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Folgende Themen werden dabei behandelt:
Woher kommt unser Obst (Mittelasien, Kaukasus – Apfel- und Birnenwälder)
Wer hat es hierhergebracht (Von den Persern über die Griechen und Römer bis nach Mitteleuropa)
Warum gab es in der Vergangenheit eine Verpflichtung zum Anbau von Obst in den Gärten (Zuckerversorgung für die Bevölkerung zum Bevölkerungswachstum, Mittelalterkriege, Kaiser Karl und die Rolle der Klöster)
Die Sortenvielfalt im Laufe der Zeit (Von 6000 Apfelsorten zu 600 Apfelsorten im 19. Jhdt – Landwirtschaftliche Fachschulen – Erzherzog Johann)
Eigenschaften der Früchte (Geschmack, Größe, Farbe, Haltbarkeit, Inhaltsstoffe)
Biodiversität am Streuobst-Ast (Der Urwald im Mikrobereich – von Moosen, Flechten, Milben, Springschwänzen und co.)
Möglichkeiten der Verarbeitung und Haltbarmachung von Obst (Mus, Kompott, Marmelade, Saft, Most, Essig, Eis, etc.)
Kulturgut Obstbaum (Die Pflege und Erziehung ist entscheidend – Nieder-, Mittel- und Hochstamm, Unterlagen)
Obstbaumblätter (Apfel, Birne, Zwetschke, Kirsche, Pfirsich)
Vielfalt bei den Apfelsorten mit Verkostung der Früchte
Verkostung von Säften und Essig






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Die einschneidenden Naturereignisse des heurigen Frühjahrs haben wieder einmal gezeigt, wie wichtig das Nachpflanzen von Streuobstbäumen ist. Seit 2013 werden über europäische (ELER) und steirische Fördermittel Streuobstbäume an die Besitzer von Streuobstgärten vor allem innerhalb von Schutzgebieten verteilt. Die Pflege übernehmen die Besitzer und sorgen so für eine verbesserte Biodiversität, autonome Obsterzeugung, Hangsicherheit bei Erosionserscheinungen, ein schönes Landschaftsbild.

Der Blaurackenverein stellt sich in den Dienst der Sache und sorgt für die Verteilung von alten Sorten mit stabilen Unterlagen nach Anmeldung. Die Bäume stammen von regionalen Baumschulen. Alle Eigenschaften werden erfasst und die Verteilung im Bezirk festgehalten, damit man die Sorten auch wiederfinden kann.

Wir wollen auch verfolgen, welche Sorten für den laufenden Klimawechsel geeignet sind und welche es nicht schaffen. Unterschiedliche Unterlagen auf unterschiedlichen Böden bringen zahlreiche Variationen ins Spiel. Die neuen Besitzer der Streuobstbäum erhalten die Möglichkeit an Schulungen teilzunehmen um die richtige Pflege und den Schnitt zu erlernen.








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]]>Die Schüler der 1. und 2. Schulstufe der MS Straden und MS Deutsch-Goritz, welche gerade in Straden untergebracht sind, wurden in einem Stationsbetrieb geschult.

Station 1: Verkostung verschiedener regionaler Streuobst-Apfelsorten (Zuckergehalt, Säuregehalt, Geruch-Duft) mit Mag. Elisabeth Ofner 
Station 2: Was lebt auf den Ästen von Obstbäumen? (Kleinstlebewesen im Moos- und Flechten-Urwald) mit BS Kathi Putz

Station 3: Woher kommt unser Obst? (Geschichte der Streuobstarten von Mesopotamien bis nach Mitteleuropa in 10.000 Jahren) mit Mag. Bernd Wieser


Station 4: Welche Obstprodukte kann man aus Pressobst gewinnen? (Vom Apfelsaft bis zum Apfelessig) mit Karl Lenz und Isabella Wieser

Das Projekt wird über das Land Steiermark gefördert. Wir bedanken uns für die Kooperation mit Direktorin Maria Katzinaschitz (MS Straden) und Dir. Dominik Frisch (MS Deutsch Goritz).
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]]>The post Baumpflanzung in den Streuobstwiesen first appeared on Verein "Lebende Erde im Vulkanland".
]]>Die Streuobstwiesen zählen zu unseren artenreichsten Flächen. Der Grund liegt in der Doppelnutzung der Flächen als Wiese und als Obstgarten. Die Bäume erzeugen einen eigenen Standort, geben zusätzlich Zuckerquellen im Frühjahr bei der Blüte und im Herbst beim Obst. Das lockt viele Tiere an. Es bilden sich eigene Zönosen (Lebensraumgemeinschaften).


Der Blaurackenverein bewirtschaftet 1700 Streuobstbäume in 62 Obstgartenflächen auf insgesamt ca. 16 ha reiner Obstgartenfläche. Natürlich dürfen die alten Bäume langsam absterben und werden nicht gleich entfernt. Sie können tot stehen bleiben, bis sie zusammenbrechen. Das Totholz wird auf eigenen Totholzplätzen im Obstgarten als zusätzliche Biotopinsel gehortet und nicht als Brennholz abgeführt. So haben auch Igel und Marder ihre Plätze. In den toten Bäumen und in Baumhöhlen, aber auch in Nistkästen brüten unsere Helferlein, Meisen, Rotschwänze, Grünspechte, Wendehälse, Wiedehopfe, Halsband- und Grauschnäpper, Amseln, Stare oder einfach nur Spatzen. Sie sorgen für das Gleichgewicht. In der Nacht jagen Fledermäuse durch die Gärten. Der üppige Tisch ist diesen Tieren längst bekannt. Und so soll es auch bleiben.

Die Bäumchen werden beschriftet, kartiert und in einer digitalen Mappe verortet
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]]>The post Ausgabe der Streuobstbäume first appeared on Verein "Lebende Erde im Vulkanland".
]]>Ein von EU und Land Steiermark unterstütztes ELER-Projekt fördert die Streuobst-Baumpflanzung im Europaschutzgebiet. Der Rückgang von 1000 Bäumen pro Jahr im ESG kann dadurch etwas kompensiert werden. Die Naturschutzabteilung, bzw. AMA, hat diese 100% Förderung leider nur noch für die Schutzgebiete vorgesehen.





Das Team des Blaurackenvereines ist schon eingespielt und hat in kurzer Zeit Bäume und Schutzmaterial organisiert. Die Anmeldungen laufen schon seit Frühjahr 2024 und so konnten nun zumindest fast 300 Bäume an 32 Abnehmer ausgegeben werden. Die gepflanzten Bäume werden kontrolliert und in eine Verbreitungsmappe digital eingearbeitet. So wissen wir, wo jeder Baum (Sorte inkl. Unterlage und Baumschule) zu finden ist und wie er den Standort verträgt. Insgesamt sollen 1500 Bäume bis 2026 vergeben werden. Eine Anmeldung ist jederzeit möglich. Bisher wurden 5000 Bäume ausgegeben.
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Verkostet wurden verschiedene Streuobst-Sorten als Frucht, Trockenfrucht, Saft oder Essig.

Dem kulinarischen Erlebnis folgte ein Streifzug durch die Geschichte der Kernobst- und Steinobstarten über ihr Zentrum im Kaukasus über Griechenland, das Weltreich Rom bis nach Mitteleuropa.

Für besonderes Interesse sorgte dann eine Expedition in den Mikrokosmos der Apfelbaumäste mit Mag. Bernard Wieser. Dort zwischen den Moosen und Flechten tummeln sich Kleinstlebewesen, welche ähnlich ihren großen Vertretern auf Weideflächen und Savannen von Raubtieren gejagt auch in ihrem Mikrokosmos werden.

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]]>The post DIVMOST – Forschung im Obstgarten first appeared on Verein "Lebende Erde im Vulkanland".
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Der Verein LEiV beteiligt sich mit einigen Streuobstgärten an der Untersuchung. Wir stellen selbst unsere eigenen Forschungen zur Verfügung. Im Gegenzug erhalten wir von der BOKU die Untersuchungsergebnisse. Dadurch können wir noch bessere Aussagen über unsere Lebensräume treffen.
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]]>The post Unser Bio-Pressobst-Film ist da! first appeared on Verein "Lebende Erde im Vulkanland".
]]>Vor 2 Jahren haben wir einen Streuobstfilm mit Bio-Austria zusammen gemacht. Nun wurde er veröffentlicht.
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