Concernant paragraphe 23 et le mot “antisemitisme”: Le mot est attribué au journaliste allemand Wilhelm Marr en 1879, donc fin des années 1870, voir Steven Englund, De l’antijudaisme à l’antisemitisme, et à rébours, in : Annales 69/4 (2014), p. 901-924.
Et concernant paragraphe 29 : la référence envers Bismarck est un peu répétitif. La comparaison entre les pays est très intéressant. Que dit l’auteur sur les différences entre les juifs en Espagne, en Italie, en Russie… ?
]]>Und eine zweite Fragen: Haben Sie Hinweise darauf, dass auch aus anderen nationalen protestantischen Diskursen antisemitische Elemente übernommen wurden, etwa aus Frankreich? Das wäre interessant, auch wenn das Deutsche Kaiserreich, allein schon aufgrund der Sprache, für den Deutschschweizer Protestantismus sicherlich der Haupteinflussgeber war.
]]>Danke für Interesse und Nachfrage. Wie schon gesagt, unmittelbare Stellungnahmen zur Judenfeindlichkeit seiner Zeit sind mir von ML bislang nicht bekannt, obwohl er sie sicher, wie Sie auch anmerken, wahrgenommen hat. Aber vielleicht konnte er sie aufgrund seiner gesellschaftlichen Stellung, finanziellen Absicherung “ausblenden”. Mir fällt weiter nur ein, wie er Stellung zum NS genommen hat: “Ich kann gar nicht soviel essen, wie ich kotzen könnte” – aber eine direkte, unmittelbare politische Auseinandersetzung mit dem NS ist nicht bekannt.
]]>Die historische Einordnung erscheint mir bisweilen zu grob, etwa zu den Anfängen der Dritten Republik in Frankreich oder zur Kommune. Da ist die Forschung mittlerweile weiter. Manches ist ungenau: Die Forschung hat die Zahlen der Gefallenen der Kommune auf 10.000 revidiert (siehe die Arbeiten von Robert Tombs).
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