Herr Jones, der über ausgezeichnete Kontakte verfügt und eine Goldmine betreibt, wird Tourismusprojekte sicherlich gerne unterstützen. Wir müssen uns noch etwas gedulden – seine WhatsApp-Nummer lautet: +233 53 600 600 6.
Er hat mir bereits mehrfach bewiesen, dass er jeden Präsidenten Ghanas persönlich kennt. Wir arbeiten gemeinsam an der Acoms-Initiative acoms.africa
Meine ursprüngliche Absicht mit Ghana war es, zu organisieren Reiseerlebnisse rund um das Thema Kakao, was ich leider noch nicht realisieren konnte. kakao.reisen. Zu den verwandten Projekten gehören: Schokoladenreisen, Fairtrade und zahlreiche Länder-Websites über Afrika. reisen.international
Aus Baden stammt der Musiker Beda, der eine Musikschule und ein Restaurant in Accra betreibt. Ich besuchte Ghana im Jahr 2016 und erstellte die Website ghanareisen.com basierend auf dieser Erfahrung.
Alle meine anderen Webseiten mit Bezug zu Afrika wurden entwickelt durch Recherche, Reiseführer, Nachrichtenquellen und Besuche von Messen. Ich habe mehrere Kontakte geknüpft, aber die meisten meiner Anfragen blieben leider unbeantwortet.führte nicht zu konkreten Ergebnissen. Dennoch bleibt das Werk bestehen.
Ich konnte eine Lesung mit Olivier van Beemen organisieren, ein führender investigativer Journalist malawireisen.com/lesung
Angola war Partnerland bei den größten Tourismusmessen in Deutschland. Dies wird sich positiv auf ganz Afrika auswirken: angolareisen.com/messen. Ich startete ein Freelancer Projekt um Inhalte zu Lagos auf meiner Website zu Nigeria zu veröffentlichen. Dort habe ich nur für „Motivation“ bezahlt, Ergebnisse hat es keine gegeben, ich habe sogar das Gefühl, dass der Freelancer nichts gemacht, und mich nur hingehalten hat.
Mein aktueller Schwerpunkt liegt auf dem Glarus und dem Projekt (batzen.net), wo ich eine lokale Währung einfügen will, sowie auf Musik, mit der Peaceland.berlin Initiative.
]]>DERTour (Kuoni), Private Safaris, 044 386 46 46, product@privatesafaris.ch
(es wurde Hotelplan übernommen, die aktuell Afrika unter Travelhouse vermarkten)
Globetrotter (Africa Design Travel) 071 298 90 00, info@africadesigntravel.ch
Knecht Reisen (Let’sgo) 052 624 10 77, tours@letsgo.ch
(Knecht Reisen versucht direkte Verhandlungen mit Tourismusorganisationen
Internationale Touroperators mit Büro in der Schweiz
TUI 0848 121 221, info@tui.ch
Africatours, 044 926 79 79, travel@africatours.ch
Boomerang Reisen, 044 298 80 00, info@boomerang-reisen.ch
Dreamtime, 056 410 01 01, info@dreamtime.ch
Foto Dubler, 079 404 34 64, hanspeterdubler@gmail.com
Hauri Reisen, 062 746 20 70, reisen@haurireisen.ch
Nature Tours, +41 31 313 00 10, info@nature-tours.ch
Swissafrican, 044 451 40 51, andrea.grossmann@swissafrican.ch
Travel Worldwide, 043 500 61 00, info@travelafrica.ch
Zingg Safaris, 044 709 20 10, margit.zingg@gmx.ch
Chamäleon, 030 347996-0, info@chamaeleon-reisen.de
Diamir, 0351 31 20 70, info@diamir.de
Djoser, 0221 9201580, info@djoser.de
Taruk, 033209 21740, info@taruk.com
Travel to Life, 0711/658388, Andreas Damson, info@traveltolife.de
Wigwam, 08379 920 060, info@wigwam-tours.de
Viele NGOs wollen auch Reisen nach Afrika anbieten
Jedes Reisebüro könnte eine Afrika Reise auflegen
Ein Journalist kann viele Interessenten erreichen
In Winterthur findet jährlich ein Afrikafestival statt (Afropfingsten)
Zudem gibt es Afrika Filmfestivals in Biel, Lausanne und Zürich
In der klassischen Ökonomie verlieren wir uns oft in Zahlen. Doch wenn wir Wirtschaft als einen lebendigen Organismus betrachten, wird alles logisch. Mein Modell basiert auf drei Säulen: Dem Vertrauen der Bürger, der Dynamik des Kreislaufs und dem Tourismus als lebenswichtige „Frischzellenkur“.
Eine gesunde Marktwirtschaft beginnt nicht bei den Banken, sondern bei den Menschen.
Geld ist kein Gut an sich, sondern ein Botenstoff. Wie Blut Sauerstoff transportiert, transportiert Geld Kaufkraft und Information.
Ein Land ist dann wirklich wohlhabend, wenn es diesen „Blutfluss“ nutzt, um eigene Muskeln aufzubauen.
Wer das Geld der Touristen sofort nutzt, um Fahrzeuge, Benzin, Lebensmittel oder Luxusgüter im Ausland zu kaufen, erleidet einen „Blutverlust“. Das Geld verlässt den heimischen Kreislauf zu früh. Es wird zwar teilweise durch neues Geld ersetzt, doch für echte Entwicklung braucht es einen langfristigen, inneren Impuls.
Ganz wichtig dabei: Soviel wie möglich muss durch Einheimische geleistet werden. Diese brauchen eine faire Entlohnung, damit das gesellschaftliche Leben funktioniert und die Kaufkraft im Land bleibt.
Ein reifes System nutzt den Tourismusimpuls, um eigene Industrien zu entwickeln. Zuerst repariert man den Motor selbst, dann baut man das Auto selbst, dann entwickelt man eigene Technologien. Baupläne sind heute global verfügbar; durch gute Bildung und Motivation ist fast alles möglich. Der Kreislauf schließt sich lokal. Die Bürger investieren ihre Ersparnisse in lokale Talente. So entsteht eine Wirtschaft, die nicht mehr nur am „Tropf“ des Auslands hängt, sondern aus eigener Kraft atmet.
Wenn wir reisen, sind wir mehr als Konsumenten. Wir sind Teil einer globalen Herzdruckmassage. Wir bringen den Impuls, der lokale Kreisläufe wieder in Gang setzt. Wir lernen die Menschen kennen und schaffen Hoffnung.
Doch Achtung: Wir Reisenden aus dem Westen können es nicht automatisch „besser“. Wir haben uns oft weit von den Grundsätzen einer menschlichen Wirtschaft entfernt und lassen uns durch das Finanzsystem drangsalieren. Eine Reise bietet uns die Chance, unser eigenes System zu hinterfragen.
Ein Erfolg unserer Reise ist es, wenn das Geld im Land bleibt, sich dort zehnmal dreht und am Ende nicht nur Papier übrig bleibt, sondern ein starkes, eigenständiges Land mit stolzen Menschen und einer funktionierenden Infrastruktur.
]]>Echter Reichtum ist nicht die Menge des Geldes, sondern die Gesundheit des Kreislaufs.
Im überfüllten Gerichtssaal am Flughafen von Nairobi sitzen zwei blasse junge Männer – 18 und 19 Jahre alt, aus Belgien. In T-Shirts und Trainerhosen blicken sie verunsichert in die Menge. Der Vorwurf gegen sie lautet: Illegaler Wildtierhandel. Sie sollen versucht haben, rund 5000 lebende Riesenameisen der Art Messor cephalotes aus Kenia zu schmuggeln, dies in 2200 Reagenzgläsern und Spritzenzylindern.
Diese Ernteameisen, die ausschließlich in Ostafrika vorkommen, sind nicht nur besonders groß – Königinnen können 2,5 Zentimeter ausmachen – sondern auch ökologisch hochbedeutend. Ihr Export ist ohne Genehmigung streng verboten. Die beiden Belgier bekannten sich dazu ebenso schuldig wie ein Vietnamese und ein kenianischer Komplize in einem parallelen Fall.
Während der Schmuggel von Elfenbein, Nashorn oder Pangolinen (Schuppentieren) seit Jahren im Fokus des Naturschutzes steht, eröffnet dieser Fall eine neue, fast unscheinbare Dimension; den Handel mit Insekten. Was kurios klingt – Ameisen als Haustiere – ist ein wachsender Markt. In Europa bestehen mittlerweile zahlreiche Onlineshops, mit Namen wie Antsrus oder Antshq, worin Kolonien verkauft werden. Die Messor cephalotes wird dort als „Traumspezies“ gepriesen. Einzelne Königinnen werden für über 200 Euro gehandelt. Der geschätzte Schwarzmarktwert der beschlagnahmten 5000 Ameisen liegt bei maximal einer Million Franken.
Doch die Konsequenzen reichen weit über den illegalen Handel hinaus. Ernteameisen spielen eine zentrale Rolle in den afrikanischen Savannen. Sie verbreiten Grassamen, fördern deren Durchmischung und tragen so zur Stabilität des Ökosystems bei. Der Biologe Dino Martins bringt es auf den Punkt:
„Wenn wir alle Elefanten Afrikas verlören, wäre das tragisch – doch die Savanne würde weiter existieren. Verlören wir jedoch die Ernteameisen, würde sie kollabieren.“
Gerade das illegale Sammeln von Königinnen zieht dramatische Folgen nach sich, denn nur sie sichern das Fortbestehen ganzer Kolonien. Ihr Verschwinden bedroht die biologische Vielfalt Afrikas und öffnet invasive Arten Tür und Tor.
Laut Interpol zählt der illegale Handel mit Wildtieren zu den vier führendsten Verbrechensfeldern weltweit – nach Drogen, Menschenhandel und Produktpiraterie. Bis zu 20 Milliarden Dollar werden dadurch jährlich umgesetzt. Und zunehmend beschränkt es sich nicht mehr auf Elfenbein oder Tierfelle, sondern weitet sich auch auf scheinbar unauffällige Tiere aus, die zum Ziel internationaler Schmuggelringe werden.
Was viele Käufer in Europa nicht sehen (oder nicht sehen wollen); jede vermeintlich „seltene“ Ameise in einem Online-Shop könnte das Resultat illegaler Ausbeutung und ökologischer Zerstörung sein. Wer exotische Tierarten kauft – ob Insekten, Reptilien oder Vögel – trägt auch Verantwortung. Für die Tiere. Für die Herkunftsländer. Für die Artenvielfalt unseres Planeten.
Naturschutz beginnt nicht nur in Nationalparks – sondern auch bei unseren Kaufentscheidungen.
Die Links innerhalb des Textes führen zu den entsprechenden Orten auf der Weltkarte sowie zu den entsprechend näheren Beschreibungen.
]]>Van Beemen beleuchtet die Entstehungsgeschichte von African Parks und wirft dabei eine zentrale Frage auf: Betreibt diese Organisation lediglich unter dem Deckmantel des Naturschutzes eine Art fortgesetzte Kolonialpolitik?
Der Autor führt Gespräche mit Menschen, die in und um die Naturparks leben. Sie werden als Wilderer kriminalisiert, obwohl sie lediglich versuchen, ihren Lebensunterhalt zu sichern. Hier stellt sich die ethische Frage: Was hat Priorität – das Wohl der Menschen oder das der Tiere? Oder vielleicht die moralischen Leitlinien, die sich African Parks selbst auferlegt? Deren Vision scheint zwar klar: Afrika soll ein unberührter Garten Eden sein, in dem der Mensch als Störfaktor empfunden wird.
Van Beemens akribische Recherche zeigt sich in seiner Offenlegung von Quellen, Korrespondenzen und persönlichen Enttäuschungen. Er konfrontiert African Parks mit seinen Erkenntnissen und wird dabei mehrfach zurechtgewiesen. Sein Buch regt dazu an, den Naturschutz kritisch zu hinterfragen und ist eine spannende Lektüre für all jene, die eine Safari planen. Es wirft ein Licht auf die oft verschwiegenen Schattenseiten des Naturschutzes.
Ein ungutes Gefühl bleibt: Ist unser Bild von Afrika realistisch? Erfordert es tatsächlich in jedem Park die „Big Five“? Und wie werden die Grundbedürfnisse der Menschen dort in Wahrheit geschützt? Naturschutz kostet Geld, darüber sollten die Einheimischen bestimmen. Dazu ein Lied von mir.
Nach Gesprächen mit Vertretern aus Malawi erhielt ich eine Einladung zu einer Reise, die ich daraufhin öffentlich ausschrieb.
African Parks ist in vielen Ländern aktiv, zu denen ich Webauftritte publiziere und gerne zu den beschriebenen Parks recherchiere.
Trotz ihrer weitreichenden Aktivitäten erzielt African Parks nur in einem Park in Ruanda wirtschaftlich-angemessene Deckungsbeiträge. African Parks ist von Spenden abhängig und hofft auf ein Geschäftsmodell mit Umweltzertifikaten.
Doch der Naturschutz bleibt ein gesellschaftliches Anliegen und darf keine Spielwiese des Kapitalismus sein. Es lassen sich zudem keine eindeutigen Belege dafür finden, dass staatliche Parks schlechter wirtschaften als African Parks. Vielmehr genießt die lokale Bevölkerung hinsichtlich staatlichen Parks mehr politische Mitsprache.
Der Tourismus schafft nicht genügend Arbeitsplätze für die stark wachsende Bevölkerung. Hierfür muss deutlich mehr getan werden, denn nur entwickelte Volkswirtschaften schaffen Wohlstand.
Afrikanische Länder sollen laut internationalen Vereinbarungen 30 Prozent ihres Kontinents unter Naturschutz stellen. In der Schweiz sind wir jedoch nicht einmal bereit, 30 Prozent unserer Landwirtschaftsfläche der Biodiversität zu widmen.
Afrikanische Gemeinschaften dürfen keine Maßnahmen gegen Wildschäden ergreifen, während wir uns hierzulande über den Wolf beschweren. Es ist unbestritten, dass nur die Koexistenz von Mensch und Tier dem Naturschutz nützt. Wir verfügen über genügend Finanzen und meinen, dort bestimmen zu können. Afrikanische Bürger werden als unfähig tituliert, wenn es darum geht, ihre Wirtschaft aufzubauen. Doch könnten wir es unter den Prämissen, die dort herrschen, besser?
Viele Reiseveranstalter betrachten diese Thematik als zweitrangig. Sie suchen nach gut gemanagten Parks, und eben gerade African Parks wird als professionelle Organisation wahrgenommen. Besonders hochpreisige Safaris werden gerne angeboten und verkauft, während aber die sozialen und ethischen Folgen des Naturschutzes von African Parks oft unbeachtet bleiben. Ich habe, auf Reisemessen mit Veranstaltern über ihre Einschätzung zu African Parks gesprochen
Dominic Eckert von Dreamtime beschwerte sich deshalb bei der Messeleitung, fand solch ein Verhalten unakzeptabel und möchte nichts mehr mit mir zu tun haben.
Ich führte dort jedoch auch viele gute Gespräche. Dennoch, die Reisebranche sollte sich für mehr Nachhaltigkeit gegenüber Mensch und Natur einsetzen.
Olivier van Beemen: „Im Namen der Tiere“ 315 Seiten,
erschienen im Beck Verlag, ISBN 978-3-406-82207-0
Weitere Rezensionen sind in der Welt, der Süddeutschen und der FAZ erschienen
]]>Weite Teile Afrikas ersetzte man durch Bevölkerung mit Haustierherden. Gegen die tödliche Rinderpest sahen die Afrikaner keine Chance, das Virus verbreitete sich rasant. Das Abschlachten der Rinder durch die Kolonialherren, die einzige Methode, brachte die Bevölkerung auf. Der Stolz der Nomadenvölker wurde dadurch gebrochen.
Trauriger Höhepunkt, das Massaker an den Nama und Herero, zwei Hirtenvölker in Namibia. Sie hatten 1897 zwei Drittel ihrer Herden verloren. Robert Koch entwickelte schliesslich eine Impfmethode, davon profitierten hingegen vor allem die deutschen Siedler. Die Herero und Nama verarmten und mussten sich auf den Farmen der Siedler verdingen, welche die Situation skrupellos ausnutzten, und anhand Kredite die Herero und Nama enteigneten sowie jegliche unabhängige Überlebenschance tilgten. So kam es zum blutigen Aufstand.
Die Savannen nutzten die Kolonialherren zur Jagd, später entstanden daraus Nationalparks, am bekanntesten die Serengeti. Für die Einheimischen war dort kein Platz mehr vorgesehen, die Massai, ein traditionelles Hirtenvolk wurden wiederholt vertrieben. Erst heute wird eingesehen, dass es die einheimischen Menschen für den Tourismus und den Erhalt der Landschaft braucht.
Einerseits können wir froh sein, dass die Natur den Lebensraum für das Wildleben zurückerobert hat. Andererseits sollten wir an die Einheimischen denken. Was bringt der Tourismus wirklich und welcher? Billige Safari gehört da sicherlich keinerlei Nachhaltigkeit an. Und auch bei uns in Mitteleuropa sollten wir der Natur wieder mehr Chancen zur Entfaltung geben. Beispielsweise wieder Wölfe und Bären ansiedeln, auch sie haben ein Recht auf ungestörtes Leben.
Lokita soll ihre Familie unterstützen, Tori ist für sie der Bruder und der Film fängt stimmig an, die beiden singen Lieder und unterhalten Menschen.
Doch der Koch handelt mit Drogen, die beiden Migranten verdienen sich als Dealer gutes Geld. Das müssen sie an den Schleuser und auch die Mutter von Lokita fordert auch.

Die Drogenhändler bieten Lokita Aufenthaltspapiere an, falls sie im abgeschottet im Drogenlabor arbeitet, doch Tori findet sie und beiden geraten in grosse Gefahr. Der Film endet tragisch, hätte sie die Papiere bekommen, würde Lokita noch leben.
Niemand weiss, wie mit Migration umgehen. Es gibt zu viel Armut in Afrika, zu viel Geld in Europa. Nur, es gibt viel Aufbauarbeit in Afrika und wenige Arbeitsmöglichkeiten in Europa. In den Ländern muss sich die Situation bessern. Ich baue an Webseiten, suche immer wieder nach Unterstützung, damit Tourismus Arbeitsplätze schafft.
Der Film Tori und Lokita erzählt eine Geschichte, aber auch das Desaster von Integration. Um die Schleuser und die Familie zu bezahlen, rutschen Migranten rasch ins kriminelle Milieu ab. Wenn sie schon mal da sind, müssen wir ausbilden und Perspektiven im Heimatland bieten. Tourismus ist eine Option.
Ich habe noch ein Lied zu dem Thema
Ferner behandelt der Film die Frage der Gentechnik. Die Afrikaner betreiben eine kleinbäuerliche Landwirtschaft, die den Menschen Arbeit vermittelt und knapp mit Essen versorgt. Diese sollten gestärkt werden. Stattdessen vertritt die Gates Stiftung die Interessen westlicher Konzerne, speziell, damit am liebsten alles mit Gentechnik gelöst zu bekommen.
In Westafrika wurde bereits der Maniok analysiert, und demnächst könnte am Institut Wave schon an dessen gentechnischen Änderungen gearbeitet werden. Die Elfenbeinküste und auch Burkina Faso ließen die Gentechnik zu, intransparent, über deren Gesetze wird nicht diskutiert, Hauptsache das Geld fließt.
Besonders die Genversuche gegen Malaria wirken verstörend. Obwohl das Projekt bereits in Brasilien scheiterte, erfahren die Afrikaner davon nichts. Im Gegenteil, obwohl die Genmanipulation durch Vermischung mit anderen Mücken zu robusteren und gefährlicheren Mücken führte, soll der Versuch in Burkina Faso erneut und unverändert gestartet werden.
Damit wird dem Kontinent wenig geholfen. Meiner Meinung nach ist es essentiell, Bildung, Transparenz und Frauenrechte zu stärken und die Korruption einzudämmen. Philanthropen, die nahezu selbstherrlich mit ihrem Geld agieren, ändern hier wenig.
Am Ende des Filmes schreibt eine Influencerin an Bill Gates konkrete Fragen. Die Medienabteilung der Stiftung antwortete ihr mit einer selbstgefälligen Standardaussage, nach dem Motto; “es zählt nur, was wir wollen.”
]]>In einem Lied hatte ich bereits beschrieben, wie Frauen die Zukunft von Afrika gestalten und Verantwortung tragen.
Der Film bestätigt die Vorurteile. Die Frauen welche gezeigt werden, sprühen vor Energie; sei es Konzessionen und Benachteiligungen von Frauen zu hinterfragen, als Kakaofarmerin multinationalen Konzernen die Stirn zu bieten oder die Fischverarbeitung unter stark herausfordernden Bedingungen aufrechtzuerhalten.
Der Einsatz all dieser Frauen hat mich stark beeindruckt. Fischfabriken von Konzernen zahlen bessere Preise, verarbeiten den Fisch grösstenteils maschinell zu Tierfutter und beschäftigen 20 Leute. Tausende von Frauen, die Fisch jedoch traditionell von Hand verarbeiten und verkaufen, bekommen kaum noch Fisch zu annehmbaren Preisen. Sie halten aber durch und erringen durch ihre Arbeit Einkommen für ihre Familien. Wie kann in Afrika eine sinnvolle Transformation gelingen? Eine ewige Diskussion in der Ökonomie, – doch finanzielle Investierungen dürfen dabei nicht den Schwerpunkt an Bedeutung ausmachen, sondern vielmehr die Erhaltung der Lebensgrundlagen.
Daran arbeiten Parkwächterinnen in Mosambik. Im Gorongosa Nationalpark sichern sie das Überleben der Tierwelt. Die Frauen aus den umliegenden Dörfern werden dazu gerne angestellt. Sie zeigen der Bevölkerung, wie wichtig die Natur ist.
In Kenia wurde gezeigt, wie sich Wangari Maathai für den Umweltschutz eingesetzt hatte. Dank ihres Engagements verfügen die Bewohner von Nairobi über Parks und Wälder. Viele Frauen eifern Wangari Maathai nach und pflanzen Bäume.
Beeindruckend auch der Kampf der „verrückten“ Burunderin in den Konflikten von Ruanda, Burundi und Kongo. Sie kümmert sich um Versöhnung und erkennt richtig, dass Menschen oft gegeneinander aufgehetzt werden. Verzeihen als die beste Lösung, auch wenn durch die Politik viel Blut vergossen wurde, so eines ihrer Fazits.
Als Schlusslicht der porträtierten Frauen wurde Catherinne aus Togo und ihr Einsatz gegen die Hautaufhellung gezeigt. Hautaufhellung mit Einsatz von Kortison ist gesundheitsschädlich. In Gegensatz zu Europa ist dieses in Afrika rezeptfrei erhältlich. Statt einem falschen Vorbild nachzueifern, sollen die Afrikaner stolz auf ihre Haut sein und natürliche Mittel zur Hautbehandlung herstellen.
Am Ende dann der Appell an Emigranten, die Chancen in Afrika zu sehen, zurückzukehren, den Kontinent aufzubauen. Ich glaube, etwas was eher Frauen machen werden als junge Männer. Denn diese Männer gelangen als Flüchtlinge nach Europa, und eine weisse Frau gilt für sie als grosse Trophäe.
]]>Das Treffen verläuft harmonisch. Doch dann fordert Linguère Ramatou von der Dorfgemeinschaft den Mord an Draman Drameh. Er schwängerte sie und verleugnete die Vaterschaft mit zwei gekauften Zeugen. Sie wurde zur Hure und fordert nun Gerechtigkeit.
So nimmt die Geschichte ihren Lauf. Obwohl die Dorfbewohner den Handel ablehnen, können sie dem Geld der reichen Dame nicht widerstehen. Draman Drameh`s Flucht sollte im weiteren Verlauf des Stückes verhindert, sein Leben zerstört werden, und am Ende wird er umgebracht.
Der Film zeigt sehr deutlich den Alltag im Senegal. Er beschreibt, wie die Menschen ihre Zeit verbringen; die Männer, die im Krämerladen sitzen, der Krämer, der anschreibt und gutmütig auftritt. Er wäre Bürgermeister geworden, doch die Vergangenheit holt ihn ein. „Hyänen“ entpuppt sich als Meisterwerk, der Film spitzt zu und wirkt doch realistisch. Am Ende bleiben nur Verlierer übrig.
„Hyänen“ wurde für Arte produziert, unter anderem mit Geldern aus der Schweiz. Wir sollten mehr afrikanische Filme sehen.
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