Technische Anmerkungen: Wie das geschulte Auge erkennen mag, sind vor allem in den schattigen Bereichen die Details total abgesoffen. Ich hatte die Kamera nicht im LOG modus und habe dadurch viel Dynamikumfang verloren. Ich gelobe Besserung!
Passend zur aktuellen Themenlage hier im Blog, möchte ich mal was zum Thema Rechtslage in Sachen Dronenflüge schreiben.
Seit August 2015 hat sich die Gesetzeslage entscheidend geändert. Für uns Dronenpiloten nicht unbedingt zum Guten. Ich fasse zusammen:
Folgendes gilt für Flüge, egal ob kommerziell oder privat, mit Multirotorkoptern (Dronen) bis 25kg Aufstiegsgewicht.
Auch wenn die Regelungen durchaus sinnvoll für einen sorgsamen Umgang mit dem Fluggerät sind, machen diese das Filmen aus der Luft nicht unbedingt unkomplizierter. Vor allem aus den letzten beiden Punkten kann einem schnell mal ein Strick gedreht werden.
Rein rechtlich gesehen ist das Überfliegen einer Veranstaltung als Privatpilot also praktisch unmöglich. Es spielt dabei übrigens keine Rolle, ob dabei Aufnahmen gemacht werden oder nicht. Das ist wirklich blöd!
Auch die Sache mit dem Landbesitzer klingt erstmal problematisch und, vor allem bei öffentlichem Gelände, nahezu unlösbar. Doch die Seite airshare hat nicht nur ein gutes Sammelsurium an Infos und Luftraumkarten parat, sondern auch alle Gemeinden und öffentliche Stellen Neuseelands samt deren Regularien zum Thema Dronenaufstieg dokumentiert. Das Auckland Council erlaubt zum Beispiel explizit den Überflug von öffentlichen Geländen, solange sich der Pilot an die o.g. Gesetze hält.
Es ist essentiell, sich im Vorfeld über die Meinungslage des öffentlichen Landbesitzers zu informieren. Airshare ist wirklich die Anlaufstelle Nummer 1!
Die Einschränkung der Flughöhe mag auf den ersten Blick ebenfalls blöd klingen, allerdings sind 120m in 90% aller Fälle völlig ausreichend. 90% meiner Flüge finden auf < 100m statt.
Die restlichen Anforderungen empfinde ich als unproblematisch und absolut notwendig.
Fragen? Fragen!
The post Dronen in Neuseeland – die Rechtslage first appeared on #18300.]]>Das Material ist so von der Kamera gefallen. Beeindruckend, was aus dieser winzigen Kamera so rauskommt.
Video unbedingt im Vollbild und mit Ton reinziehen.
Vor 2 Jahren habe ich mir hier in Neuseeland meine erste Drone gekauft. Neben dem üblichen Spieltrieb hat mich die Liebe zur Fotografie zu einem Kauf bewogen. Es ist nunmal das längste Stativ, das man kaufen kann.
Mir hat seit jeher die Möglichkeit gefehlt, während des Fluges das zu sehen, was der Kopter gerade filmt. Live! Ich hätte meinen Phantom 2 mit viel Aufwand nachrüsten können, oder einfach das Teil liquideren und einen neuen kaufen. Seit gestern parkt ein DJI Phantom 3 Advanced im Regal. Das Teil funkt ein LiveBild während des Fluges an mein iPhone und ich kann nicht nur sehen, was der Kopter gerade filmt, sondern weiss auch genau wo er ist. Das war mit dem alten nicht immer so.
Aktuell macht mir das Wetter leider einen Strich durch den Flugplan, aber ich habe heute eines meiner Phantom 2 Videos mit einer erhöhten Framerate hochgeladen.
More to come!
Ich habe 2013 mit den Kollegen dort mal einen Strand gesäubert, fand die Insel aber eher öde und unspektakulär. Wie ignorant von mir. Heute war ein Familienausflug angesagt. Das Ziel: bis hoch zum Krater.
Rangitoto Island ist vor erst 600 Jahren nach einem heftigen Lavaausbruch aus dem Hauraki Gulf empor gestiegen. Nach ersten Aufzeichnungen der Siedler (vor wenigen hundert Jahren) war die Insel noch nicht wirklich bewachsen und nur ein riesen Kegel aus Vulkangestein. Das ist heute anders: mehr als 200 heimische Baum- und Pflanzenarten haben die Insel besiedelt. Unter anderem beherbergt Rangitoto einen der größten Pohutukwawa Wälder des Landes.
Die Fährfahrt dauert rund 20 Minuten und der Aufstieg auf den Gipfel (260 Höhenmeter) ist auch für einen 4 jährigen gut machbar. Belohnt wird man mit einem sagenhaften 360 Grad Blick auf den Hauraki Gulf, die Stadt und die Nachbarinseln.
Wir können die Tour jedem Aucklandtouristen uneingeschränkt empfehlen.
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In Neuseeland gibt es kein Arbeitszeitgesetz so wie wir das aus Deutschland kennen. Arbeitgeber und Arbeitnehmer einigen sich auf ein Arbeitszeit- und das dazu passende Entlohnungsmodell. Ist man sich einig, wird ein entsprechender Arbeitsvertrag unterzeichnet und das wars. In der Theorie koennten dort auch eine 60 Stunden Woche und Sonntagsarbeit verankert sein. In der Regel werden jedoch 40 Stunden Vertraege geschlossen. Im Bueroumfled sind regulaere Arbeitszeiten (8 to 5) ueblich. Neuseeland ist fuer eine gute WorkLife Balance bekannt. In vielen Bueros ist nach 18 Uhr niemand mehr anzutreffen.
Bezahlte Urlaubstage sind durchaus verhandelbar, jedoch sind 20 Tage im Jahr ueblich. Bei manchen Arbeitgebern muss man sich den Urlaub „verdienen“, hierbei erhaelt man jeden Monat z.b. 1,67 Tage auf seinem Urlaubskonto gutgeschrieben. Man kann lediglich soviel Urlaub nehmen, wie man angespart hat.
Bezahlte Krankheitstage sind limitiert. In der Regel sind das zwischen 5 und 10 Tagen im Jahr. Am 11ten Tag muss man entweder bezahlten, oder unbezahlten Urlaub nehmen. Das kann zur Folge haben, dass Leute mit einer dicken Grippe im Buero vor sich hin siechen, Viren verteilen und nicht produktiv sind. Aus meiner Sicht eher ein kontraproduktiver Ansatz.
Neuseeland hat ein sehr einfaches Steuerrecht. Steuer wird via PAYE (pay as you earn) vom Gehalt abgezogen. Die Steuer ist gestaffelt und wird je nach Gehalt berechnet. Der Einfachheit halber nehmen wir ein Jahresgehalt von 100.000 NZD an.
Das wars. Es gibt keine weiteren Abzuege. Ehegattenspiltting oder aehnliches gibt es nicht.
Es existiert eine freie medizinische Grundabsicherung fuer Personen mit Arbeits- oder Residentvisa. OPs und Krankenhausaufenthalte sind dann jedoch mit recht langen Wartelisten verbunden und so koennte man auf eine Kreuzband OP schonmal ein paar Wochen warten. Wer kann, schliesst eine private Zusatzversicherung ab, die im Vergleich zu Deutschland recht erschwinglich ist und die genannte Warteliste eliminiert.
Es existiert eine freie Unfallversicherung(ACC) fuer ALLE Personen, die sich in Neuseeland befinden (auch Touristen). Hiermit sind Unfaelle waehrend der Freizeit und Arbeit versichert.
Residents haben die Moeglichkeit, in einen Pensionsfond (KiwiSaver) einzuzahlen. Das ist freiwillig. In der Regel zahlt der Arbeitgeber wahlweise einen Teil des Gehalts in Kiwisaver oder einen privaten Fond ein.
Weitere soziale Leistungen (Arbeitslosenversicherung, Pflege, etc.) gibt es nicht.
Ueblicherweise liegt die Kuendigungsfrist beidseitig bei 4 Wochen.
Ihr habt weitere Fragen? Immer her damit.
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Uns erreichen häufig ähnliche Fragen, was ich zum Anlass nehmen möchte, um eine neue Kategorie in diesem Blog einzuführen: Frequently asked questions.
Wir starten mit dem Dauerbrenner: Brauche ich, als deutscher Tourist, in Neuseeland einen internationalen Führerschein?
In aller Kürze: es ist absolut empfehlenswert!
Einige Auto- und Campervermieter bestehen auf einer Übersetzung des deutschen Führerscheins. Das lässt sich entweder durch eine zertifizierte Übersetzung in Neuseeland kurzfristig erledigen (das ist jedoch recht kostspielig und im Zweifel mit Rennerei in Neuseeland verbunden), oder man spart sich Geld und Urlaubszeit und stattet der lokalen Führerscheinstelle in Deutschland vor dem Urlaubsantritt einen Besuch ab, um einen internationalen Führerschein zu beantragen.
Man benötigt dazu (natürlich ohne Gewähr):
In der Regel wird der Führerschein direkt vor Ort ausgestellt, sodass man dies auch recht kurzfristig vor Abflug erledigen kann.
Bildquelle: CC by SA Thilo Parg
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