„Rote Blätter fallen, graue Nebel wallen, kühler weht der Wind.“
Nach Ende der Sommerferien beginnt bekanntlich der Herbst, also trafen sich vom 04.-06.09.2026 die Bonner und Remscheider Gruppen bei Köln, um gemeinsam ein Herbstlager zu begehen. Ganz so herbstlich war das Wetter glücklicherweise noch nicht und so blieben wir, bis auf den Freitagabend, von Regengüssen verschont.
Das Lager stand unter dem Motto des berühmtesten Detektivs aller Zeiten, Sherlock Holmes. Dementsprechend wurde sowohl beim Lagerspiel, als auch im der Orga-Gruppe viel gerätselt, gedacht und kombiniert.
Am Sonntagmittag ging es dann für alle wieder nach Hause mit hoffentlich vielen schönen Erinnerungen und dem Gefühl, dass die Zeit wieder einmal viel zu schnell vergangen ist.
Ein wunderschönes Freundschaftslager, das danach schreit, eine Tradition zu werden! Wohin geht es im nächsten Jahr?

Diese Großfahrt dauerte endlich wieder einmal die klassischen drei Wochen. Zum Ziel hatte man sich Südschweden erkoren. Die ersten zwei Wochen hieß es wandern auf dem Wanderweg Skaneladen Kust-a-Kust von Sölvesborg an der Ostsee bis nach Örkelljunga im Westen. Hierbei wurden durch die vier Pfadfinderinnen ab 15 Jahren knapp 180 Km zu Fuß zurückgelegt. Alles benötigte Material und Lebensmittel trugen sie hierbei mit sich. Zur Entschädigung für die Anstrengung führte die Route des Wanderwegs mehrfach an Seen vorbei und mitten durch die Natur. Jeweils am Ende der Tagesetappen war eine überdachte Notunterkunft mit offizieller Feuerstelle, oft auch Toilette und Trinkwasserstelle vorhanden. Da es abgesehen von einem Tag nicht regnete, waren letztere aber zunehmend ausgetrocknet. In Örkelljunga reiste eine der Teilnehmerinnen plangemäß zurück nach Hause, während die übrigen mit öffentlichen Verkehrsmitteln nach Norden bis Llungby weiterreisten, wo Verstärkung durch eine weitere Teilnehmerin zu ihnen stieß. Gemeinsam erkundete man dann per Kanus fünf Tage lang bei Traumwetter das Seengebiet des Möckeln mit seinen zahlreichen kleinen idyllischen Inseln. Zurück nach Osby zum Bahnhof ging es dann wieder zu Fuß, diesmal auf selbstgesuchtem Weg und ohne Schutzhütten, dafür aber bei regelmäßigen Regenschauern.

















„Und wieder einmal stehen wir hier mit der Zukunft in den Händen.“
Der kleine Prinz hat uns in diesem Jahr nach Remscheid zum Bundespfingstlager gerufen. Wie alle zwei Jahre fanden sich Pfadfinder*innen aus ganz Deutschland zusammen, um gemeinsam 4 Tage Pfadfinderei zu erleben. Bei strahlendem Sonnenschein machten wir uns auf, das Pfingstwochenende gemeinsam zu verbringen und ganz nebenbei noch unsere neuen Hagführerinnen zu bestätigen- mit Erfolg!
Ein Wochenende voller Singerunden, Gespräche mit Menschen aus dem Bund und natürlich voller Gelächter! Neue Freundschaften wurden geknüpft, alte vertieft und Pläne für zukünftige Fahrten geschmiedet.
Am Montagmorgen wurde nach einem intensiven Lager abgebaut und nach dem großen Abschlusskreis stand schon die Abfahrt an, die wir aufgrund der Dauerbaustelle zwischen Köln und Remscheid, mit Elternshuttles bewältigten.
Wenn man feststellt, dass man trotz der Anstrengung nicht nach Hause fahren möchte, ist das Lager gelungen! Ein riesiges Dankeschön an die Remscheider Gruppen, die so ein tolles Lager ermöglicht haben!



„Euch treiben die wehenden Lüfte zur Fahrt in die Ferne hinaus“.
Zwar nicht in all zu weite Ferne, doch auf jeden Fall auf Fahrt brach die jüngste Gilde des Hags, die Gilde Freya, am Samstagmorgen den 02.05.2026 auf. Das Ziel: das Siebengebirge. Vom Bonner Hauptbahnhof aus ging es also los, um hinter dem Drachenfels entlang bis in den Garten einer anderen Pfadfinderin zu wandern, wo uns dann doch tatsächlich ein entlaufener Pfau überraschte.
Nach einer Nacht im Garten machten sich alle wieder auf, und kamen schließlich am Sonntagmittag voller schöner Erinnerungen wieder.
Ein sehr gelungenes Wanderfahrtendebut der Gilde Freya





Wie bei Großfahrten üblich, wagte eine kleine Schar von Pfadfinderinnen im Alter zwischen 9 und 50 Jahren, knapp 2 Wochen lang die Böhmische und Sächsische Schweiz zu erkunden und hierbei alles an Highlights mitzunehmen, was diese zu bieten hat: Felsen, Aussichten und viel Natur. Wenn man erst bei der Rückfahrt merkt, dass es an 11 von 12 Tagen geregnet hat, war es wohl nicht so schlimm…





















Endlos lang zieht sich die Straße, hinter Wolken dämmert Morgen.
Früher Vogel ruft im Walde, Nebel steigt von Berg und Halde.
In der Woche vor Ostern ist eine kleine motivierte Gruppe unseres Hages auf dem Osterhajk mitgewandert. Dies ist ein alljährlicher überbündischer Postenlauf, der jedes Jahr von einer anderen Gruppe ausgetragen wird. Der diesjährige Hajk stand unter dem Motto Zirkus und so sind alle 14 teilnehmenden Gruppen mit dem „Cirque La Uffzufuss“ in der Eifel gewandert. Dabei hatte jede Gruppe ihr eigenes vorher vorbereitetes Thema und Kostüm. So gab es Zirkustiere, Pantomimen, Tier-Dompteure, den ZÜV (Zirkus-Überprüfungs-Verein), Zauberer, Feuerspucker, den Circus Maximus und viele andere. Alle Gruppen trafen sich am Montag auf der Ulmener Burg und wanderten dann über eine Woche von Posten zu Posten, an denen Aufgaben zu bewältigen, Rätsel zu lösen und Punkte zu sammeln waren. Die Organisationsgruppe hat sich dabei unglaubliche Mühe gegeben. So gab es täglich eine aktuelle Hajkzeitung mit Infos, Berichten über den letzten Tag, Unterhaltung und Munkeleien. Auch die Rätsel, die gelöst werden mussten um an den nächsten Posten zu gelangen, waren höchst kreativ. Am Mittwoch trafen sich dann alle Gruppen zum Mittelabend wieder und am Samstag fand schließlich der Abschlussabend statt mit einem Festmahl, gemeinsamen Musizieren, tollen Zirkusvorstellungen und der Siegerehrung. Wir haben eine anstrengende aber tolle Woche hinter uns und freuen uns auf‘s nächste Mal!



Das Leben will flammen und lodern, und Freunde, das Leben seid ihr!
Der dritte Monat dieses Jahres ist bereits angebrochen und die Zeit rast nur so davon! Wir haben jedoch das Pfadi-Jahr bereits im Februar mit einer Winterhüttenfahrt begonnen. Dazu machten sich die jüngeren Gilden unseres Hages auf in das Heim einer befreundeten Kölner Gruppe und verbrachte ein schönes und abenteuerreiches Wochenende miteinander. Auf dem Programm standen Spiele jeder Art, gemeinsames Kochen, handwerkliche Tätigkeiten, Musik, Gesang und vor allem viel Lachen. Gerade für die neuen Mädchen der Gilde Freya, die erst letztes Jahr gegründet wurde, war das Wochenende sehr aufregend.
Zwar sind wir sehr zufrieden mit der Entwicklung unserer jüngsten Gruppe, jedoch suchen wir nach wie vor neue Mädchen, die Lust auf pfadfinderische Abenteuer haben. Vor allem Mädchen im Alter von 9-10 Jahren werden momentan gesucht. Die Gruppenstunden finden immer Montags von 16:00-17:30 Uhr am Mühlenstumpf in Auerberg statt. Wir freuen uns auf euch!
]]>„Es liegt uns im Blut, es treibt uns davon, immer wieder davon, immer wieder davon.“
Alle zwei Jahre findet das Bundeslager des Deutschen Pfadfinderbundes an Pfingsten statt. So war es nun nach einer langen Pause dieses Jahr endlich wieder soweit! Am Pfingstwochenende trafen sich über 1000 Pfadfinder*innen aus ganz Deutschland in Leopoldstal bei Detmold und auch wir waren dabei. Es wurde gespielt, in Wettstreiten gegeneinander angetreten, gesungen, gelacht, gefeiert und Pfadfinderei erlebt. Nach den vergangenen Jahren, wo solch ein großes Lager nicht stattfinden konnte, war dieses Bundeslager für uns alle sehr besonders und schön und wir freuen uns, all unsere Freund*innen im Bund bald wieder zu sehen!





Die Pfadfinderinnen und Pfadfinder des Deutschen Pfadfinderbundes sowie ihr Förderverein konnten am 21. Mai 2022 endlich die Fertigstellung ihres Pfadfinderheimes „Mühlenstumpf“ feiern. Vorangegangen waren 14 Jahre Renovierung des zuvor zugemauerten und dem Zerfall anheimgebenenen Denkmals. Der feierliche Startschuss erfolgte mit Ansprachen und Grußworten durch die Fördervereinsvorsitzende, den Stiftungsvorstandes der NRW Stiftung, Franz-Josef Lersch-Mense (größter Geldgeber) und den Auerberger Stadtverordneten Jürgen Wehlus. Es schloss sich ein Vortrag über die Geschichte der früheren Windmühle und der früher gegenüberliegenden Wassermühle vom Lokalhistoriker Jürgen Haffke an. Programmhighlight für die Jüngsten war allerdings das Badeentenwettschwimmen.



