ex-Papst Joseph Ratzinger forderte die konsequente Trennung von Staat und Kirchen in Deutschland. Bisher besteht diese nur teilweise unter dem Schlagwort &raquo;kooperative Trennung&laquo;. Vor allem geht es um dreistellige Millionenbetr&auml;ge, die der Staat unabh&auml;ngig von der Kirchensteuer j&auml;hrlich den beiden gro&szlig;en Glaubensgemeinschaften &uuml;berweist. Aber auch in anderen Bereichen besteht keine strikte Neutralit&auml;t. So gilt immer noch ein Tanzverbot an hohen christlichen Feiertagen und au&szlig;erdem der &sect;166 des Strafgesetzbuches, der bestimmte Formen der Kirchenkritik mit bis zu drei Jahren Haft bedroht. <a href="http://www.heise.de/tp/artikel/38/38899/1.html" class="urlicon urlicon-heise">Patrick Sp&auml;t</a> zieht aus diesen Tatsachen die Schlussfolgerung:</p> <blockquote><p>Es geht nicht um eine Verdammung der Kirchen, es geht um gerechte Verh&auml;ltnisse. Die Religionsfreiheit ist eine wichtige Errungenschaft. Jeder soll denken und zeigen k&ouml;nnen, was er will - seien es Kruzifixe, Kopft&uuml;cher, Kippas, Nirvana-Bandshirts oder Bayern-M&uuml;nchen-Trikots. Aber als Ausdruck der privaten &Uuml;berzeugung und ohne jedes staatliche Sponsoring. Denn momentan sponsert jeder Atheist, der beim B&auml;cker einen Christstollen kauft und Mehrwertsteuer l&ouml;hnt, die landesweiten Kirchen. Und gegenw&auml;rtig sind &uuml;ber 38 Prozent der B&uuml;rgerinnen und B&uuml;rger konfessionsfrei. [&#8230;] Religion ist nicht Staats-, sondern Privatsache, nicht mehr und nicht weniger. Die Frage, ob Gott und das Spaghettimonster existieren oder nicht, ist dabei v&ouml;llig irrelevant. Jeder darf und soll glauben, was er oder sie will. Aber die Institution Kirche muss auf eigenen Beinen stehen - Kirche und Staat m&uuml;ssen endlich strikt getrennt werden.</p> </blockquote> <div class="field field-type-filefield field-field-imagefield"> <div class="image-box imagefield lightbox2 Beitragsbreite Vollbild odd"> <a href="http://dasdossier.de/sites/dasdossier.de/files/imagecache/Vollbild/imagefield/kooperative-trennung-1292.jpg" rel="lightbox[field_imagefield][&quot;Kooperative Trennung&quot;]" class="imagefield imagefield-lightbox2 imagefield-lightbox2-Beitragsbreite imagefield-field_imagefield imagecache imagecache-field_imagefield imagecache-Beitragsbreite imagecache-field_imagefield-Beitragsbreite"><span class="zoom"></span><img src="http://dasdossier.de/sites/dasdossier.de/files/imagecache/Beitragsbreite/imagefield/kooperative-trennung-1292.jpg" alt="&quot;Kooperative Trennung&quot;" title="" width="540" height="300"/></a> <div class="image-caption"> <span class="contributor">Bild von UrsOnMac</span> </div> </div> </div> http://dasdossier.de/presseschau/kultur/weltbilder/kooperative-trennung#comments Weltbilder Kulturkritik Evangelische Kirche Katholische Kirche Deutschland Wed, 17 Apr 2013 16:42:48 +0000 Stefan Meyer 4910 at http://dasdossier.de Unser Relativismus, unsere Reaktion http://dasdossier.de/magazin/kultur/geschichte/unser-relativismus-unsere-reaktion <div class="field field-type-text field-field-untertitel"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> Die filmisch-revisionistische Aufarbeitung einer fanatisierten Generation mit Opferkomplex </div> </div> </div> <p>Dem ZDF sei da ein gro&szlig;er Wurf gelungen. <em>Unsere M&uuml;tter, unsere V&auml;ter</em> wurde unisono gelobt. Das sei Geschichtsstunde voller gro&szlig;er Gef&uuml;hle gewesen. Das <em>Band of Brothers</em> des deutschen Fernsehens. Die Geschichte f&uuml;nf junger Menschen w&auml;hrend des Zweiten Weltkrieges war dabei vieles, historische Auseinandersetzung aber sicherlich nicht. Eher das M&auml;rchen heldenhafter Selbstaufopferung, das zwischen den Zeilen immer wieder zu flehen schien: <em>K&ouml;nnt ihr Nachkommen jetzt endlich verstehen, welche Opfer wir erbracht haben, wie wir um unsere Jugendzeit beraubt wurden?</em></p> <p><a href="http://dasdossier.de/magazin/kultur/geschichte/unser-relativismus-unsere-reaktion" target="_blank">Weiterlesen</a></p> http://dasdossier.de/magazin/kultur/geschichte/unser-relativismus-unsere-reaktion#comments Geschichte Kulturkritik Nationalsozialismus ZDF Zweiter Weltkrieg Deutschland Rezension Thu, 28 Mar 2013 18:29:25 +0000 Roberto De Lapuente 4896 at http://dasdossier.de Der Untergang ist nah! http://dasdossier.de/presseschau/kultur/kulturkritik/der-untergang-ist-nah <div class="field field-type-text field-field-untertitel"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> Vernunft und Unvernunft der Endzeitphantasie </div> </div> </div> <p>Langsam hat es sich herumgesprochen: Nicht am <a href="http://www.youtube.com/watch?v=kKNSTThXghc" class="urlicon urlicon-youtube">30. Mai</a> ist Weltuntergang &#8211; und auch das Jahr ist nicht mehr unbekannt: Sondern am 21. Dezember 2012 wird die Welt entg&uuml;ltig untergehen. Dieses Ger&uuml;cht geht in diesem allerletzten Jahr um. Wie die merkw&uuml;rdige These in die Welt kam und wie die moderne Mediengesellschaft den Kalender der Maya in ihrem Sinne interpretiert, <a href="http://www.freitag.de/wochenthema/1201-die-maya-waren-nur-pr-zise-rechner?searchterm=weltuntergang" class="urlicon urlicon-freitag">dar&uuml;ber kl&auml;rt der Maya-Forscher Nikolai Grube im Interview mit dem Freitag auf.</a> Denn die moderne Auffassung alter Kulturen erscheint dem Forscher befremdlich, doch er erkennt deren Wert an ganz anderer Stelle:</p> <blockquote><p>Ich glaube nicht, dass wir &shy;direkt etwas von alten Kulturen lernen k&ouml;nnen. Wir haben immer das Gef&uuml;hl, wenn man Arch&auml;ologie &shy;betreibt, dann muss das &shy;einen Nutzen haben, der sich sofort in Heller und Pfennig abzeichnet in unserer kapitalistischen Welt. Man kann vielleicht sagen, die Maya und viele andere Zivilisationen auf dem &shy;amerikanischen Kontinent lehren uns, dass es eben auch au&szlig;erhalb von Europa bedeutende Kulturent&shy;wicklungen gegeben hat. Und dass wir vielleicht etwas bescheidener sein sollten und die globale Vergangenheit verstehen m&uuml;ssen, die unterschiedlichen Traditionen, aus denen sich unsere moderne Welt zusammensetzt.</p> </blockquote> <div class="field field-type-filefield field-field-imagefield"> <div class="image-box imagefield lightbox2 Quadrat Vollbild odd"> <a href="http://dasdossier.de/sites/dasdossier.de/files/imagecache/Vollbild/imagefield/der-untergang-ist-nah-1109.jpg" rel="lightbox[field_imagefield][Der Untergang ist nah!]" class="imagefield imagefield-lightbox2 imagefield-lightbox2-Quadrat imagefield-field_imagefield imagecache imagecache-field_imagefield imagecache-Quadrat imagecache-field_imagefield-Quadrat"><span class="zoom"></span><img src="http://dasdossier.de/sites/dasdossier.de/files/imagecache/Quadrat/imagefield/der-untergang-ist-nah-1109.jpg" alt="Der Untergang ist nah!" title="" width="200" height="200"/></a> <div class="image-caption"> <span class="contributor">Bild von Madman2001</span> </div> </div> </div> <p><a href="http://dasdossier.de/presseschau/kultur/kulturkritik/der-untergang-ist-nah" target="_blank">Weiterlesen</a></p> http://dasdossier.de/presseschau/kultur/kulturkritik/der-untergang-ist-nah#comments Kulturkritik Humor Maya Versicherungen Thu, 12 Jan 2012 01:40:42 +0000 Martin Atzler 4387 at http://dasdossier.de Weiblicher Sextourismus http://dasdossier.de/presseschau/kultur/kulturkritik/weiblicher-sextourismus <div class="field field-type-text field-field-untertitel"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> Wer ist hier das Opfer? </div> </div> </div> <p>Die Stories klingen sehr pauschal und strotzen nur so vor Klischees: Hier die ahnungslose Touristin, die an die romantische Liebe glaubt, dort der exotische Strandbeau, der sie gnadenlos ausnutzt. &raquo;Bezness&laquo;, eine arabisierte Variation von Business, hat sich f&uuml;r das Ph&auml;nomen mittlerweile eingeb&uuml;rgert. Laut <a href="http://www.bildderfrau.de/recht-rat/bezness-die-liebes-mafia-d22498.html" class="urlicon urlicon-bildderfrau">Bild der Frau</a> betraf das allein in diesem Jahr 5.000 deutsche Urlauberinnen, vor allem in der T&uuml;rkei, in Tunesien, Marokko oder Kenia. Grund genug f&uuml;r das Blatt, zwei Undercover-Journalistinnen vor Ort recherchieren zu lassen. Herausgekommen sind eindeutige Frontlinien, die Rede ist von &raquo;Liebes-Mafia&laquo; und &raquo;Gef&uuml;hls-Gangstern&laquo;.</p> <p>Die <a href="http://taz.de/Weiblicher-Sextourismus/!83853/" class="urlicon urlicon-taz">taz</a> gibt sich da weit weniger aufgeregt. F&uuml;r sie ist Bezness vor allem Ausdruck des Wohlstandsgef&auml;lles zwischen Nord und S&uuml;d. Vielleicht steckt hinter der vorgeblichen naiven Romantik aber auch ein uneingestandenes Kalk&uuml;l: Einmal aus dem grauen Alltag ausbrechen, Erotik und Bauchkribbeln f&uuml;r zwei Wochen &#8211; wahrhaft all inclusive sozusagen. Oder welche Frau meint ernsthaft, ein zwanzig Jahre j&uuml;ngerer Beachboy erkennt in ihr die gro&szlig;e Liebe, jenseits aller kulturellen und &ouml;konomischen Barrieren?</p> <div class="field field-type-filefield field-field-imagefield"> <div class="image-box imagefield lightbox2 Quadrat Vollbild odd"> <a href="http://dasdossier.de/sites/dasdossier.de/files/imagecache/Vollbild/imagefield/weiblicher-sextourismus-1095.jpg" rel="lightbox[field_imagefield][Weiblicher Sextourismus]" class="imagefield imagefield-lightbox2 imagefield-lightbox2-Quadrat imagefield-field_imagefield imagecache imagecache-field_imagefield imagecache-Quadrat imagecache-field_imagefield-Quadrat"><span class="zoom"></span><img src="http://dasdossier.de/sites/dasdossier.de/files/imagecache/Quadrat/imagefield/weiblicher-sextourismus-1095.jpg" alt="Weiblicher Sextourismus" title="" width="200" height="186"/></a> <div class="image-caption"> <span class="contributor">Bild von robstephaustralia</span> </div> </div> </div> http://dasdossier.de/presseschau/kultur/kulturkritik/weiblicher-sextourismus#comments Kulturkritik Verkehr Bezness Reisen Tourismus Kenia Marokko Tunesien Türkei Fri, 30 Dec 2011 08:54:36 +0000 Axel Weipert 4341 at http://dasdossier.de Zwang zur Selbstoptimierung http://dasdossier.de/presseschau/kultur/weltbilder/zwang-zur-selbstoptimierung <div class="field field-type-text field-field-untertitel"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> Grenzenloses Wachstum als kulturelles Leitbild </div> </div> </div> <p>Als die Folgen der ausufernden Industriegesellschaft als Raubbau an Natur und Mensch in den 70er Jahren un&uuml;bersehbar wurden, stellte sich erstmals einer breiten &Ouml;ffentlichkeit die Frage nach den Grenzen des endlos scheinenden Wirtschaftswachstum. Trotz des erreichten Zenits der &Ouml;lf&ouml;rderung z&auml;hlt Harald Welzer heute jedoch zu den eher wenigen Intellektuellen, welche dieses spezifische Fundament des Kapitalismus kritisieren.</p> <p>Das fehlende Bewu&szlig;tsein &uuml;ber die Grundlagen unseres modernen Lebens beruht auf der v&ouml;lligen Verinnerlichung und Affirmation des Wachstums &#8211; mit dieser &Uuml;berlegung erweitert Welzer in zwei j&uuml;ngst erschienenden Schriften <a href="http://www.blaetter.de/archiv/jahrgaenge/2011/dezember/aus-fremdzwang-wird-selbstzwang" class="urlicon urlicon-blaetter">in den Bl&auml;ttern</a> und <a href="http://sz-magazin.sueddeutsche.de/texte/anzeigen/36743" class="urlicon urlicon-sueddeutsche">dem SZ-Magazin</a> sein Forschungsgebiet von einer Wirtschafts- zu einer allgemeinen Gesellschaftskritik.&nbsp; Diese leitet er aus der Entwicklungsgeschichte des Kapitalismus der vergangenen 200 Jahre ab. So gelingt eine Kulturkritik, die viele Eigenschaften des Selbst- und Weltbildes des modernen Menschen heraussch&auml;lt: Dem im ewigen Werden der Waren- und Selbstproduktion gefangenen Menschen der Leistungsgesellschaft.</p> <div class="field field-type-filefield field-field-imagefield"> <div class="image-box imagefield lightbox2 Beitragsbreite Vollbild odd"> <a href="http://dasdossier.de/sites/dasdossier.de/files/imagecache/Vollbild/imagefield/zwang-zur-selbstsoptmierung-1073.jpg" rel="lightbox[field_imagefield][&quot;Das Wirtschaftswachstum bringt uns immer näher an die Funktionsgrenze des Systems.&quot;]" class="imagefield imagefield-lightbox2 imagefield-lightbox2-Beitragsbreite imagefield-field_imagefield imagecache imagecache-field_imagefield imagecache-Beitragsbreite imagecache-field_imagefield-Beitragsbreite"><span class="zoom"></span><img src="http://dasdossier.de/sites/dasdossier.de/files/imagecache/Beitragsbreite/imagefield/zwang-zur-selbstsoptmierung-1073.jpg" alt="&quot;Das Wirtschaftswachstum bringt uns immer näher an die Funktionsgrenze des Systems.&quot;" title="&quot;Das Wirtschaftswachstum bringt uns immer näher an die Funktionsgrenze des Systems.&quot;" width="540" height="300"/></a> <div class="image-caption"> "Das Wirtschaftswachstum bringt uns immer näher an die Funktionsgrenze des Systems." <span class="contributor">Bild von Zanthia</span> </div> </div> <div class="image-box imagefield lightbox2 Beitragsbreite Vollbild even"> <a href="http://dasdossier.de/sites/dasdossier.de/files/imagecache/Vollbild/imagefield/zwang-zur-selbstsoptmierung-1075.jpg" rel="lightbox[field_imagefield][Harald Welzer]" class="imagefield imagefield-lightbox2 imagefield-lightbox2-Quadrat imagefield-field_imagefield imagecache imagecache-field_imagefield imagecache-Quadrat imagecache-field_imagefield-Quadrat"><span class="zoom"></span><img src="http://dasdossier.de/sites/dasdossier.de/files/imagecache/Quadrat/imagefield/zwang-zur-selbstsoptmierung-1075.jpg" alt="Harald Welzer" title="Harald Welzer" width="200" height="200"/></a> <div class="image-caption"> Harald Welzer <span class="contributor">Bild von morgenland_festival</span> </div> </div> </div> <p><a href="http://dasdossier.de/presseschau/kultur/weltbilder/zwang-zur-selbstoptimierung" target="_blank">Weiterlesen</a></p> http://dasdossier.de/presseschau/kultur/weltbilder/zwang-zur-selbstoptimierung#comments Weltbilder Kulturkritik Entwickeltheit Industrialisierung Leistungsgesellschaft Philosophie Ressourcen Statistik Wirtschaftswachstum Empfehlung Mon, 19 Dec 2011 10:57:45 +0000 Martin Atzler 4287 at http://dasdossier.de Ursachenforschung http://dasdossier.de/presseschau/kultur/kulturkritik/ursachenforschung <div class="field field-type-text field-field-untertitel"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> Afrikas Misere und die Verantwortung dafür </div> </div> </div> <p>Viel wird geschrieben &uuml;ber den schwarzen Kontinent: &uuml;ber seine Krisen und Probleme, &uuml;ber die Gr&uuml;nde und die L&ouml;sungen. <a href="http://derstandard.at/1319183246843/Armut-in-Afrika-Afrika-und-die-Schuldfrage" class="urlicon urlicon-derstandard">Hanna Silbermayr</a> pl&auml;diert daf&uuml;r, erst einmal nach den W&uuml;nschen und Vorstellungen der Menschen vor Ort zu fragen. Stattdessen werde hier in Europa aber vorzugsweise mit Klischees und Vorurteilen argumentiert, die nicht selten offen oder verdeckt eine Form des Rassismus seien.</p> <p>Diese Fremdenfeindlichkeit hat die &ouml;sterreichische Journalistin auch in einem anderen Zusammenhang festgestellt: Bei den <a href="http://derstandard.at/1297820984088/Reportage-aus-Spanien-Sie-haben-uns-das-Meer-gestohlen" class="urlicon urlicon-derstandard">illegalen afrikanischen Hilfsarbeitern in der spanischen Landwirtschaft</a>. Hier vermischen sich wirtschaftliche Ausbeutung und Ablehnung geradezu exemplarisch. Die Folgen f&uuml;r die Betroffenen sind dramatisch, viele erw&auml;gen mittlerweile entt&auml;uscht die R&uuml;ckkehr in ihre Heimat. Das vermeintlich gelobte Land Europa hat sich ihnen von einer unsch&ouml;nen Seite gezeigt.</p> <div class="field field-type-filefield field-field-imagefield"> <div class="image-box imagefield lightbox2 Quadrat Vollbild odd"> <a href="http://dasdossier.de/sites/dasdossier.de/files/imagecache/Vollbild/imagefield/ursachenforschung-1013.jpg" rel="lightbox[field_imagefield][Ursachenforschung]" class="imagefield imagefield-lightbox2 imagefield-lightbox2-Quadrat imagefield-field_imagefield imagecache imagecache-field_imagefield imagecache-Quadrat imagecache-field_imagefield-Quadrat"><span class="zoom"></span><img src="http://dasdossier.de/sites/dasdossier.de/files/imagecache/Quadrat/imagefield/ursachenforschung-1013.jpg" alt="Ursachenforschung" title="" width="200" height="200"/></a> <div class="image-caption"> <span class="contributor">Bild von PlanetObserver</span> </div> </div> </div> http://dasdossier.de/presseschau/kultur/kulturkritik/ursachenforschung#comments Kulturkritik Migration Europas Grenzen Entwicklungshilfe Immigration Rassismus Afrika Spanien Empfehlung Wed, 30 Nov 2011 07:00:00 +0000 Axel Weipert 4198 at http://dasdossier.de Schwarz-weiß in Farbe http://dasdossier.de/presseschau/medien/organisation-formate/schwarz-weiss-in-farbe <div class="field field-type-text field-field-untertitel"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> Unterschwelliger Rassismus bei der Rollenbesetzung im Fernsehen </div> </div> </div> <p>Bei der Mordserie an in erster Linie t&uuml;rkischen Gewerbetreibenden vermutete die Polizei lange Zeit einen mafi&ouml;sen Hintergrund, und sa&szlig; somit einem Klischee auf. Diese Form von Alltags-Rassismus durchzieht unsere Gesellschaft: Dies wird <a href="http://www.ndr.de/fernsehen/sendungen/zapp/film_fernsehen_radio/schwarze105.html" class="urlicon urlicon-ndr">an dem Beitrag &raquo;Migrantin oder Dealer&laquo; von Zapp deutlich</a>, der die Rollenbesetzung von Schwarzen im Fersehen thematisiert. Besonders krass zeigt sich ein koloniales Weltbild bei romantischen Spielfilmen, die das deutsche Fernsehen in Afrika dreht und in denen die Rolle vom wei&szlig;en Herrscher und schwarzen Diener gespielt wird. So beklagen sich deutsche Schauspieler mit dunkler Hautfarbe &uuml;ber das schlechte Rollen-Angebot, das sie auf dem Markt erhalten. Selten seien das normale Rollen wie Lehrer oder Arzt. Die interviewten Schauspieler meinen allerdings, da&szlig; die deutsche Gesellschaft hier l&auml;ngst weiter sei als die Fernsehproduktion.</p> <div class="field field-type-filefield field-field-imagefield"> <div class="image-box imagefield lightbox2 Quadrat Vollbild odd"> <a href="http://dasdossier.de/sites/dasdossier.de/files/imagecache/Vollbild/imagefield/schwarz-weiss-in-farbe-1002.jpg" rel="lightbox[field_imagefield][Schwarz-weiß in Farbe]" class="imagefield imagefield-lightbox2 imagefield-lightbox2-Quadrat imagefield-field_imagefield imagecache imagecache-field_imagefield imagecache-Quadrat imagecache-field_imagefield-Quadrat"><span class="zoom"></span><img src="http://dasdossier.de/sites/dasdossier.de/files/imagecache/Quadrat/imagefield/schwarz-weiss-in-farbe-1002.jpg" alt="Schwarz-weiß in Farbe" title="" width="200" height="200"/></a> <div class="image-caption"> <span class="contributor">Bild von brizzle born and bred</span> </div> </div> </div> <p><a href="http://dasdossier.de/presseschau/medien/organisation-formate/schwarz-weiss-in-farbe" target="_blank">Weiterlesen</a></p> http://dasdossier.de/presseschau/medien/organisation-formate/schwarz-weiss-in-farbe#comments Organisation & Formate Kulturkritik Minderheiten Diskriminierung Fernsehen Fernsehproduktion Fernsehsender Rassismus Deutschland Wed, 23 Nov 2011 09:00:00 +0000 Joséphine Glenz 4178 at http://dasdossier.de 'Heut ist alles schlechter' http://dasdossier.de/presseschau/wissen/diskurse/heut-ist-alles-schlechter <div class="field field-type-text field-field-untertitel"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> Eine Debatte über den politischen Diskurs in Deutschland </div> </div> </div> <p>Auf ihrem Blog <a href="http://alternativlos.org" class="urlicon urlicon-alternativlos">alternativlos.org</a> diskutieren Felix von Leitner und Frank Rieger mit Frank Schirrmacher &uuml;ber den Zustand des politischen Diskurses in Deutschland <a href="http://alternativlos.org/20/" class="urlicon urlicon-alternativlos">heute</a>. Dabei geht es um das Niveau der Rhetorik in der deutschen Politik, das Ph&auml;nomen Guttenberg, Tabus im &ouml;ffentlichen Diskurs, die Simulation von Wahrheit, das Ende der Rationalit&auml;t im politischen Diskurs. Und dass wir, wenn schon, wenigstens gut belogen werden wollen.</p> http://dasdossier.de/presseschau/wissen/diskurse/heut-ist-alles-schlechter#comments Kulturkritik Diskurs Deutschland Sun, 23 Oct 2011 16:13:39 +0000 Tobias Pester 3929 at http://dasdossier.de Werdet endlich vernünftig! http://dasdossier.de/presseschau/kultur/philosophie/werdet-endlich-vernuenftig <div class="field field-type-text field-field-untertitel"> <div class="field-items"> <div class="field-item odd"> Robert Pfaller über die unvernünftige Vernunft einer Verzichtsgesellschaft </div> </div> </div> <p>Robert Pfaller, Professor f&uuml;r Philosophie an der Universit&auml;t f&uuml;r angewandte Kunst Wien, kritisiert in seinem k&uuml;rzlich erschienenen Buch &raquo;Wof&uuml;r es sich zu Leben lohnt&laquo; die aktive Abschaffung von Genussressourcen und einen damit sich anbahnenden Kulturverfall. Gesundheitsfanatiker propagieren eine asketische Lebensweise. An Stelle von Fleisch, Alkohol, Nikotin und Fett treten Surrogate, die zwar ges&uuml;nder sein sollen, uns aber nicht befriedigen.</p> <p><a href="http://dasdossier.de/presseschau/kultur/philosophie/werdet-endlich-vernuenftig" target="_blank">Weiterlesen</a></p> http://dasdossier.de/presseschau/kultur/philosophie/werdet-endlich-vernuenftig#comments Weltbilder Kulturkritik Konsumdenken Philosophie Deutschland Österreich Sat, 15 Oct 2011 10:11:36 +0000 Xenia Heinz 3610 at http://dasdossier.de