Vollbeschäftigung ist bei unserem derzeitigen technologischen Fortschritt ein Ammenmärchen. Von denen da oben will das aber keiner sehen. Und natürlich nimmt der geldgeile Arbeitgeber lieber Praktikanten oder Ein-Euro-Jobber, anstatt qualifizierte Fachkräfte einzustellen, die er entsprechend bezahlen müßte. Vater Staat toleriert das nicht nur, er macht es durch seine verstaubte Arbeitspolitik überhaupt erst möglich.
Und gehorsam quatscht der dumme Bürger nach: „Wer nicht arbeitet, soll auch nicht essen.“ Ganz großes Kino! Ich empfehle an dieser Stelle die Lektüre von „Das Recht auf Faulheit“ von Paul Lafargue.
ps.: Bei einem Poetry-Slam ist die Jury übrigens das Publikum.
]]>ich wundere mich auch das der gute mann nicht gewonnen hat, der text ist wirklich gut, wer war in seinem leben nicht schon einmal praktikant und hat sich ausbeuten lassen? ganz klar macht man soetwas freiwillig um einen einblick in eine berufsrichtung zu kriegen…wahrscheinlich waren die jurie mitglieder auch nur beleidigt, denn nichts geht über einen praktikanten, er macht alles, er kann alles und er gibt sein bestes
wahrscheinlich hatten sie angst, das ihre praktikanten mithören und auf dumme gedanken kommen und sie irgendwann wieder selbst ihre hintern in bewegung setzen müssten, doch vorher müssten sie lernen was ein besen ist und wie man eine kaffeemaschine bedient…das wäre pures exestentielles chaos und würde wahrscheinlich zum weltende führen…das wäre wie mit den dinaosaueriern damals…ich glaub auch nicht das damals ein meteorit sie ausgelöscht hat, durch den artikel habe ich eine komplett neue weltansicht gewonnnen ^^
wahrscheinlich hatten die damals auch schon praktikanten und die haben das aufrechte gehen gelernt und sind einfach fortgelaufen
ein weiterführender gedanke wäre auch die problematik des lehrlings
wozu etwas lernen und 250 euro im monat kassieren, wenn man mittlerweile mehr geld als hartz IV empfänger bekommt? (das übersteigt selbst die meißten rentenauszahlungen, von denen die rentner nicht einmal auszubildende einstellen könnten, höchstens praktikanten, die nicht weiter nachfragen, da sie ja nur so tun als ob und auch nur einen beruflichen einblick bekommen möchten, obwohl ihnen ein sicherer arbeitsplatz versprochen wurde)
und da muss man nicht mal etwas tun, als lästigerweise so tun, als ob man arbeit suchen würde und praktikas absolviert, die einem eine zukunft versprechen von der man immer schon geträumt hat ^^
wer träumt nicht davon das träume wahr werden, manchmal hat man glück, manchmal träumt man weiter und manchmal stirbt man sogar weil man einem traum gefolgt ist der sich als alptraum entpuppte
oder man endet auf der straße, wo man keine praktikas mehr absolviert, keine ausbildung geniesst, keine arbeit hat, keine verpflichtungen, außer für sich selbst und seinen hund…der vielleicht praktikant ist? schliesslich kann er apportieren…weiß man’s?
lottogewinner müsste man sein
(sorry für diese gedankengänge, aber als ich den artikel las wollte ich einfach mal versuchen mitzureden)
glg pringles