Advertise with Googlier.com AktivAro https://aromantik.de Für mehr Aromantik auf der Welt Mon, 19 Oct 2026 20:38:32 +0000 de hourly 1 https://wordpress.org/?v=7.1.3 https://aromantik.de/wp-content/uploads/2021/06/cropped-AktivAroFavICOlang-6-32x32.png AktivAro https://aromantik.de 32 32 Mir fehlt nix. https://aromantik.de/mir-fehlt-nix https://aromantik.de/mir-fehlt-nix#comments Mon, 19 Oct 2026 17:27:01 +0000 https://aromantik.de/?p=2098 CNs: A*specfeindlichkeit, Othering, Begriffskritik

A‑Romantik, A‑Platonik, A‑Sexualität, A‑Sensualität – das sind nur einige der A‑Spektren. „A“ ist eigentlich nur ein Buchstabe – einer, mit dem unser Alphabet anfängt. Als Vorsilbe allerdings – aus dem Griechischen kommend – bedeutet er ‘Nicht-’ oder ‘Weg von …’.

Und für mich als Person, die mindestens auf dem aromantischen und asexuellen Spektrum ist, ist das ein Problem. Es bedeutet, ich kann nur beschreiben, wie ich fühle, indem ich sage, dass ich etwas nicht fühle – etwas, bei dem ich wiederum auf die Beschreibung, die Vorurteile und Annahmen von Leuten angewiesen bin, die es spüren. Und alles, was ich dann sagen kann, ist: „Ne, das hab’ ich nicht.“

Auch wenn die A*spec‑Labels für mich hilfreich sind, gefällt mir das nicht, denn ich bin immer auf den Bezug zu Menschen angewiesen, die eine ganz andere Gefühlswelt erleben als ich. Und meine Selbstbeschreibung ist immer defizitär. Ich beschreibe meine Wahrnehmung immer als etwas, das ich nicht habe – etwas, das für viele andere Menschen zentral und wichtig ist.

Und oft führt das zu Bedauern und Mitleid. Das fühlt sich für mich nicht besonders gut an, weil mir eigentlich nichts fehlt. Ich erlebe meine Identität auf dem A*spec von innen heraus als etwas Angenehmes. Und insbesondere seit ich weiß, was meine emotionalen Bedürfnisse sind, fühle ich mich sehr wohl damit. Mir fehlt – bezogen auf meine A*spec-Identitäten – nichts.

Dann tut es weh, zentrale Aspekte meiner Zuneigung zu anderen nur dadurch ausdrücken zu können, dass mir etwas fehlt, das andere eben erwarten – bedauert zu werden dafür, dass ich mich so fühle, wie ich mich fühle, also bedauert zu werden für etwas, das für mich sehr zentral ist: Weil mir etwas fehlt, das für andere sehr zentral ist.

Um es klarer zu formulieren: Wenn ich sage „Ich sehne mich nicht nach Sex oder Romantik.“ klingt das nicht nach einem attraktiven Paket in einer Umgebung, in der meinem Gefühl nach der Wert von Beziehungen gesellschaftlich vorwiegend daran gemessen ist, wie romantisch oder sexuell kompatibel Menschen miteinander sind. Und – wie gesagt – es ist rein defizitär.

Emotionale Nähe und intime Verbindungen mit Menschen in meinem Leben sind mir allerdings ein großes Bedürfnis – und viele schöne Momente bleiben dabei unausgesprochen:

  • Teilen, was in meinem Tag passiert ist
  • mich zu Hause und geborgen fühlen und gesehen werden
  • Zuhören, Gedanken teilen, diskutieren
  • Spaß haben, lachen
  • zusammen weinen und trauern
  • Demonstrieren, laut und leise zusammen sein – wütend und euphorisch
  • Lieder schreiben und singen, Musik hören und Geschichten teilen.

Um nur zu nennen, was mir spontan einfällt – aber weiter gefasst auch:

  • Gemeinsam älter werden
  • sich aus den Augen verlieren und wiederfinden.
  • Alleine sein, aber nicht einsam – egal ob zusammen oder weit weg.
  • Wissen, dass jemand da ist, und sich aufeinander verlassen können.
  • Enttäuscht werden und streiten, sich vertragen und aufarbeiten.

Und: Dabei nichts vermissen – auf dem A*spec. Aromantisch, asexuell und vielleicht noch mehr. Und vollkommen.

Oft bin ich dabei unsichtbar, weil ich hinter den Standards der Gesellschaft, den als universell angenommenen Erfahrungen, versteckt bleibe. Ich werde bedauert dafür, dass ich etwas nicht habe aber das mir nicht fehlt. Und oft bekomme ich Kühle, Emotions- und Leidenschaftslosigkeit aufprojiziert und verstehe es nicht.

Denn meine Nähe braucht keine romantische Anziehung, meine Intimität braucht keinen Sex. Meine Leidenschaft braucht keinen Funkenflug. Es ist OK, wenn euch das viel gibt, wenn es euch ausmacht – und eure Beziehungen liebens- und lebenswert. Aber ihr braucht mich nicht zu bedauern. Ich liebe und lebe anders … und bin glücklich.

Was aber fehlt, ist eine gemeinsame Sprache – für die Freundschaften mit Versorgungsabsicht, Lebenspartner*innen, die ich nur aus der Ferne kenne, die Leute, die mir in die Augen schauen und mich verstehen, ganz ohne Kerzenschein. Mir fehlen Begriffe für die Commitments, die emotionalen Verbindungen. Die Bettgeschichten in nackt und jugendfrei. Die geteilten Momente der Euphorie über etwas neu Gelerntes, die geteilten Interessen und Entdeckungen. Die vielen tollen kleinen und großen Gefühle in meiner großen Wahlfamilie:

Die Sprache, um euch daran teilhaben und verstehen zu lassen, was ich fühle.

Und so bin ich nicht mehr die Einzige, der etwas fehlt.

Willkommen in meiner Friend-zone. Wir haben Kuchen und gekuschelt werden darf auch. Lass uns einfach Freund*innen sein – ganz ohne ‘nur’ und Defizit …

~ Rose Enberg

Rose Enberg hat den Text auch auf der eigenen Website veröffentlicht:
https://rose-enberg.de/blog/mir-fehlt-nix/

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Laut https://aromantik.de/laut https://aromantik.de/laut#comments Wed, 14 Oct 2026 14:00:00 +0000 https://aromantik.de/?p=2096 CNs: Hass, Not, Hilflosigkeit, Überlebenskampf, Verzweiflung, Unsichtbarkeit, Queer/LGBTQIANP+feindlichkeit, Arofeindlichkeit

Ich bin laut
Nicht weil ich will,
Weil ich muss.

Ich bin laut, weil euer Wegschauen,
Eure Indifferenz und Ignoranz,
Euer Desinteresse,
Ja, weil euer Hass mich unsichtbar macht.

Ich bin laut, weil mein Leben
Mein Ueberleben
In euren Augen – in eurer Perspektive
nicht mehr vorkommt.

Ich bin laut, als
Behinderte trans*inter queere
Asexuell-poly-liebende nicht-binaere Kampflesbe.

Ich bin laut, als
aromantisches stueck kuehler Stahl,
und euch dann doch zu empfindsam und weich.

Ich passe euch nicht.
Nicht in euer Bild,
Also malt ihr eure Welt ohne mich.

Ich bin laut, denn das tut weh
Ich bin laut, denn es tut weh
Es tut so weh …

Und ich kann nicht mehr schweigen
Nicht mehr still sein,
Mich nicht mehr vergraben
Fuer euren Luxus
Fuer eure ach so heile Welt,
euren Komfort.

Doch ich rufe nicht um Hilfe,
Ich erwarte nichts.
Ich habe das warten, das erwarten aufgegeben.

Ich bin laut.
Denn nur so werde ich gehoert.

Schaut weg, wenn ihr wollt.
Doch ich bin laut. Ihr hoert mich.
Schrill, bunt, dissonant,
Fuer euch schmerzhaft laut.

Ihr hasst mich eh.
Also bleibe ich laut.

So lange ich lebe
bleibe ich laut.

~ Rose Enberg

Rose Enberg hat das Gedicht auch auf der eigenen Website veröffentlicht:
https://rose-enberg.de/blog/angezogen

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Unsichtbar gemacht https://aromantik.de/unsichtbar-gemacht https://aromantik.de/unsichtbar-gemacht#comments Mon, 12 Oct 2026 15:57:59 +0000 https://aromantik.de/?p=2108 CNs: Machtmissbrauch, Diskriminierung, Gewalt

recklessly unseeing of which there is
arrogantly thinking oneself to be above such doom
biding foolishly for a safety
that can’t survive in the eye of such fell corrosion

hoping against hope
clear eyed yet clouded
inflicting harm on those who are beneath

self-righteously casting to doom who are not ones own
nonforesightfully condoning violence and hate
unseeing – knowingly

~ K

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Angezogen https://aromantik.de/angezogen https://aromantik.de/angezogen#comments Mon, 05 Oct 2026 16:33:46 +0000 https://aromantik.de/?p=2094 CNs: amatonormative Annahmen

Anna und ich sitzen auf einer Bank an einem Hügel und schauen in die Ferne, wo die Sonne untergeht. Dey legt deren Hand auf mein Bein und drückt es sanft – wie so oft. Es ist Annas Zeichen dafür, dass deren Gefühle irgendwie raus müssen. Aber ich spüre, es ist etwas anders als sonst. Es fühlt sich an, als hätte dey einen Entschluss gefasst – als wollte dey sich auf die Schenkel klopfen, und im Aufstehen und Gehen eine Verabschiedung herausbringen.

„Du, Mono…“, beginnt Anna, zögerlich und mit einem Gesicht, das sagt: ‘Das wird wehtun’, „ich muss dir etwas Trauriges sagen. … Ich mein … wir haben uns jetzt schon so oft getroffen für so viele schöne Dinge. Ich habe mich da auch sehr drüber gefreut und ich hab’ dich wirklich gern.“ … dey schaut mich schwermütig, aber gefasst an – fast etwas mitleidig, aber doch so warmherzig. Anna sind alle Wesen nicht so wirklich egal, glaube ich, erst recht nicht welche, die denen ans Herz gewachsen sind.

„Aber …“, fährt dey fort, „aber ich … ich hab’ irgendwie nachgedacht und ich glaube, das wird nicht funktionieren mit uns.“

„Mau?“, frage ich. Ich glaube, ich ahne, worauf dey hinaus will, und hoffe, etwas Nachhaken hilft: „Du meinst … romantisch?“

Anna nickt und sagt: „Ich hab’ einfach diese Gefühle nicht für dich. Ich möchte dich supergerne in meinem Leben haben als Freundi – oder nein – als … als … als das, was wir sind – keine Ahnung … Und ich hatte gehofft – weil ich dich so mag – dass diese Gefühle kommen, wenn du dir das wünschst. Aber sie sind eben nicht gekommen. Und das wollte ich dir fairerweise sagen.“

Jetzt nicke ich und antworte: „Danke, das ist lieb von dir.“

Wir waren ein paar Mal im Kino, haben uns zum Kaffee getroffen, viel umarmt, manchmal gekuschelt – auch auf einer Bank mit schönem Ausblick, so wie jetzt. Wir haben kleine Ausflüge gemacht – Anna hat mich mit auf deren Arbeit genommen – dey fährt Straßenbahn – und mir begeistert von dem Job erzählt … und ich hab’ mit denen zusammen eine Kurzwellen-Antenne gebaut und ausprobiert. Wir haben füreinander gekocht und getanzt, uns unsere Lieblingslieder gezeigt und vorgesungen.

Als dey mich das erste Mal am Bahnhof abgeholt hat, haben wir uns Hand in Hand gegenübergestanden, uns etwas verlegen und überfordert in die Augen geschaut und sind vor Freude hopsend in Kichern ausgebrochen – ganz in unserem gemeinsamen Moment.

Und genau so, Hand in Hand, mit einem tiefen Blick und dem Wissen, dass wir eine Umarmung nicht lösen könnten, bevor der Zug abfährt, hat Anna mich einige Male dort auch wieder verabschiedet – und ich Anna an unserem Bahnhof.

Wir haben Spaziergänge mit Bekka und Haru gemacht, meinen beiden Hunden, und mit ihnen im Gras gespielt, gelegen und den Wolken zugesehen. Wir haben Bekka zusammen zum Tierarzt gebracht, als sie sich die Pfote wund geleckt hatte, und im Wartezimmer zusammen mit den anderen Hunden gewartet und geredet.

Wir sind einander ans Herz gewachsen… haben Nächte durchtelefoniert, bis die Akkus leer waren und das Datenvolumen aufgebraucht, haben Herzensgeschichten getauscht, darüber gelacht, uns getröstet, wenn es mal eng wurde. Wir sind nebeneinander eingeschlafen und uns in den Armen liegend aufgewacht – erst aus Versehen, dann weil es sich für uns so richtig angefühlt hat.

Ich bin etwas unsicher, was ich sagen soll. Nichts von dem, was wir gemacht haben, war für mich romantisch – zwar tief emotional und nah … und richtig – und schön, aber nicht romantisch. Weder in dem Moment, noch mit dem Ziel. Eigentlich scheint mir also alles gesagt. Weder Anna noch ich wollen eine romantische Beziehung – und: Wir finden beide schön, was wir zusammen haben – und erlebt haben.

Das, was mich etwas traurig macht, ist, was Anna eher in einem Nebensatz gesagt hat: Dey hätte gehofft die Gefühle würden kommen, wenn ich sie mir wünsche. Und im Stillen frage ich mich, was das für uns bedeutet, und bekomme etwas Angst, dass dey diese romantischen Gefühle auch von mir braucht, damit wir bleiben können,was wir sind.

Dey schaut mich etwas zwischen fragend und auffordernd an und liest meine Ratlosigkeit aus meinen Augen.

„Ich weiß gerade nicht, was ich sagen soll…“, fange ich an und Anna wirkt noch ein wenig betrübter. „Nein, nein, nicht so … es ist alles ok, ich bin actually sehr erleichtert, dass du das sagst.“ – schiebe ich also schnell nach. Und Annas Blick wird etwas fragend.

„Es tut mir leid, dass ich dir das nicht auch schon eher gesagt habe“, beginne ich, „aber ich empfinde auch nicht romantisch für dich.“ Annas Blick kann ich gerade nicht besonders gut lesen, aber dey scheint sich etwas erschreckt zu haben. Ich halte kurz inne.

„Ich dachte, weil … die ganzen Dates …“, sagt dey und legt einen Finger an die Lippen, den Blick in die Bäume richtend, die ihre Blätter zwischen uns und die rosig-roten Wolken halten.

„Warte mal …“, sagt dey dann, „ich dachte die ganze Zeit, du wartest, dass ich mich endlich verliebe und wir ‘weitermachen’ können – den nächsten Schritt gehen.“ Und Anna fängt an zu lachen: „Womit eigentlich weitermachen?! Und welcher nächste Schritt?“.

„Wie wir doch auch in der Mitte der Community manchmal wie auf Gleisen rollen“, sag’ ich, und dey ergänzt: „Oder auf einer Rolltreppe. Nur ein Ziel. Dabei sind wir schon angekommen.“.

„Genau“, sag’ ich.

„Ja aber was ist das dann hier eigentlich?“, fragt Anna, „ein Date?“.

„Warum nicht?“, antworte ich und dey nickt: „Warum. Eigentlich. Nicht. Ich frag’ mich, warum ich mich das überhaupt frage.“

„Darf ich deine Hand nehmen?“, frag’ ich und deute auf deren Hand, die noch immer, inzwischen etwas weniger verkrampft, auf meinem Bein liegt. Dey nickt und ich nehme die Hand in meine beiden. Eigentlich ist’s dafür zu warm, aber Blickkontakt geht gerade nicht – keine Spoons – und ich müsste, glaube ich, dann auch zu sehr lachen. Aber der Kontakt mit Annas Hand ist schön und nah und sagt vielleicht mehr als meine vielen Worte.

„Ich hab‘ dich sehr, sehr lieb, Anna, und ich freue mich wie ein kleines Kind, wenn ich Zeit mit dir verbringe. Ich möchte dich in meinem Leben haben und dir darin dafür Raum geben. Ich möchte, dass wir uns beieinander sicher fühlen, egal ob wir mal etwas Unangenehmes zu sagen haben oder was Schönes.“

Dey schaut mich an, den Kopf schräg, die Lippen aufeinandergepresst, als wäre ich eine Valentinstags-Postkarte und dey hätte gerade die Plattitüden auf mir gelesen.

„Mono. Echt …“, sagt Anna. „Du … mau … Das spür’ ich auch so. Und ich möchte, dass du bei mir info-dumpen kannst, und ich möchte das auch bei dir können. Und dass wir zusammen schweigen können und uns aus den Augen verlieren und wiederfinden. Du bist mir so wichtig.“

Und nach einem kurzen Moment, in dem dey deren Hand zurückhaben möchte, um damit meine zu nehmen: „Es tut mir leid.“, und ich versuche zu unterbrechen, aber dey sagt: „Nein, warte. Lass mich ausreden. Es tut mir leid, dass ich angenommen habe, zu wissen, was du willst, ohne zu fragen. Ich hab’ aus etwas Schönem, das wir schon haben, in meinem Kopf ein Problem gemacht, weil … naja … weil ich so aufgewachsen bin.“

Ich drücke Annas Hand dreimal, um denen zu zeigen, dass ich dey verstehe und alles in Ordnung ist. „Ja, bin ich auch. Ich versteh’ dich. Ist ja nix passiert. Es ist ok.“, sag’ ich.

Und dann bricht es doch irgendwie aus mir heraus. „Ich fall ja selbst oft genug drauf rein, diese ganzen Bilder, die wir im Kopf haben über ‘normale’ Beziehungen zwischen Menschen – und die Annahme, dass es immer für alle gleich ist und alle die gleichen Ziele haben.“

„Ja.“, sagt Anna, „und dann denken wir plötzlich nicht mehr drüber nach, was das eigentlich bedeutet, was wir fühlen, sondern nur, wie das in irgendwelche Strukturen passt und nach außen aussieht.“

„Genau.“, sag‘ ich – wieder.

Und Anna hat plötzlich ein vollkommen glückliches Lächeln auf dem Gesicht, steht auf und zieht mich auffordernd mit von der Bank. Dey schaut mir dann doch tief in die Augen. Ich muss lachen, als Anna – Hand in Hand und mit Schwierigkeiten, sich das Lachen selbst zu verkneifen – sagt:

„Darf ich nochmal anfangen?“ – Ich nicke und Anna sagt: „Mono, ich muss dir was Tolles sagen: Ich hab’ keine romantischen Gefühle für dich. Ich möchte dich einfach so wie bisher ganz doll in meinem Leben haben.“

Und wir hopsen noch ein wenig kichernd vor Freude im Kreis.

~ Rose Enberg

Rose Enberg hat den Text auch auf der eigenen Website veröffentlicht. Dort findet ihr auch eine englische Übersetzung.
https://rose-enberg.de/blog/angezogen

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Aktuelles Monatsthema (Oktober): (Un)Sichtbar gemacht https://aromantik.de/aktuelles-monatsthema-oktober-unsichtbar-gemacht https://aromantik.de/aktuelles-monatsthema-oktober-unsichtbar-gemacht#comments Thu, 01 Oct 2026 11:11:00 +0000 https://aromantik.de/?p=2104 Passend zum Tag und der Woche der unsichtbar gemachten Behinderungen, die im Oktober sind, fragen wir diesen Monat: Was fällt euch zu „(Un)Sichtbar gemacht“ ein? Wo und wie wird Aromantik unsichtbar oder sichtbar gemacht? Was bedeutet das für Aros / aromantische Personen? Wie sieht das auf gesellschaftlicher und auf persönlicher Ebene aus? Was sollte sich ggf. ändern? Wo seid ihr als Aro (un)sichtbar? Wo seht ihr Intersektionen zwischen eurer Aromantik und anderen Labeln / Identitäten / „Teilen“ von euch?
Vielleicht fallen euch aber auch noch ganz andere Aspekte ein, an die wir noch nicht gedacht haben?

Und falls ihr lieber zu einem eigenen Thema schreiben wollt:
Worüber wolltet ihr immer schonmal schreiben? Oder malen oder euch anderweitig ausdrücken? Was brennt euch gerade unter den Nägeln? /rw Hat es irgendeinen Bezug zu Aromantik und dem aromantischen Spektrum? Dann schickt uns gerne, was ihr auf unserem Blog veröffentlichen wollt an info@aromantik.de. : )

/rw = Redewendung

Inspirationsfragen als Stichpunkte
  • Was fällt euch zu „(Un)Sichtbar gemacht“ ein?
  • Wo und wie wird Aromantik unsichtbar oder sichtbar gemacht?
  • Was bedeutet das für Aros / aromantische Personen?
  • Wie sieht das auf gesellschaftlicher und auf persönlicher Ebene aus?
  • Was sollte sich ggf. ändern?
  • Wo seid ihr als Aro (un)sichtbar?
  • Wo seht ihr Intersektionen zwischen eurer Aromantik und anderen Labeln / Identitäten / „Teilen“ von euch?
  • Vielleicht fallen euch aber auch noch ganz andere Aspekte ein, an die wir noch nicht gedacht haben?
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Von Veränderungen und Mut https://aromantik.de/von-veraenderungen-und-mut https://aromantik.de/von-veraenderungen-und-mut#comments Wed, 30 Sep 2026 17:31:18 +0000 https://aromantik.de/?p=2081 Content Notes: Queerfeindlichkeit (Trans*-Feindlichkeit, A*spec-Feindlichkeit), Gatekeeping, Exklusionismus, Fremdlabeln

Eigentlich habe ich Angst vor Veränderungen.
Eine neue Chance kann für mich auch eine große Herausforderung sein. Wenn etwas anders wird als vorher, kostet es Energie sich daran zu gewöhnen und es besteht das Risiko, dass die Situation schlechter wird als vorher. Ein neues Umfeld reagiert vielleicht mit Ablehnung auf mein Coming Out. Ein neuer Job garantiert mir nicht, dass ich wieder in einem guten Team lande. Auch wenn ich jeden der Transitionsschritte, die ich in den letzten Jahren gemacht habe, wieder gehen würde, waren sie doch alle mit Furcht und Überwindung verbunden. Und ich würde lügen, würde ich behaupten, dass ich keine Angst vor den Schritten hätte, die noch vor mir liegen. Auch wenn ich sie mir gleichzeitig sehr wünsche und daher bei meiner Entscheidung bleiben werde, sie trotzdem zu gehen.
Da ist zum einen die Angst vor Ablehnung und den Herausforderungen, die ich dabei sehe. Von meiner Herkunftsfamilie kann ich mir keine Unterstützung erwarten, was Transition oder meine queere Beziehungsgestaltung betrifft und auch meine Entscheidung eine Hormonersatztherapie anzufangen, wird nicht von allen gut aufgenommen. Bei Freund*innen und Kolleg*innen sieht die Sache anders aus, aber trotzdem bleibt das Wissen um die Schwierigkeiten und die Angst vor heftigerer Queerfeindlichkeit. Aber auch andere Faktoren spielen eine Rolle. Die Sorge bestimmte Dinge zu verlieren, oder zu sehr in den Sog sozialer Erwartungen gezogen zu werden, die ich eigentlich hinterfragen und mit denen ich brechen möchte. Ich versuche, mich bewusst damit auseinanderzusetzen und trotzdem macht es mir Angst, vielleicht keine guten Antworten darauf zu finden und zu versagen.
Eine wesentliche Rolle spielt aber auch das Wissen, dass Dinge anders werden, wenn ich weitergehe. Ja, eigentlich schon allein dadurch, dass ich weiterlebe und mich weigere, einfach an dem Punkt stehen zu bleiben, an dem ich gerade bin. Weil ich Entscheidungen treffe und mich als trans*, aro oder mit einem anderen Label oute. Oder immer dann, wenn ich darüber nachdenke, wie ich als polyaffectionate aromantische und grausexuelle Person meine zwischenmenschlichen Beziehungen gestalten möchte, mit Menschen darüber spreche und vieles mehr.
Mein Leben bewusst zu führen und zu gestalten, bedeutet für mich auch, mich meiner Angst zu stellen und mich auf Veränderungen einzulassen. Das bedeutet manchmal mit den Vorstellungen anderer Menschen und gesellschaftlichen Normen zu brechen. Gleichzeitig heißt es oft aber auch, das Bild, das ich von mir selbst habe, zu hinterfragen und mich auf Veränderungen einzulassen, die in mir passieren.

Auch das erfordert immer wieder eine Menge Mut.
Bevor ich begonnen habe, mich immer wieder zu überwinden, um mich bei meinen Freund*innen und Arbeitskolleg*innen als trans* zu outen, sie zu bitten, andere Pronomen für mich zu verwenden und dann weitere Transitionsschritte zu gehen, musste ich selbst erst an den Punkt kommen, an dem das für mich machbar und auch irgendwie notwendig war. Der Moment, in dem ich diese Entscheidungen treffen und danach handeln konnte, war einer, an dem meine Dysphorie, der Wunsch nach der Veränderung und die Vorstellung, wie es anders sein könnte, stärker waren als die Angst davor. Da waren viele Gefühle, Bilder und Vorstellungen, die ich bewusst zulassen oder loslassen musste. Neue Pronomen, ein bewusstes Mich-Einlassen auf Ungewissheit und Ehrlichkeit mir gegenüber, was sich gut oder schlecht anfühlt, was ich mir wünsche und wie meine Geschlechtsidentität oder auch mein Umgang mit dieser sich über die Zeit verändert haben.

Mein letztes Update zu Veränderungen meiner Label hier auf dem Blog ist noch gar nicht so lange her, aber auch in Sachen sexuelle Orientierung hat sich bei mir in den letzten Jahren ja auch etwas verschoben. Die Begutachtung der Label M*spec und dann Bi+ lief langsam und vorsichtig ab. Aber nach meinem Smush (starke sexuelle Anziehung zu einer Person, sexueller Crush) bin ich zu dem Schluss gekommen, dass ich durchaus sexuelle Anziehung zu mehreren Geschlechtern empfinden kann. Langsam habe ich mich darauf eingelassen, dass ich wohl bi-grausexuell bin, auch wenn ich es immer noch schwierig finde, das im Alltag auszusprechen. Unter anderem weil ich oft nicht die Kraft habe, diese Veränderung zu erklären oder zu rechtfertigen.
Darüber hinaus habe ich auch zu den Mikrolabeln Acespike und Aceflux einen anderen Zugang gefunden. Ich fühle mich ihnen inzwischen um einiges näher als noch vor drei Jahren und verwende sie zumindest für mich selbst und manchmal in der Kommunikation mit anderen A*specs.  

Ich habe auch mehr darüber gelernt, wie ich mein Leben und meine Beziehungen gestalten möchte. Dabei geht es nicht nur darum, dass ich mich jetzt als polyaffectionate bezeichne und gerne freund*innenschaftszentriert leben möchte. Auch meine inzwischen mehrere Jahre andauernde queerplatonische Beziehung hat dazu geführt, dass ich mich mit verschiedenen Veränderungen habe auseinandersetzen müssen. Manche davon betrafen meine Sexualität. Aber auch die Gestaltung der Beziehung und Romance-Aversion war und ist hier Thema. Ich fühle mich von manchen romantisch konnotierten Handlungen und Aspekten romantischer Paarbeziehungen abgestoßen. Und auch wenn ich mit einer queerplatonischen Partner*innenschaft bewusst eine alternative Beziehungsform gewählt habe und nicht-monogam bin, ist es doch so, dass wir Menschen dazu neigen, beispielsweise aus Gewohnheit immer wieder normative Vorstellungen und Bilder in unseren Nahbeziehungen zu reproduzieren. Es kostet Aufmerksamkeit und Kraft, verschiedene Punkte zu besprechen und mitunter gegenzusteuern, wenn es einem auffällt. Ich muss selbst wissen, was ich möchte und was nicht. Verstehen, was ich fühle und die Worte finden, um Probleme überhaupt einmal zu beschreiben. Es kostet aber auch Mut, mich alleine für mich und gemeinsam mit anderen auf Veränderungen einzulassen. Auf Wünsche, die in mir aufkommen,  Dinge die ich möchte oder auch zuzulassen, dass ich etwas unangenehm finde oder nicht möchte. Besonders dort, wo meine Beziehungsvorstellungen (egal ob in Partner*innenschaften, Freund*innenschaften oder anderen zwischenmenschlichen Verbindungen) von gesellschaftlichen Normen abweichen, kostet es Mut, mir das einzugestehen und dann Schritte zu gehen, sie gemeinsam mit anderen mehr und mehr in die Realität umzusetzen.

Und obwohl meine Aromantik selbst in meinem bisherigen Leben und damit auch in den letzten Jahren weitgehend unverändert geblieben ist, wurde sie doch von anderen Veränderungen beeinflusst. Die größte Herausforderung hier war und ist meine Auseinandersetzung mit dem Label Alloaro. Irgendwo zwischen Ace*specs, die mir sagen, dass ich mich doch als Aroace bezeichnen soll, weil meine Grayace-Identität, meine sexuelle Anziehung und sexuelle Aktivität mich ja noch nicht allosexuell machen und Alloaros, die Grayaces nicht in ihrer Community haben möchten, stellt sich mir immer wieder die Frage, ob ich diesen Begriff jetzt für mich verwenden möchte oder nicht. Natürlich gibt es in beiden Communitys auch viele Leute, die nicht exklusionistisch unterwegs sind, aber in Anbetracht der schwierigen Situationen frage ich mich trotzdem immer wieder, ob ich ein Label aufgeben muss, um das andere verwenden zu können. Dabei ist es ja durchaus möglich, dass meine sexuelle Orientierung sich in Zukunft noch einmal dauerhaft verändert oder ich sie schlichtweg anders beschreibe. Aber auch wenn mich eine alloromantisch-allosexuelle Freundin Anfang Sommer in einem Gespräch über Sexualität gefragt hat, ob ich mich dann überhaupt noch auf dem asexuellen Spektrum verorte, bin ich momentan noch eher näher an den Begriffen Acespike und Aceflux, um mich zu beschreiben. Ich kann auch nicht sagen, welchen Einfluss meine Transition auf das alles haben wird. Mein bisheriger Gender-Journey hatte vermutlich eine Wirkung darauf, dass ich sexuelle Anziehung gegenüber Männern wirklich zulassen kann und ich werde mich nicht vor weiteren Veränderungen verschließen, auch wenn es, wie ich mich kenne, sicher eine Weile dauern wird, eine solche Veränderung anzunehmen. Unabhängig davon empfinde und verstehe ich mein Erleben im Moment als Grayace und ich möchte das Label nicht aufgeben müssen, um mit einem anderen akzeptiert zu werden, unabhängig davon, was in Zukunft vielleicht passiert.

Auch wenn ich mit dem Begriff Teilzeit-Alloaro in dieser Sache einen Weg gefunden habe, mein Erleben für mich vorerst akkurat zu beschreiben, muss ich mich doch weiter an dem Label abarbeiten, mit den unangenehmen Reaktionen aus meinen eigenen Communitys umgehen und mich auf die Veränderungen einlassen, die dieses Thema beeinflussen.
Dass die Reaktionen anderer Menschen mir das nicht immer einfacher macht, führt mich zu einer weiteren Veränderung, die ich mir wünsche. Wenn ich überlege, was ich mir von queeren Communitys erhoffe, stelle ich mir vor, dass wir in Zukunft Label immer mehr als vielfältig verstehen und weniger das Bedürfnis haben, sie zu verteidigen oder zu gatekeepen. Eine in der Label oder die Entscheidung, bestimmte Begriffe zu verwenden, in anderen Menschen nicht die Angst auslöst, dass irgendetwas von allo Personen missverstanden werden könnte, oder die Selbstidentifikation der Community schadet. Ich wünsche mir queere Communitys, die mich dabei unterstützen, mich auf die Veränderungen in meinem Erleben oder meiner Selbstwahrnehmung einzulassen und Menschen, die mich begleiten, während ich lerne, sie zu kommunizieren. Communitys, die meine schon vorhandenen Angst vor Veränderung nicht noch verstärken, weil ich jeden Schritt und jedes veränderte Label rechtfertigen muss. In der ich mich nicht alleine verteidigen muss, wenn irgendjemand auf die Idee kommt, dass ich entweder nicht allosexuell genug für ein Label bin und gleichzeitig wohl zu wenig allosexuell, dass es verständlich wäre, mich nicht als Aroace bezeichnen zu wollen. Ich möchte nicht erklären müssen, dass der Grund dafür nicht internalisierte Queerfeindlichkeit ist und ich anderen Menschen, die vielleicht meinen ähnliche Erfahrungen anders beschreiben, damit nicht ihre Identität abspreche. Ich möchte mich auf die Veränderungen in mir einlassen können, egal ob das heißt, dass sich tatsächlich etwas verändert oder ob ich Dinge anders einordne und neue Begriffe finde. Und ich selbst möchte andere unterstützen, wenn sie sich selbst besser kennenlernen oder sich mit Veränderungen bei sich selbst auseinandersetzen.
Wir könnten dann gemeinsam lernen, wie mutig wir sind.
Und vielleicht gelingt es uns dann irgendwann auch, uns nicht nur auf diese Veränderungen einzulassen, sondern sie auch gemeinsam zu feiern.

~ Finn (er/ihm)

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Aktuelles Monatsthema (September): Veränderungen https://aromantik.de/aktuelles-monatsthema-september-veraenderungen https://aromantik.de/aktuelles-monatsthema-september-veraenderungen#comments Mon, 31 Aug 2026 20:36:58 +0000 https://aromantik.de/?p=2077 Was hat sich bei euch verändert? Wie verändern sich ggf. Label? Oder eure Sicht darauf? Hat sich verändert, wie ihr euer Aro*spec-sein wahrnehmt? Wie hat sich euer Umfeld verändert? Was für Veränderungen wünscht ihr euch? Welche Veränderungen braucht es?
Vielleicht fallen euch aber auch noch ganz andere Aspekte ein, an die wir noch nicht gedacht haben?

Und falls ihr lieber zu einem eigenen Thema schreiben wollt:
Worüber wolltet ihr immer schonmal schreiben? Oder malen oder euch anderweitig ausdrücken? Was brennt euch gerade unter den Nägeln? /rw Hat es irgendeinen Bezug zu Aromantik und dem aromantischen Spektrum? Dann schickt uns gerne, was ihr auf unserem Blog veröffentlichen wollt an info@aromantik.de. : )

/rw = Redewendung

Inspirationsfragen als Stichpunkte
  • Was hat sich bei euch verändert?
  • Wie verändern sich ggf. Label?
  • Oder eure Sicht darauf?
  • Hat sich verändert, wie ihr euer Aro*spec-sein wahrnehmt?
  • Wie hat sich euer Umfeld verändert?
  • Was für Veränderungen wünscht ihr euch?
  • Welche Veränderungen braucht es?
  • Vielleicht fallen euch aber auch noch ganz andere Aspekte ein, an die wir noch nicht gedacht haben?
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Gatekeeping a*spec? – Exklusionismus reflektieren https://aromantik.de/gatekeeping-aspec-exklusionismus-reflektieren https://aromantik.de/gatekeeping-aspec-exklusionismus-reflektieren#comments Wed, 26 Aug 2026 21:05:51 +0000 https://aromantik.de/?p=2071 Habt ihr auch schon mal gesehen, dass „a*spec“ mit „ace*spec“ gleichgesetzt wird? Oder mit „ace*spec und aro*spec“?
Manchmal les ich noch „ace*spec, aro*spec und apl*spec“.
Selbst wenn es weiter gefasst wird, hört es meist vor eriattractions auf.

Dabei steht a*spec für so viele anziehungslose Spektren, für das ganze Anattractional Spectrum. Egal ob wir es nun A*-Spektrum, A*spec, A-spec, Aspec oder noch anders schreiben.
Es steht für alle a*spec Identitäten und Label, nicht nur für manche. Es umfasst alle Identitäten und Label auf dem anziehungslosen Spektrum, alle Identitäten und Label egal welcher A-Anziehungsform. Dazu zählen unter anderem analterös (analterous, analt*spec), anästhetisch (ansthetic, anae*spec), aplatonisch (aplatonic, apl*spec), aqueerplatonisch (aqueerplatonic, aqp*spec), aromantisch (aromantic, aro*spec), asensuell (asensual, asen*spec), asexuell (asexual, ace*spec), asocial, aneriattraction,…

Warum also?

Warum schließen wir Spektren aus?

Warum schließen wir Personen(gruppen) aus?

Auf diese Frage finde ich einfach keine Antwort. Ich verstehe nicht, warum wir bei diesem Begriff Gatekeeping und Exklusionismus betreiben. A*spec beschreibt alle anziehungslosen Spektren.
Was bringt es uns, uns klein zu machen. Personen(gruppen) auszuschließen? Anziehungslose Spektren auszuschließen?

Sicherlich passiert das oft aus Unwissenheit. Aber ich sehe das auch an vielen Stellen wo bekannt ist, dass es mehr Anziehungsformen und damit anziehungslose Spektren gibt.
Passiert das aus dem Versuch heraus, sich doch irgendwie nicht arg so sehr von der Norm zu entfernen? Der allo* Mehrheitsgesellschaft vermeintlich nicht „zu viel“ zuzumuten? Manche vor den Karren zu schmeißen /rw, um noch irgendwie für nicht a*spec Personen „verstehbar“ zu bleiben? Um sich abzugrenzen von denen, die noch marginalisiertere Label und Identitäten haben?

Was es auch ist, immer wenn ich sehe, dass a*spec auf eine Weise definiert, beschrieben und oder verwendet wird, die Teile des Spektrums ausschließen, frage ich mich, wie sicher kann dieser Space, diese Person,… sein?
Wie sehr muss ich dort Teile von mir verstecken? Was muss ich noch weglassen?
Sind das wirklich Geschwister und oder Allys?

Es frustriert mich, es macht mit wütend. Wir kämpfen an der einen Stelle dagegen aus queeren/LGBTQIANP+ Spaces exkludiert zu werden, dagegen unsichtbar gemacht zu werden, dagegen, dass Asexualität und Aromantik klein gemacht werden. Wir kämpfen dagegen, dass Aromantik als Sublabel von Asexualität betrachtet wird. Wir kämpfen gegen Gatekeeping von ace*spec und aro*spec Labeln.
Aber gleichzeitig exkludieren wir andere a*spec Identitäten und Label. Wir gatekeepen, wer dazu gehört und entscheiden direkt oder indirekt, wer nicht.
Und wir reflektieren das nicht mal. Wir ändern es nicht, wenn wir darauf aufmerksam gemacht werden. Wir machen einfach weiter. Wir reproduzieren das, wogegen wir an anderer Stelle aufstehen.

Wir müssen das ändern. Solange wir manche ausschließen, werden wir nie alle frei sein, nie alle sichtbar sein und die Rechte erlangen, die uns eigentlich jetzt schon zustehen.
Damit hatte Marsha P. Johnson damals schon recht und so ist es auch heute noch.

~ Asp in the Pod, crossposted on https://asp-in-the-pod.de/gatekeeping-aspec-exklusionismus-reflektieren/

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Schrödinger’s Labeldox? https://aromantik.de/schroedingers-labeldox https://aromantik.de/schroedingers-labeldox#respond Mon, 24 Aug 2026 23:31:11 +0000 https://aromantik.de/?p=2055 So dann gehen wir doch einfach mal die Inspirationsfragen durch, denn mir fällt grad kein anderer Anfang in das Thema ein. : D

Was sind eure aro*spec (Micro)Label?
Weil für mich die anziehungsbezogenen Label nich unbedingt trennbar sind, hier nicht nur direkte aro*spec Label. Ich lasse aber auch welche aus, die sehr allgemein auf Queerness/LGBTQIANP+ bezogen sind und es einfach so viele sind.
Ich verwende für mich mit direkterem Bezug zu Aromantik:

  • Cypric
  • Schrödinger’s Pan*dox
  • Oriented / Orientated
  • aroace oder aro und ace auch einzeln
  • loveless-questioningflux
  • cupioro-questioningflux

Und mit wie ich finde, doch signifikantem Bezug:

  • praetmeicfluidflux
  • romance-oscillating (romance stance)
  • qpr-favourable
  • friendship-favourable
  • Dragon Cypric (Inclusionist groups)
  • A*spec of the Axe (Inclusionist groups)
  • lovepunk
  • voidpunk
  • amatopunk
  • paradoxpunk
  • Magpiecollector
  • Ravencollector
  • Crowcollector
  • Grimorecollectin
  • Lonxiecollector

Wann und wo verwendet ihr die, oder auch nicht? Warum verwendet ihr Label? Warum verwendet ihr ggf. keine?
Das ist gar nicht so einfach, bzw. schnell beantwortbar. Ich würde sie alle gerne immer überall verwenden, weil ich glaube, dass meine Label mich in ihrer Gesamtheit am besten beschreiben und ich dann auch das Gefühl hab, am authentischsten ich zu sein.
Wenn ich nicht alle nennen kann, hab ich das Gefühl, dass ich Teile von mir zurückhalten muss. Und trotzdem passiert es viel zu oft, dass ich nur ganz ganz wenige Label nenne. Ich hab sehr viele Label, besonders für mein Geschlecht. Aber ich habe sehr sehr oft das Gefühl, dass ich mich kurzfassen muss, dass ich nicht mehr als vielleicht 5 Label nennen darf, sonst sind andere genervt, oder andere denken, ich dränge mich zu sehr vor, nehme zu viel Raum ein. Ich finde das unglaublich schwer zu navigieren. Dabei habe ich Sachen, über die ich unglaublich gern reden würde, aber wenn ich mich auf wenige Label beschränke, kommen die anderen einfach nie zur Sprache und ich fühle mich gehemmt, sie von mir aus anzusprechen – außer wer fragt mich und sagt, die Person(en) möchte wirklich alle wissen.
Daher verwende ich meist derzeit von den oben genannten nur pan*dox oriented aroace.
Also ich wäge auch eigentlich fast immer nur ab, wie viele ich nenne. In Situationen wo ich mich unsicher fühle, sage ich eher nichts, oder beschränke mich drauf, dass ich nicht binär bin. Ansonsten gibt es jetzt keine besonderen Gründe, warum ich eins der Label eher nicht nennen würde oder Orte wo ich sie eher nicht verwenden würde. Zumindest fällt mir da spontan nichts ein.
Daher verwende ich auch das Label Praetmeicfluidlux. Weil ich „verstecke“, auch wenn ich das meist eher als gezwungenes Verstecken empfinde.
Oh und die Inclusionist Group (Inkludierende Gruppen) Labels verwende ich bisher nur für mich, oder wenn ich irgendwo die Chance hab alle Label aufzuzählen. Weil ich das, was sie aussagen, gut finde.

Findet ihr Label und oder Microlabel für euch persönlich hilfreich?
Ohja! Ich finde sie extrem hilfreich, weil ich mich dadurch besser verstehen kann. In den allermeisten Fällen lese ich Labelbeschreibungen und merke dann, dass sie auf mich zutreffen. Das ist dann wie als würde ich vieles über mich wie im Schatten sehen. Und wenn ich dann Labelbeschreibungen lese, fällt plötzlich mehr Licht auf Teile von mir und ich kann sie dann erst besser sehen und merke, dass sie da sind.
Ich denke auch, dass andere mich damit besser verstehen könnten, aber ich hab seltenst den Eindruck, dass Leute so viel wissen wollen. Häufig habe ich nicht den Eindruck, dass überhaupt Interesse an Mikrolabeln besteht oder meine kennenzulernen. Was schade ist. Vielleicht trauen sich manchmal Leute auch nicht zu fragen oder wissen nicht, dass sie mich fragen könnten.

Was heißen die Label für euch persönlich? Seid ihr Questioning und möchtet uns davon erzählen?
Well, buckle up, I guess. (etwa: Tja, macht euch auf was gefasst.) : D
Wobei, ich werd jetzt nicht alle erklären, aber einige. Oft passt einfach genau die Beschreibung, die ihr im lgbtqia.wiki findet.

  • Cypric
    Auch bekannt als diamoric / diamorisch, adonian, adonic, philenbic.
    Ich verwende das Label um auszudrücken, dass meine Orientierung nicht in das binäre Geschlechterkonstrukt passt, weil mein Geschlecht außerhalb dieses Systems existiert.
  • Schrödinger’s Pan*dox
    Ich bin gleichzeitig pan* und nicht pan*. Bei pan* denken die meisten an pansexuell oder höchstens noch an panromantisch, aber ich bin keins davon. Ich bin bezogen auf manche Anziehungsformen pan*, bei anderen nicht. Bei manchen ist es schwer zu sagen, oder ich hab bisher nicht viel drüber nachgedacht. Außerdem fühlt sich das Label zu verwenden einfach gut an.
  • Oriented / Orientated
    Ich bin aroace, was wichtig für mich ist, aber ich erlebe auch andere Anziehungsformen, die mir ebenso wichtig sind (oder zumindest manche davon). Daher möchte ich auch ausdrücken, dass da noch mehr ist. Manchmal ist es genug oriented zu sagen, manchmal ist es wichtig explizit manche der weiteren Anziehungsformen aufzuzählen. Aber ich bin auch noch am Herausfinden, welche Anziehungsformen ich so alle kenne. Wobei ich da auch nicht in Eile bin, auch wenn ich’s rausfinden möchte, weil das auch einfach super spannend ist. Wenn ich, warum auch immer, andere Anziehungslabel nicht nenne, ist oriented aroace wie ich sie trotzdem berücksichtige und ihnen Raum gebe und zeige, dass da mehr ist.
  • aroace oder aro und ace auch einzeln
    Ich bin aroace, ich bin aro und ace, aro*spec und ace*spec. Was für mich heißt, dass ich keine romantische oder sexuelle Anziehung erlebe, also gar nicht (wobei vielleicht mit ner kleinen Ausnahme, aber selbst da bin ich unsicher). Aroace ist gleichzeitig ein zusammenhängendes Ding, aber auch getrennt, weshalb ich, wenn ich die Möglichkeit habe, vermutlich meistens angeben würde, dass ich aroace, aro, ace, aro*spec und ace*spec bin. Ich glaube ich habe das Gefühl, dass das für mich nicht alles das gleiche ist, aber irgendwie schon? Es ist schwer zu fassen. Vielleicht weil sich meine aro*spec und ace*spec Label meiner Ansicht nach nicht auf vorrangig auf meine Anziehung beziehen, sondern bestimmte Aspekte beschreiben. Ich finde z.B. loveless allein würde mich nicht genau genug in meinen Augen beschreiben. Und es bezieht sich nicht direkt auf die tatsächlich erlebte Anziehung.
  • loveless-questioningflux
    Auch loveless Aro, loveless Romantic, Alove. Als ich in der Schule war, hab ich meinen Friends ständig „hab dich lieb“ geschrieben, aber mittlerweile bin ich nicht mehr sicher, ob ich „Liebe“ wirklich so richtig verstehe. Zudem ist da dieser Disconnect zwischen mir und normativer romantischer Liebe und dem Konzept davon. Ich weiß, dass Liebe nicht das ist, was mich menschlich / zu einer Person macht und „aber ich Liebe auf andere Weise“ fühlt sich auch falsch an. Ich weiß nicht, ob ich einfach nur lovepunk und amatopunk bin oder auch loveless. Aber manchmal fühlt sich loveless einfach richtig an und manchmal bin ich unglaublich unsicher. Daher passt im Moment loveless-questioningflux ganz gut.
  • cupioro-questioningflux
    Okay, das ist gar nicht so einfach, aber ich denke hier gilt auch, was ich bei loveless-questioningflux geschrieben hab. Manachmal bin ich mir hundertpro sicher, dass ich mir eine romantische Beziehung wünsche und dann wiederum kann ich mir so eine null für mich vorstellen. Dann wiederum frage ich mich, ob das einfach der Einfluss der Romane ist, die ich verschlinge. Es ist mir aber gerade auch nicht so wichtig das genau zu wissen, weil es mir reicht und hilfreich genug ist, cupioro-questioningflux zu verwenden.
  • praetmeicfluidflux
    (siehe weiter unten)
  • romance-oscillating
    Meine Einstellung zu romantischen Handlungen und romantischen Interaktionen verändert sich ständig. Mal ist es so, dann wieder anders. Sowohl bezogen auf Handlungen und Interaktionen, die mich einschließen, als auch generell. Ich weiß nicht ob es in Reaktion auf irgendetwas wechselt, unter bestimmten Umständen oder random, aber das fühlt sich für mich auch nicht wichtig zu wissen an.
  • Magpiecollector
    Ich verwende viele Label, um meine relativ stabilen (nicht fluiden) Orientierung(en) zu beschreiben.
  • Ravencollector
    Auch bekannt als Termcollector (Begriffesammler*in) oder Collectorraven (Sammelrabe). Ich verwende viiiiele Label um mich zu beschreiben und viele Pronomen und Namen und es werden tendenziell immer mehr.
  • Crowcollector
    Auch bekannt als Punctumcollector. Ich habe das Gefühl, dass ich nur die Gesamtheit meiner Label mich gut oder so gut wie möglich oder so gut wie mir möglich beschreibt. Ich rede auch gern über meine Label und ich bin gern offen über meine Label und fühle mich eher gesehen glaube ich, wenn alle nutze.
  • Grimorecollectin
    Ich sammle Label wie Seiten in einem Spellbook (Zauberbuch).
  • Lonxiecollector
    Ich glaube mein Labelsammeln ist in gewissem Maße auch ein coping mechanism für Einsamkeit / Anxiety.

Gibt es Label, die theoretisch für euch passen, die ihr aber nicht verwendet und warum?
Definitiv, aber nicht bezogen auf meine Aromantik. Zumindest fiele mir da jetzt nichts ein, denn in der Regel notier ich mir auch Label, die theoretisch passen, mit denen ich aber nicht vibe. Und da sind keine in der Liste mit aro*spec Bezug.
Andererseits hab ich gerade die Label angeschaut und gedacht, manche davon würd ich grad schon verwenden. Ich glaube ich bin da auch fluidflux was das angeht. Meine Gefühle bezogen auf bestimmte Label und wie gut sie passen ändert sich auch schonmal, was auch daran liegt, dass mein Geschlecht ein auch fluid und flux ist.

~ Del

Mehr Infos zu den Labeln?

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Events am Tag des aromantischen Spektrums (25. August) https://aromantik.de/events-am-tag-des-aromantischen-spektrums-25-august https://aromantik.de/events-am-tag-des-aromantischen-spektrums-25-august#respond Tue, 18 Aug 2026 16:51:41 +0000 https://aromantik.de/?p=2051 Am 25. August steht wieder der Tag des aromantischen Spektrums an, oder auch der Aromantic Spectrum Visibility Day.

Mit diesem Aktionstag sollen Sichtbarkeit und Bewusstsein für das aromantische Spektrum geschaffen werden.

Mehr Infos findet ihr auf der Website des Tags des aromantischen Spektrums: https://aromanticspectrumday.net/

Und an dem Tag gibt es auch Events! Alle Events, die dem TAS / ASVD-Team bekannt sind, werden auf der Website geteilt. Das findet ihr hier:

Bisher bekannt sind 4 Events:

22. August | 20 Uhr CEST | Gemeinsam Filmgucken: Aromcom: A Platonic Meet-Cute
Event auf dem A*spec DACH + friends Discordserver (https://discord.gg/NSdKp3d6Bq) gemeinsam mit InSpektren

InSpektren beschäftigt sich am 25. August mit dem Kurzfilm und vorher wollen Delfin, Lacrimosa und Finn gemeinsam mit euch den Film auf dem A*spec DACH + friends Discordserver angucken.
Der Kurzfilm ist auf Englisch.
Link zum Film: https://youtu.be/fNj9zEERdaw
Sprache des Events: deutsch und englisch

Der Hintergrund besteht aus einem dunkelgrauen Feld mit einem Rahmen aus der Fahne des Aromantischen Spektrums. Oben links ist das Logo von A*spec DACH + friends: Im Hintergrund ist eine a*spec Fahne. Sie besteht aus mehreren Blautönen, grau, schwarz und einem hellblauen semitransparenten "A" darauf. Davor steht in dunkelblauer schnörkeliger Schrift: "A*spec DACH + friends". Daneben ist das Logo von InSpektren: Im Hintergrund ist die Regenbogenflagge zu sehen. Davor ist eine Lupe, die die aromantische und die asexuelle Prideflagge zeigt mit dem Schriftzug "InSpektren". Daneben steht: "TAS / ASVD 2026." Darunter ist eine Zeichnung von einem Bildschirm. In dem steht: "Aromcom: A Platonic Meet-Cute" Gemeinsam gucken. Watch together. Wann? 22. August 20:00 Uhr. Wo? A*spec DACH + friends Discord-Server discord.gg/NSdKp3d6Bq." Rechts neben dem Link zum Discordserver ist ein QR-Code mit dem Link.

Beschreibung:
Der Hintergrund besteht aus einem dunkelgrauen Feld mit einem Rahmen aus der Fahne des Aromantischen Spektrums. Oben links ist das Logo von A*spec DACH + friends: Im Hintergrund ist eine a*spec Fahne. Sie besteht aus mehreren Blautönen, grau, schwarz und einem hellblauen semitransparenten „A“ darauf. Davor steht in dunkelblauer schnörkeliger Schrift: „A*spec DACH + friends“. Daneben ist das Logo von InSpektren: Im Hintergrund ist die Regenbogenflagge zu sehen. Davor ist eine Lupe, die die aromantische und die asexuelle Prideflagge zeigt mit dem Schriftzug „InSpektren“. Daneben steht: „TAS / ASVD 2026.“ Darunter ist eine Zeichnung von einem Bildschirm. In dem steht: „Aromcom: A Platonic Meet-Cute“ Gemeinsam gucken. Watch together. Wann? 22. August 20:00 Uhr. Wo? A*spec DACH + friends Discord-Server discord.gg/NSdKp3d6Bq.“ Rechts neben dem Link zum Discordserver ist ein QR-Code mit dem Link.

25. August | 17:30 Uhr CEST | Kreativwerkstatt
Event auf dem A*spec DACH + friends Discordserver (https://discord.gg/NSdKp3d6Bq)

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Der Hintergrund besteht aus einem dunkelgrauen Feld mit einem Rahmen aus der Fahne des Aromantischen Spektrums. Oben links ist das Logo von A\*spec DACH + friends: Im Hintergrund ist eine a\*spec Fahne. Sie besteht aus mehreren Blautönen, grau, schwarz und einem hellblauen semitransparenten "A" darauf. Davor steht in dunkelblauer schnörkeliger Schrift: "A\*spec DACH + friends". 
Text: "TAS / ASVD 2026. Kreativwerkstatt. Let's be creative together!"
Auf einem türkisen Pinselstrich steht: "Bringt eure Stifte, Pinsel, Häkelnadeln, Stricknadeln, Nähmaschinen, Spraypaint, Tastaturen, Kleber und Schere, Mikrofon, Instrumente, Stempel oder was auch immer ihr zum kreativ werden nehmen möchtet mit." Darüber ist in schwarz der Umriss eines Frosches mit rausgestreckter Zunge.
Text: "Wann? 25. August 17:30 Uhr. Wo? A\*spec DACH + friends Discord-Server discord.gg/NSdKp3d6Bq."
Rechts daneben ist ein grauer Stift von dessen Spitze geschwungen, aber fächerartig die Aromantisches Spektrum Fahne ausgeht. Neben dem Link zum Discordserver ist ein QR-Code mit dem Link.
2/2 Der Hintergrund besteht aus einem dunkelgrauen Feld mit einem Rahmen aus der Fahne des Aromantischen Spektrums. Oben links ist das Logo von A\*spec DACH + friends: Im Hintergrund ist eine a\*spec Fahne. Sie besteht aus mehreren Blautönen, grau, schwarz und einem hellblauen semitransparenten "A" darauf. Davor steht in dunkelblauer schnörkeliger Schrift: "A\*spec DACH + friends". Text: "TAS / ASVD 2026. Prompts" "Prompts" ist grün gepunktet unterstrichen. Darauf ist in schwarz der Umriss eines Frosches mit rausgestreckter Zunge. Am Ende der Unterstreichung ist ein grauer Stift von dessen Spitze geschwungen, aber fächerartig die Aromantisches Spektrum Fahne ausgeht. Text: "Aroma(ntisch), ~~Summer~~ Aro Splash, Arosome Roommates, Mein(e) aro\*spec (Micro)Label (Monatsthema von AktivAro)"

Link zum AktivAro Monatsthema: https://aromantik.de/aktuelles-monatsthema-august-meine-arospec-microlabel
Sprache des Events: deutsch und englisch

Bildbeschreibung:
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Der Hintergrund besteht aus einem dunkelgrauen Feld mit einem Rahmen aus der Fahne des Aromantischen Spektrums. Oben links ist das Logo von A*spec DACH + friends: Im Hintergrund ist eine a*spec Fahne. Sie besteht aus mehreren Blautönen, grau, schwarz und einem hellblauen semitransparenten „A“ darauf. Davor steht in dunkelblauer schnörkeliger Schrift: „A*spec DACH + friends“.
Text: „TAS / ASVD 2026. Kreativwerkstatt. Let’s be creative together!“
Auf einem türkisen Pinselstrich steht: „Bringt eure Stifte, Pinsel, Häkelnadeln, Stricknadeln, Nähmaschinen, Spraypaint, Tastaturen, Kleber und Schere, Mikrofon, Instrumente, Stempel oder was auch immer ihr zum kreativ werden nehmen möchtet mit.“ Darüber ist in schwarz der Umriss eines Frosches mit rausgestreckter Zunge.
Text: „Wann? 25. August 17:30 Uhr. Wo? A*spec DACH + friends Discord-Server discord.gg/NSdKp3d6Bq.“
Rechts daneben ist ein grauer Stift von dessen Spitze geschwungen, aber fächerartig die Aromantisches Spektrum Fahne ausgeht. Neben dem Link zum Discordserver ist ein QR-Code mit dem Link.

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Der Hintergrund besteht aus einem dunkelgrauen Feld mit einem Rahmen aus der Fahne des Aromantischen Spektrums. Oben links ist das Logo von A*spec DACH + friends: Im Hintergrund ist eine a*spec Fahne. Sie besteht aus mehreren Blautönen, grau, schwarz und einem hellblauen semitransparenten „A“ darauf. Davor steht in dunkelblauer schnörkeliger Schrift: „A*spec DACH + friends“.
Text: „TAS / ASVD 2026. Prompts“
„Prompts“ ist grün gepunktet unterstrichen. Darauf ist in schwarz der Umriss eines Frosches mit rausgestreckter Zunge. Am Ende der Unterstreichung ist ein grauer Stift von dessen Spitze geschwungen, aber fächerartig die Aromantisches Spektrum Fahne ausgeht.
Text: „Aroma(ntisch), Summer Aro Splash, Arosome Roommates, Mein(e) aro*spec (Micro)Label (Monatsthema von AktivAro)“

25. August | 20 Uhr CEST | A*spec Repräsentation: Aromcom – A Platonic Meet-Cute [Kurzfilm]
Liveevent von InSpektren auf Twitch und dem AktivAro Discord-Server (https://discord.gg/ptdfBmxSqR)

Bildbeschreibung: 
Ein Share Pic mit einem Rahmen in den Farben der aromantischen Flagge. Oben rechts ist das Logo von InSpektren zu sehen. Weiter befindet sich Aron, eine der InSpektren-Spürnasen, auf dem Bild. Aron sitz in einem bequemen Sessel und scheint gespannt, leicht nach vorne gebeugt einen Film zu schauen. Neben dem Sessel steht ein kleiner Glastisch auf dem sich ein Smartphone, ein Buch und ein Glas mit Saft.
Bildtext: 
A*spec-Repräsentation Aromcom: A Platonic Meet-Cute [Short Film]
Finn und Delfin sprechen anlässlich des Tages des aromantischen Spektrums über die Aro*spec Representation im Short Film "Aromcom: A Platonic Meet-Cute". Seid live dabei! 
Wann: Dienstag, 25. August 2026, 20 Uhr Wo: AktivAro Discord Server + Twitch: InSpektren_Podcast

Link zum Film: https://youtu.be/fNj9zEERdaw
Sprache des Events: deutsch

Bildbeschreibung:
Ein Sharepic mit einem Rahmen in den Farben der aromantischen Flagge. Oben rechts ist das Logo von InSpektren zu sehen. Weiter befindet sich Aron, eine der InSpektren-Spürnasen, auf dem Bild. Aron sitz in einem bequemen Sessel und scheint gespannt, leicht nach vorne gebeugt einen Film zu schauen. Neben dem Sessel steht ein kleiner Glastisch auf dem sich ein Smartphone, ein Buch und ein Glas mit Saft. Bildtext: A*spec-Repräsentation Aromcom: A Platonic Meet-Cute [Short Film] Finn und Delfin sprechen anlässlich des Tages des aromantischen Spektrums über die Aro*spec Representation im Short Film „Aromcom: A Platonic Meet-Cute“. Seid live dabei! Wann: Dienstag, 25. August 2026, 20 Uhr Wo: AktivAro Discord Server + Twitch: InSpektren_Podcast

28. August | 19 Uhr CEST | Gemeinsame Filmgucken: Aromcom: A Platonic Meet-Cute
Event auf dem AktivAro Discordserver (https://discord.gg/ptdfBmxSqR) gemeinsam mit InSpektren

Im Hintergrund ist eine Landschaft mit Bergen und Bäumen in den Farben der aro Fahne. Davor ist ein durchscheinendes weißen Feld mit Text: "TAS / ASVD 2026 Gemeinsam gucken: Aromcom: A Platonic Meet-Cute" Links daneben sind 2 Frösche in den Farben der aromantischen Flagge und der des aromantischen Spektrums. Darunter ist eine Zeichnung eines Bildschirms mit Text drauf: "Wann? 28. August 19 Uhr. Wo? AktivAro Discordserver discord.gg/Je8fZvUjKV". Rechts daneben ist ein QR-Code mit dem Link. Unter dem Bildschirm steht: "Let's watch together! 7 pm". Auf dem Hintergrund ist unten noch das AktivAro Logo: Zeigt eine graue liegende Batterie mit grünem Streifen am Plus-Pol. In dem grauen Teil steht "AA" und es ist ein Pfeil in den Farben der Aro-Flagge vorhanden, der von "-" zu "+" zeigt. Rechts neben der Batterie steht in weißer Schrift über einem dünnen weißen Pfeil "AktivAro". Rechts in der Ecke ist das InSpektren Logo: Im Hintergrund ist die Regenbogenflagge zu sehen. Davor ist eine Lupe, die die aromantische und die asexuelle Prideflagge zeigt mit dem Schriftzug "InSpektren".

InSpektren beschäftigt sich am 25. August mit dem Kurzfilm. Für alle, die ihn erst danach schauen wollen oder vorher keine Zeit haben, schauen Finn und Delfin den Film gemeinsam mit euch am 28. nochmal auf dem AktivAro Discordserver.
Der Kurzfilm ist auf Englisch.
Link zum Film: https://youtu.be/fNj9zEERdaw
Sprache des Events: deutsch und englisch

Bildbeschreibung:
Im Hintergrund ist eine Landschaft mit Bergen und Bäumen in den Farben der aro Fahne. Davor ist ein durchscheinendes weißen Feld mit Text: „TAS / ASVD 2026 Gemeinsam gucken: Aromcom: A Platonic Meet-Cute“ Links daneben sind 2 Frösche in den Farben der aromantischen Flagge und der des aromantischen Spektrums. Darunter ist eine Zeichnung eines Bildschirms mit Text drauf: „Wann? 28. August 19 Uhr. Wo? AktivAro Discordserver discord.gg/ptdfBmxSqR“. Rechts daneben ist ein QR-Code mit dem Link. Unter dem Bildschirm steht: „Let’s watch together! 7 pm“. Auf dem Hintergrund ist unten noch das AktivAro Logo: Zeigt eine graue liegende Batterie mit grünem Streifen am Plus-Pol. In dem grauen Teil steht „AA“ und es ist ein Pfeil in den Farben der Aro-Flagge vorhanden, der von „-“ zu „+“ zeigt. Rechts neben der Batterie steht in weißer Schrift über einem dünnen weißen Pfeil „AktivAro“. Rechts in der Ecke ist das InSpektren Logo: Im Hintergrund ist die Regenbogenflagge zu sehen. Davor ist eine Lupe, die die aromantische und die asexuelle Prideflagge zeigt mit dem Schriftzug „InSpektren“.

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