In diesem Bericht möchten wir Euch gemeinsam mit SMILE Uganda ein paar Eindrücke über den Verlauf der Ferienzeit zwischen Term 1 und 2 präsentieren. Wie in einem vorherigen Bericht erwähnt, gleicht das Schuljahr in Uganda dem Kalenderjahr: es wird in 3 Terms geteilt und dazwischen dürfen alle Schüler nach Hause. Die Hauptschulkinder dürfen je nach Schulprogramm 2 Wochen länger die schulfreie Zeit genießen. Wenn alle (mittlerweile ca. 50 Kinder) im SMILE Home sind, wird es sehr lebendig. Aber nicht nur das, auch das Haus ist gewachsen. Der Bau der zwei neuen separaten Zimmer und des Bades für die Jungs ist vollendet. Es war also an der Zeit auch die Toiletten samt Klärgrube zu sanieren. Dabei haben alle Bewohner des Hauses kräftig mitgeholfen.
Im Folgenden findet Ihr einen bebilderten Bericht von SMILE Uganda über alle in diesem Zeitraum durchgeführten Arbeiten:
Die Ferienzeit war ein durchschlagender Erfolg. Wir, die Verantwortlichen bei SMILE Uganda danken Chancen durch Lernen in Uganda e.V. für die Unterstützung beim Bau der neuen Waschräume, der Sanierung der Toiletten und der Klärgrube. Ebenso für die Kostenübernahme sämtlicher Reparaturen am Haus z.B. Bodenlöcher verputzen.
Wir möchten uns auch bei unseren Mitarbeitern und den Kindern von Smile bedanken, die als Team gearbeitet haben, um einen reibungslosen Ablauf aller Aktivitäten während der Ferien zu gewährleisten.


Wir haben uns sehr darüber gefreut, dass unsere Kinder an der Modernisierung unseres Heims beteiligt waren. In dieser Ferienzeit lag der Schwerpunkt darauf, unsere alten Waschräume zu sanieren und neue zu bauen. Dies dient der Verbesserung der hygienischen Verhältnisse.


Die Klärgrube befindet sich in der Endphase, in der sie verputzt und abgedeckt wird. Diese wurde ans Ende des Grundstücks verlegt und auch deutlich vergrößert. Dadurch bleibt die Toilette nah und die unangenehmen Ausdünstungen sind trotzdem weg vom Haus.


Der Unterschied kann sich sehen lassen, oder? Die Wände der alten Toiletten sind in den letzten Jahren durch den vielen Regen zu nass geworden und haben Schimmel gebildet. Das Plastik der Hocktoilette war sehr abgenutzt. Die neuen Fliesen sind viel einfacher zu reinigen und verleihen eine schöne Optik. Die neue Hocktoilette aus Edelstahl ist robuster und hygienischer.
Und am Ende muss alles gereinigt werden. Paul und Tonny reinigen das neu gebaute Bad für die Jungs.


Disziplin ist von größter Bedeutung, sie bestimmt und formt die Realität, in der wir leben. Deshalb hat unsere geliebte Tante Josephine den Mädchen in diesen Ferien wertvolle Tipps über Selbstfürsorge, Selbstwert, persönliches Wachstum und verzögerte Belohnung erteilt. Dies sind wichtige Lektionen für den Übergang vom Kinder- ins Erwachsenenalter.



Der lang ersehnte Moment war gekommen, als unsere sonnengeküssten, frisch geernteten Tomaten reif zum Ernten waren. Unsere Herzen sind voller Freude und Zufriedenheit, ein Ergebnis unserer Beharrlichkeit und Sorgfalt gegenüber diesen Pflanzen. Die selbstgezogenen Tomaten sind ein kostbares Geschenk der Natur, das die pure Freude an der Pflege der eigenen Erzeugnisse zeigt.
Abschließend möchten wir uns noch einmal bei Chancen durch Lernen für die gesamte Unterstützung in unterschiedlichen Bereichen bedanken. Alle Zuwendungen ermöglichen den Kindern erst ein Dach über dem Kopf, Verpflegung, Kleider, Ausbildung und eine ganze Menge Spaß. Unsere Schüler sind nun wieder zurück im Schulalltag und bereit für weitere bereichernde und inspirierende Erfahrungen.
]]>in der letzten Woche erreichten uns sehr erfreuliche Nachrichten von unserem Partnerverein SMILE aus Uganda. Wir dürfen uns alle gemeinsam mit Aisha über ihre hervorragenden schulischen Leistungen freuen.

Aisha hat ihre Schulzeit mit einer herausragenden Leistung abgeschlossen. Trotz schwierigen Familienverhältnissen – ihr Vater verstarb früh und hinterließ ihre Mutter mit fünf Kindern – hat sie stets hart gearbeitet.
Die Familie bestreitet ihren Lebensunterhalt mit dem Verkauf von selbstangebautem Gemüse, doch das Einkommen reichte nicht aus, um die Schulbildung aller Kinder sicherzustellen. Dank der Unterstützung von SMILE konnte Aisha nach der vierten Klasse ihre schulische Laufbahn fortsetzen.
Aisha hat die Stufe „Senior 6“, die dem deutschen Abitur entspricht, mit Auszeichnung beendet und war die Schulbeste.
Um sich für ein Universitätsstudium zu qualifizieren, mussten sie und ihre Mitschüler nationale Prüfungen in verschiedenen Fächern absolvieren. Dabei erzielte sie gleich in vier Fächern – Geschichte, Religion, Mathematik und Unternehmensentwicklung die Bestnote und erreichte die maximale Punktzahl von 20 Punkten. Diese außerordentliche Leistung wurde sogar in zwei Zeitungen gewürdigt: der landesweiten englischsprachigen „New Vision“ und der lokalen Zeitung „Bokedde“ in Kampala.

Je höher die erreichte Punktzahl, desto größer ist die Chance auf einen Universitätsplatz. Aisha hat mit ihrem Ergebnis nahezu sicher einen Studienplatz für ihr Wunschfach Jura erhalten. Ihr Erfolg zeigt, welche große Bedeutung Bildung und Unterstützung für Kinder und Jugendliche haben, die aus schwierigen Verhältnissen stammen.

Wir sind unglaublich stolz auf Aisha und freuen uns, dass SMILE sie auf diesem Weg begleiten konnte.
Herzlichen Glückwunsch!
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Hallo an alle Sponsoren und Unterstützer von Chancen durch Lernen in Uganda e.V.,
heute möchte ich Ihnen die erfolgreiche Geschichte von Samuel Mugabi, einem unserer
Schützlinge präsentieren.
Bei meinem letzten Besuch in Uganda im Mai 2024 habe ich „das älteste von uns
unterstützten Kindes“ Samuel getroffen und ein paar Stunden in seiner Praxis verbracht.
Von ihm habe ich über Wolfgang Luckscheiter und Gertrude Busingye viel Lob gehört und
deswegen wollte ich mich selber von Samuels Fleiß überzeugen. Obwohl er zu dieser Zeit
durch seine Ausbildung und Quartalsprüfungen nicht viel Zeit zur Verfügung hatte, hat er
Gloria (oben links im Bild – die zweite Vorsitzende in unserem Partnerverein SMILE
Uganda) und mich in seine „Clinic“ eingeladen.
Vor Ort hat mir Samuel seine Lebensgeschichte erzählt. Damit ich mich nicht wiederhole,
möchte ich Sie bitten den beigefügten Brief von Samuel zu lesen. Ich selber war von seiner
Entschlossenheit, eine gute Ausbildung zu absolvieren beeindruckt. Er hat sich zum Ziel
gesetzt, anderen zu helfen und für sich und seine Geschwister zu sorgen. Immer öfters
besucht er auch die Kinder, die im Smile Home leben und krank sind.
Seine Dankbarkeit an den Verein, seine Gelassenheit und Gutmütigkeit haben mich be
geistert und lassen mich weiterhin glauben, dass mit unseren finanziellen Mitteln für eine
gute Ausbildung in Uganda gesorgt werden kann.
Samuel hat mit unserer Hilfe sowohl die schulische Ausbildung, als auch eine Ausbildung
zum Krankenpfleger und eine Weiterbildung zum Zahnmedizinischen Fachangestellten
erfolgreich absolviert. Als Krankenpfleger darf er in Uganda als Hebamme arbeiten,
Infusionen verabreichen, wenn Patienten z.B. eine Malaria-Ansteckung haben oder
verschiedene Medikamente verschreiben bzw. verkaufen. Als Dental Hygiene Assistent
darf er Zähne behandeln und nicht so wie üblich in Uganda bei Schmerzen einfach den
Zahn ziehen.
Aktuell arbeitet er in seiner Praxis mit einer sehr einfachen Ausstattung, wie Sie auf den
nachfolgenden Bildern sehen könnt.

Der Zahnarztstuhl wird von einem externen Generator betrieben, Kabel hängen überall,
ein kleines Labor mit einem Mikroskop zum Bestimmen der Malariaarten für die passende
Behandlung und ein Krankenzimmer mit zwei Betten. Momentan kann er somit nur
einfache Behandlungen vornehmen.

Damit Samuels Traum von einer adäquaten Praxis erfüllt wird, hat er nach meiner Bitte
ein Kostenvoranschlag erarbeitet. Diese Auflistung ist in seinem Brief enthalten, dabei
entspricht 1 Euro ca.3.900 Uganda Schilling. Sollten genügend finanzielle Mittel auf
unserem Vereinskonto vorhanden sein, würde ich gerne Samuel bei seinem Traum in
unserem aller Namen mit einer Spende helfen.
wie ich bereits in vorherigen Berichten erwähnt habe hat die Corona-Pandemie nicht nur uns, sondern auch die Verantwortlichen in unserem Partnerverein in Uganda zu neuen, kreativen Ansätzen gezwungen. Neben dem resultierenden Homeschooling, wurde für die Kinder die Möglichkeit geschaffen regelmäßig Musik- und Tanzunterricht zu bekommen. Aus diesem Zusatzunterricht entstand dann auch der SMILE Kinderchor, der uns unter anderem mit seinem jährlichen Konzert an Weihnachten große Freude bereitet und auch schon den ein oder anderen Auftritt außerhalb des SMILE Home`s nach sich zog.
Aus dem gleichen Kontext ist auch das Nähstudio entstanden, welches ich euch hier ausführlicher präsentieren möchte.
Gertrud ist nicht nur die Gründerin unseres Partnervereins Supporting Minors to Improve LifE (SMILE) und kümmert sich um alle Belange im Kinderhaus, sondern sie ist immer schon in verschiedenen Hilfsprojekten involviert. Aus eigener Erfahrung weiß Sie mit welchen Herausforderungen, gerade junge Mädchen und Frauen, die auf den Dörfern wohnen konfrontiert sind. Das vorhandene Geld ist oft sehr knapp und deswegen stehen Damenhygieneprodukte nicht an oberster Stelle. Um auch hier den Mädchen Unterstützung und somit ein „gutes Gefühl“ zu geben, wurden Näherinnen beauftragt, Hygieneartikel zu produzieren. Die Kosten für diese Arbeit wurden durch zweckbezogene Spenden ermöglicht. An dieser Stelle geht ein besonderer Dank an den Verein WiF e,V., der sich seit ein paar Jahren mit seiner großzügigen Spende für dieses Projekt einsetzt.

Auf dem Foto oben seht ihr unsere Mädchen während des Nähunterrichts. Unten seht Ihr Salama Susan, die voller Stolz Ihre Näharbeit präsentiert. Die Freude sieht man Ihr buchstäblich an. Auch bekommt ihr einen Ausschnitt der Werke, welche durch die Kinder vor Ort eigenständig hergestellt wurden.




Während der Pandemie kam „Aunty“ Hanifa (so wird sie im Haus respektvoll genannt) ins SMILE Home. Sie hat nach einem Dach für sich und ihre Tochter Vicky gesucht. Kurze Zeit später hat sich herausgestellt, dass Sie handwerklich sehr geschickt ist. Die Idee ein eigenes Nähstudio direkt im Haus zu eröffnen war geboren. Hanifa ist eine junge Frau, die das Nähhandwerk gut beherrscht und bildet sich mit Hilfe von YouTube Videos eigenständig weiter. Im Nähstudio werden nicht nur kleinere Flickarbeiten an T-Shirts, Hosen oder Pullover vorgenommen, sondern auch die Produktion der nötigen Schuluniformen. Nicht zu vergessen ist die Tatsache, dass auch für den Chor komplett eigene Kostüme genäht werden können.
Ein sehr wichtiger und nachhaltiger Aspekt ist, dass die Hanifa Ihr Handwerk und somit auch Ihr Wissen an die Kinder weitergibt. Jungs und Mädchen helfen gerne und lernen mit Elan und Fleiß den Umgang mit den Nähmaschinen.
Im April ergibt sich für mich wieder die Möglichkeit nach Uganda zu reisen. Ich freue mich schon sehr darauf, alle zu sehen und persönlich zu erfahren, wie es ihnen in den letzten Monaten ergangen ist und was sie aktuell bewegt. Ich werde mir dann auch ein Bild von sämtlichen Um- und Anbaumaßnahmen machen können, die wir seit dem letzten Sommer ermöglicht haben (neue effizientere Küche, neues komfortables Mädchenbad, zwei separate Zimmer für die Jungs, verschiedene Reparaturen im und ums Haus).
Ich wünsche nun allseits Frohe Ostern und einen herzlichen Dank, dass Ihr an uns und unseren Verein glaubt. Durch eure Hilfe ermöglichen wir ein paar Kindern die Chance auf ein besseres Leben.
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Hallo an alle Unterstützer von Chancen durch Lernen in Uganda e.V.,
am 15. September war die Ferienzeit für die Hauptschulkinder in Uganda vorbei und alle
haben sich auf dem Weg zurück zum Internat gemacht. Auf dem Bild erkennt man die Freude,
die alle haben. An dieser Stelle möchte ich die Dankbarkeit der Kinder an alle Sponsoren
weitergeben. Bei jedem Besuch vor Ort bedanken sich die Kinder in einzelnen Gesprächen für
die Unterstützung, die sie von uns bekommen. Die Möglichkeit ein Dach über dem Kopf zu
haben und eine Schulausbildung und das Erlernen von einem Beruf wird sehr von allen
geschätzt! Einen herzlichen Dank!
Gerne würde ich noch detailliert auf das Schulsystem in Uganda eingehen. Anders als in
Deutschland bleiben die Kinder 7 Jahre in der der Grundschule auf Englisch Primary School
(P). Danach haben sie die Möglichkeit in die weiterführenden Schulen Hauptschule bzw.
Secondary School (S) zu wechseln. Der Schultag beginnt meist vor 6 Uhr und dauert bis spät
am Nachmittag. Wir sind stolz auf die unermüdlichen Anstrengungen unserer Schülerinnen
und Schüler.
Mitte November mussten die Grundschulkinder, die die siebte Klasse (Primary 7) absolviert
haben ihre Abschlussprüfungen ablegen. Geprüft wurden sie in den Fächern Mathe, Englisch,
Sozialstudien und Wissenschaft. Mit großer Freude möchte ich bekanntgeben, dass alle die
Prüfungen erfolgreich bestanden haben und nun den nächsten Schritt auf die weiterführende
Schule (Secondary 1) machen. Ein herzlicher Glückwunsch geht an Juma, Basoga, Maha,
Frank und Sozi, die ihr auf dem nachfolgenden Foto von links nach rechts seht:

Aktuell genießen die meisten Kinder ihre wohlverdienten Ferien, die bis Mitte Januar dauern. Vielleicht könnt ihr euch erinnern, in der schulfreien Zeit wird das Kinderhaus von Musik, Tanz und Gesang erfüllt. Es wird geprobt und geübt was das Zeug hält, denn das alljährliche Weihnachtskonzert nähert sich – am 23.12.2023 wird es endlich wieder so weit sein. Für alle Beteiligten von den Organisatoren, über den Musik- und Tanzlehrern bis zu den Kindern ist die bevorstehende Aufführung das Highlight des Jahres.
Im Oktober hatte der SMILE children´s Chor bereits 2 herzerwärmende Wohltätigkeitsauftritte unter dem Motto: „Sharing is caring“ (dt.: „Teilen bedeutet sich um einander zu kümmern“). Die Konzerte haben in den Schulen Home Primary School und Queen of Martyrs High School stattgefunden. Es war eine wundervolle Möglichkeit, die Freude durch die Musik zu teilen, die Gemeinschaft zu stärken und gleichzeitig eine wunderschöne Bestätigung für die Mühen aller Beteiligten.

Eine weitere Erfolgsgeschichte kommt dieses Mal von Fred, Diana und Sheila. Alle 3 haben
Ihre Schulzeit nach Abschluss der S4 bzw. S6 beendet und sich für eine Ausbildung / ein
Studium entschieden, welche auch bereits begonnen hat. Fred startet die Ausbildung zum
Automechaniker und Diana als Schneiderin. Diese wichtige Investition in ihre Zukunft erfordert
vom Verein jeweils ca. 5.000.000 UGX (ca. 1200,- EUR) pro Jahr. Sheila hat sich dazu
entschlossen Jura zu studieren. Und weil sie eine exzellente Schülerin war, haben wir keine
Zweifel daran, dass sie auch das Studium gut meistern wird. Bei diesem Schritt wird unser
Verein das Mädchen natürlich wieder bestmöglich unterstützen und für die Kosten am Campus
wie Wohnheim, Schulmaterialien und Essen aufkommen.

In den letzten Wochen gab es bedauerlicherweise sehr viele Malariafälle unter den Kindern. Manche von Ihnen mussten deswegen im Krankenhaus und nicht wie sonst in der naheliegenden Klinik behandelt werden. Als ein Resultat des Klimawandels dauerte dieses Jahr die Regenzeit in Uganda sehr viel länger. Die Nässe und die niedrigen Temperaturen tragen für die rasche Verbreitung von Erkältungen und Malaria bei. Ich freue mich jedoch, mitteilen zu können, dass alle nun wieder gesund sind. Im Dezember sollte wieder die trockne Phase einkehrt sein und die Sonne heizt die Luft auf 30°C und mehr auf. Sowohl den Vereinsmitgliedern in Uganda als auch uns hier in Deutschland bereiten jedoch die stark steigendenden Medizinkosten Sorgen. Die gestiegenen Kosten sind auch in Uganda deutlich spürbar. Bis jetzt konnten wir erfolgreich alle aufkommenden Kosten abdecken.
Zum Schluss möchte ich noch über die Bauarbeiten berichten. Die Fertigstellung der zwei neuen Zimmer für die Jungs ist leider nicht komplett abgeschlossen, da das Dach weiterhin noch fertiggestellt werden muss. Auch hier machen sich die gestiegenen Lebenskosten bemerkbar. Um das Projekt endlich abzuschließen und den Kindern die Wohnsituation noch ein bisschen schöner zu machen, benötigen wir die Summe von 17.000.000 UGX (ca. 4100,- EUR). Ich bin in guter Hoffnung, dass das nötige Geld bald zusammenkommen wird.
Vielen herzlichen Dank für Ihre unermüdliche Unterstützung und euer Engagement. Gemeinsam gestalten wir eine positive Zukunft für die Kinder und Jugendlichen in Uganda und sorgen für mehr Bildung!
Frohe Weihnachten und einen guten Rutsch ins neue Jahr
Vera Kotseva
]]>In wenigen Minuten könnt Ihr das Konzert unter folgendem Link anschauen (Hierzu einfach auf den Beitrag klicken) und gerne unter dem Video das Konzert kommentieren.

auf den Bildern oben sind unsere jüngsten Schützlinge, wie sie Spiele spielen, bei welchen sie mit den Händen klatschen und Lieder singen.
Die Zeit von Anfang August bis Mitte September ist auch in Uganda Ferienzeit. Das ist auch die letzte Ferienzeit vor Weihnachten. Das Schuljahr in Uganda ist in drei „terms“ oder zu Deutsch Semestern unterteilt. Ein Kalenderjahr ist auch ein Schuljahr. Zurzeit genießen die Grundschulkinder noch ihre letzten Tage Herbstferien, während die Abiturienten, Auszubilden- den und die Studenten schon wieder die Schulbank drücken.
In den schulfreien Phasen dürfen die Kinder, ihre Verwandten besuchen. Die anderen, finden Obhut im SMILE home. SO oder so: jedes Kind verbringt gerne den „Urlaub“ im Kinderhaus in der Nähe von Kampala. Dort haben wir einen Wohlfühlort geschaffen, an dem alle Kids sich sicher fühlen und ein Teil der großen ChaduleiU-SMILE- Familie sein dürfen.
Im letzten Jahr haben wir gemeinsam dafür gesorgt, dass eine neue Küche und ein neues Mädchenbad gebaut wurden, zur großen Freude der weiblichen Bewohner des Hauses. Da die Kinder stetig wachsen, war es den Verantwortlichen aus dem Partnerverein in Uganda seit längerem wichtig für mehr Privatsphäre zu sorgen. Einer sehr großzügigen Spende ist es zu verdanken, dass wir zusätzlich noch zwei neue Zimmer und ein Bad für die Jungs bauen werden bzw. mit dem Bauvorhaben angefangen haben.



Leider sind auch die Lebenskosten in Uganda sehr gestiegen, so dass die Baufirma für die Vervollständigung bzw. für das Dach nun mehr Geld verlangt als im Kostenvoranschlag stand. Wir hoffen, dass wir bis Ende des Jahres die nötige Zimmererweiterung beenden können.
Sonnige Grüße
Vera Kotseva
September 2023
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Hallo an alle Sponsoren und Unterstützer von Chancen durch Lernen in Uganda e.V.,
in diesem Bericht möchte ich euch informieren über „unser“ Kinderhaus in Uganda und wie wir grundsätzlich funktionieren.
Vor ca. 15 Jahren haben sich der Gründer des deutschen Vereins ChaduleiU Wolfgang Luckscheiter und die Gründerin des ugandischen Vereins SMILE (Supporting Minors to Improve LifE) Gertrude Busingye im Rahmen eines Unterstützungsprogramms in der Nähe von Kampala kennengelernt. Seitdem sind sich diese beiden einig, dass sie Kindern in Uganda durch eine Ausbildung zu einer besseren Zukunft verhelfen möchten. Beim Kennenlernen hat Gertrude bereits mehrere mittellose Kinder in ihrer Obhut gehabt und für sie gesorgt. Das Geld hat gerade so gereicht. Für Wolfgang als pensionierter Berufslehrer war es klar, dass die Bildung der Schlüssel zum Erfolg ist und er sich bei den anfallenden Kosten gerne beteiligen möchte. Anfänglich waren es Wolfgang und seine Familie, die die Mittel für die Schulgebühren bereitgestellt haben. Mit der Zeit sind mehr Kinder, aber auch mehr Sponsoren dazugekommen. Damit Spenden aus Deutschland als solche nach Uganda akzeptiert werden, müssen zwei Vereine mit dem gemeinsamen Ziel im jeweiligen Land gegründet werden. Und so begann unsere Geschichte…
Das Haus wurde seinerzeit von einer Ravensburger Architektin entworfen und so konzipiert, dass immer, wenn Kapital vorhanden ist, ein zusätzliches Zimmer angebaut werden kann. Die Pläne zeigen ein U-förmiges Gebäude mit einem Büro, einer Innenküche, einem großen Wohnzimmer, zwei Gästetoiletten und zwei Bäder. Aktuell sind drei Zimmer auf jeder Seite vollständig ausgebaut.

Mittlerweile ist das gesamte Grundstück durch eine Mauer aber auch einen Zaun gesichert, was auch der Sicherheit der Kinder dient.
Im Garten rund um das Haus werden verschiedene Gemüsesorten angepflanzt und auch bewirtschaftet. Es gibt auch eine kleine Kochbananenplantage. Wenn Gäste aus fernen Ländern zu Besuch sind, werden sie gebeten aus Tradition einen Baum ihrer Wahl zu pflanzen. Diese spenden nicht nur Schatten, sondern geben auch leckere Früchte. Im aktuellen Garten gibt es Mangos, Papayas, Avocados, Zitronen und Jackfrucht. Während der Ferienzeit, wenn alle Kinder wieder im Haus sind, erfreuen sie sich an diesen frischen Leckereien.

Direkt angrenzend finden die Kids eine Grünfläche vor, welche die besten Voraussetzungen zum Fußball- oder Badmintonspielen, für den regelmäßigen Tanz- und Musikunterricht oder einfach nur zum Toben und Entspannen bietet. Auch Picknicks finden dort statt.
Am Zaun sind viele Blumen und Sträucher angepflanzt. So hat man immer das Gefühl in einem wunderschönen Garten zu weilen. Gertrudes Intention ist, dass jeder sich dort wohlfühlen soll.
Die Hauptküche, die Toiletten und die Badezimmer für die Bewohner sind wie üblich in Uganda außerhalb des Hauses.
Im letzten Jahr haben wir es geschafft, die bestehende Außenküche mit einem modernen Küchenherd auszustatten und generell für mehr Stauraum und besseres Arbeiten zu sorgen. Anfang des Jahres haben wir das nötige Geld für ein größeres und bequemeres Mädchenbad gehabt und somit eine weitere Modernisierung vorgenommen. Vielleicht erinnert ihr euch noch daran?
Bei meinem letzten Vor-Ort Besuch (April 2022) habe ich festgestellt, dass die Jungs zwar einen großen, aber eben „nur“ einen Schlafraum teilen müssen. Für die sie ist dies zwar okay, da sie es auch sonst nicht anders kennen. Das Ziel ist es aber ihnen mehr Komfort anzubieten.
Mit der Zeit wachsen die Kinder und entsprechend ändern sich ihre Bedürfnisse. Aus diesem Grund ist ein separates Bad nur für die Jungs nun notwendig geworden. Dank einer größeren Spende sind wir im Stande, zwei neue Zimmer und ein neues Bad für die Jungs zu bauen. Mit diesem Bau konnte vor wenigen Tagen bereits begonnen werden.
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Hallo an alle Sponsoren und Unterstützer von Chancen durch Lernen in Uganda e.V.,
ich hoffe Sie alle haben das neue Jahr gesund und munter angefangen!
In unserem Kinderhaus in Uganda ist die Weihnachtszeit die aufregendste Zeit des Jahres. Alle Kinder haben Ferien und füllen das Haus mit Leben aus. Jeder – Groß und Klein – freut sich darauf die Tage gemeinsam mit der mittlerweile riesigen Familie zuhause im SMILE Home zu verbringen.
Wir sind stolz darauf derzeit eine Studentin, zwei Auszubildende, fünfzehn Secondary-Schulkinder und neun Primary-Schulkinder unterstützen zu können. Auch ein paar Kinder, die sonst auf der Straße leben müssten, haben im SMILE Home ein Zuhause gefunden. Für die Verantwortlichen in unserem Partnerverein ist es keine Option ein bedürftiges Kind nicht aufzunehmen und es zurück in ein ungewisses Leben ohne Dach über dem Kopf zu schicken. Und so wimmelt es im SMILE Home von Kinderglück.
Selbstverständlich haben alle Kinder diverse Aufgaben in und ums Haus herum und müssen bei den täglich anfallenden Arbeiten, sei es Kochen, Putzen, Wäsche waschen, Tiere versorgen, im Garten Beikraut jetten, ums Haus kehren und vielen anderen tatkräftig anpacken.
Ein volles Haus führt aber dazu, dass die sanitären Anlagen in Punkto Kapazität an Ihre Grenzen kommen. In Uganda befindet sich die Toilette und das Bad standard-mäßig außerhalb des Hauses, in einer kleinen Einrichtung neben dem Hauptgebäude. Dies um das Abwasser zwischen Haus und sanitären Anlagen zu trennen, da die Kanalisation in Uganda schlicht nicht vorhanden ist.
Bis vor kurzem waren im SMILE Home 3 WCs und ein kleines Bad verfügbar. Da die Kinder sowohl in Größe als auch Anzahl wachsen, mussten die sanitären Anlagen erweitert werden. Die Mädels haben dringend für etwas mehr Komfort ein separates Bad gebraucht. Dank Ihren Spenden waren wir im Stande das bestehende Sanitär-Häuschen auszubauen und um ein geräumiges Mädels-Bad zu erweitern. Auf den Bildern dürfen Sie die neue Einrichtung bestaunen.

Herzliche Grüße und einen guten Start ins neue Jahr mit guter Gesundheit und viel Glück,
Vera Kotseva
Januar 2023
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Wir bedanken uns ganz herzlich bei
Tina Häkansson und ihren Patienten
für ihre Spende an den deutschen Verein Chancen durch Lernen in Uganda e.V.
und dem ugandischen Partnerverein SMILE – Supporting Minors to Improve Life
Unsere Vereine haben sich zum Ziel gemacht, Kindern in Uganda aus der Armut zu helfen. Statt auf der Straße zu leben dürfen „unsere“ Kinder in die Schule gehen und im Kinderhaus in der Nähe von Kampala wohnen.
Der großzügige Beitrag hilft uns bei der Fertigstellung der lang benötigten Küche. Der Bau des großen Abwassertanks ist nun auch möglich.
Leider haben ein paar Kinder vor kurzem eine ernstere medizinische Behandlung gebraucht. Auch diese Kosten sind damit abgedeckt.
Vielen herzlichen Dank und bleiben Sie gesund!
Vera Kotseva (Vorsitzende)
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