Ach ja, Bastler Tag war auch angesetzt, es gab einige Fahrzeuge, bei denen es mehr oder weniger kleiner Reparaturen vorzunehmen gab. So wurden Sicherungen getauscht, Kabel erneut befestigt und eine Solaranlage installiert.
Besonders war der Ausflug nach Saßnitz, den wir uns gegönnt haben. Dank der Kurkarte konnten wir mit den öffentlichen Verkehrsmitteln fahren und haben das auch gemacht. Ein Teil der Gruppe fuhr mit dem Bus, während ein anderer Teil den Weg mit dem Fahrrad bewältigte. In Saßnitz selbst trafen wir uns wieder ein Teil bummelte durch die Stadt. Ein anderer besuchte das U-Boot Museum, wieder andere besuchte die Promenade. Nach einem Fischbrötchen ging es wieder zurück zum Campingplatz, wo wir abends gemeinsam aßen.
Neben Frühstück mit Spiegelei gab es: gebratene Champignons, gefüllte Wraps, Langos, Shakshuka.
Kurz entschlossen ging es für uns bereits am Samstagabend zurück Richtung Heimat. Die anderen verblieben noch bis Sonntag und machten sich dann auf die anstehenden Etappen. Weil bei uns zu Hause einiges los war und auch zu organisieren galt, was uns lieber nicht erst Sonntagmittag loszufahren, sondern in die Nacht hinein. Dies war auch die richtige Entscheidung, so waren wir am Sonntag nach einer Zwischenahn gegen Mittag zu Hause., konnten in Ruhe auspacken waschen und am Montag die Dinge angehen, die anstanden.
Vielen lieben Dank an die Gruppe für die schöne, harmonische Urlaubszeit mit vielen Erlebnissen, Eindrücken und Gesprächen. Mit euch: gerne wieder!
]]>Die letzte Etappe steht an, heute erreichen wir Rügen.
Die Fahrt lief flüssig und problemlos, beeindruckend war die Brücke, die nach Rügen führt. Sie erinnerte an andere Inselbrücken.
Wir landeten denn auf einem Natur Stellplatz, den wir im Vorfeld reserviert hatten. Nachdem wir uns eingerichtet hatten wurde der Dutch aufs Feuer gestellt und es gab Schichtfleisch. Da wir alle etwas müde waren, klang der Abend dabei aus, nachdem wir mit Gold Sekt auf unseren gelungenen Trip angestoßen hatten.


Zum Frühstück kam der Rest der Gruppe wieder zu uns und brachte die Brötchen mit.
Danach betraten wir Neuland -es ging es in den Ziegeleipark, eine Fahrt mit der Bummelbahn wurde unternommen und Ziegelsteine geformt, bevor es weiter ging. Alle waren recht angetan von dem Ziegeleipark und die Möglichkeiten, die sich doch boten.
Im Anschluss fahren wir weiter auf der Naturcampingplatz cosa. Als wir von der Anmeldung zurückkam, mussten wir erst mal Hühner unter unserem Auto rausscheuchen, bevor wir aufs Gelände fahren konnten. Der Platz war sehr sonnig, aber bot auch ein Badesee zum Abkühlen.
Pizza und Salat gab es zum Abendessen. In dieser Gruppe ist es schwierig sich alleine zu versorgen und nicht direkt die ganze Gruppe…
Nach einem Regenschauer wurden die Temperaturen erträglich, so dass wir vor zu Bett gehen noch entspannt zwischen den Fahrzeugen sitzen und quatschen konnten.
Nach einem kleinen Mittagessen haben wir uns am Nachmittag entschieden, direkt vor Ort auf dem Gelände zu bleiben.
Nach einem kurzen Abstimmungsprozesse mit den anderen Gruppenmitgliedern war klar, dass diese außerhalb einen Stellplatz aufsuchen werden. Am nächsten Morgen wird sich zum Frühstück bei uns an den Fahrzeugen getroffen. Vorteil des Stellplatzes ist unter anderem, dass unsere Camper den ganzen Tag noch auf der Campingfläche stehen dürfen und wir nicht bis zum Beispiel 11:00 Uhr von der Fläche runter sein müssen. So stehen die Autos für die Hunde und das Baby dann im Schatten.
Unser Nachmittag vor Ort verlief unspektakulär, wir haben die Ruhe genossen, das nicht aktiv sein und zumindest die eintrittsfreien Bereiche des Geländes haben wir uns schon mal angeguckt. Es ging früh ins Bett, so dass wir am nächsten Morgen relativ fit waren.
Hier noch einige Bilder vom Bunkermuseum der anderen Gruppenhälfte:
Und wieder waren alle früh auf….
Nach dem gemeinsamen Frühstück brachen wir auf zu einer Kahnfahrt durch den Spreewald.
Im Anschluss ging es zum einkaufen, um die Vorräte aufzufüllen und weiter auf den nächsten Stellplatz. Dieser befand sich am Strandbad Wünsdorf, direkt am See gelegen mit Bäumen, Wiese und Sandstrand. Nicht ignorieren das Kiosk, bei den frisch gezapftes Bier erhältlich war. Nachdem wir bei der Einfahrt Probleme mit der Schranke hatten half uns der Betreiber diese Probleme zu lösen. Wir sagen zu dass wir Nachgang als kleines Dankeschön auf ein Bier vorbeikommen würde. Es wurden irgendwie mehr als 50 im Laufe des Abends…
Darüber hinaus kamen wir aber auch zum SUPpen und schwimmen und hatten einen tollen Sonnenuntergang. Hier haben wir es endlich geschafft unser erstes Gruppenfoto zu machen.
Nach dem Frühstück packen wir unsere Sachen und fuhren zunächst nach Hoyerswerda. Hier machten wir einen gemeinsamen Spaziergang durch die Plattenbausiedlung. Sie entstand in der Neustadt von Hoyerswerda ab 1955 als sozialistische Musterstadt für die Arbeiter des nahegelegenen Gaskombinats Schwarze Pumpe. Gegliedert in zehn Wohnkomplexe wuchs die Stadt bis Ende der 1980er-Jahre auf rund 70.000 Einwohner an, schrumpfte nach der Wende jedoch massiv und prägt seither mit Leerstand, Abrissen und modernen Umbauten den Strukturwandel.
Weiter ging es in das Besucherbergwerk F60 in Lichterfeld. Es beherbergt die ehemalige Abraumförderbrücke F60, eine der größten beweglichen Arbeitsmaschinen der Welt. Der gigantische Stahlkoloss wird auch als „Liegender Eiffelturm der Lausitz“ bezeichnet. Er zeugt eindrucksvoll von der Geschichte des Braunkohletagebaus in der Region.
Im Anschluss fuhren wir weiter nach Lübben in den Spreewald.
Den Rest der Tages verbrachten wir auf dem ausgewählten Wohnmobilstellplatz. Hier Verkosten wir die zuvor eingekauften Spreewald Gurken, das Gurkenradler, das Viba-Nougat und das Best-Bier.
Am schnellsten lässt sich das Nougat beschreiben, dass alle Sorten gut waren, die Favoriten waren von Personen zu Personen unterschiedlich gewählt.
Das Gurkenradler schmeckte nach irgendetwas wie Bier, vielleicht auch Gurke, vielleicht auch Melone. Man kann es trinken, es ist aber sicherlich kein Muss im Getränkevorrat.
Beim Gurkentasting von Knoblauchgurke, Dill-Salzgurke, Honig-Senfgurke und normaler Essiggurke sprechen Bilder mehr als 1000 Worte.
Wir waren noch nicht lange unterwegs als der Defender ein Kühlwasserproblem meldete. Dank der „Schrauber“ der Gruppe konnte der Defekt schnell am Straßenrand mit Hilfe von Akkuflex, einem Stück Markisenkurbel und zwei Schlauchschellen behoben werden.
Ca. 2,5 km vor unserem Stellplatz in Bautzen erwischte es das nächste Fahrzeug. Die Kupplung hatte ihre Funktion aufgegeben und beim Blick unter die Motorhaube spritzte Hydraulikflüssigkeit, sobald das Kupplungspedal manuell bewegt wurde. Kein Fall für „mal eben“. Das Fahrzeug wurde abgeschleppt in die nächste Werkstatt. Der Fahrer ging ins Hotel, weil weder am Samstag Nachmittag noch am Sonntag eine Reparatur realistisch war. Dank mitgeführtem Fahrrad war der Fahrer flexibel, so dass wir trotzdem gemeinsam Zeit in Bautzen verbringen konnten.
Der Stellplatz war okay, nass und matschig halt aufgrund des Wetters.
In der Altstadt wurde bei Nieselregen gebummelt, im Senfladen wurde geshoppt und in der Bautzener Senfstube, dem ersten Bautzener Senfrestaurant, wurde gut gegessen.
Abends, als der Regen irgendwann aufgehört hat, konnten wir noch eine Weile ums Feuer sitzen und trocknen.
Wir legten noch einen Schlenker über Polen und Tschechien zum Tanken ein. Obwohl wir an den Grenzen nicht angehalten wurden führe dies dazu, dass wir uns erst verspätet am Treffpunkt einfanden. Von hier ging es dann gemeinsam mit der Gruppe und noch zwei weiteren Fahrzeugen los auf unseren Roadtrip 2026 über die B96 von Oybin nach Sassnitz.
Brötchen vom Bäcker waren nach dem Aufstehen zu Fuß in einer viertel Stunde besorgt. Nach dem Frühstück wurde der Tagesablauf konkretisiert. Wir wollten tanken, die Nougatwelt besuchen und nach Chemnitz weiterfahren. Letztendlich war das dann auch die Reihengfolge.
Die Viba Nougatwelt hat definitiv Eindruck hinterlassen und den Kühlschrank mit Proben gefüllt, die wir mit zum Infaulencer- Treffen zur Verkostung nehmen.
Nach dem Beutezug ging die Fahrt weiter. Wir haben uns für die Route über Oberhof entschieden.
Auf der Weiterfahrt haben wir uns eine Pause gegönnt und an einem Parkplatz neben einem Denkmal am Wald gehalten.
Danach ging es dann weiter nach Chemnitz zu Carmen und Bernd, die uns ermöglichten, bei ihnen im Hof zu übernachten.
Nach dem Einparken und der Begrüßung sind wir zunächst gemeinsam Essen gegangen. Grüße an die PUG wurden per Threema verschickt und dann haben wir den Abend gemütlich auf der Terrasse ausklingen lassen.
Am nächsten Morgen haben die beiden uns mit einem tollen Frühstück nochmals eine Freude bereitet, bevor wir gegen viertel nach acht nach Oybin aufgebrochen sind. Vielen lieben Dank für das herrliche Willkommen und die schönen Stunden bei euch!
Am Donnerstag Mittag ging es los, nachdem wir im Schnorrbach noch schnell die Möhren geerntet haben. Entspannt ging die Fahrt nach Schmalkalden. Auf dem Weg haben wir an Point Alpha und beim Haus auf der Grenze gehalten. Aufgrund der Hitze wurde es eher ein kurzer Stop.
Danach haben wir auf den Stellplatz von Schmalkalden angefahren, uns eingerichtet und erstmal ein Päuschen gegönnt. Von dort gab es einen direkten Zugang zum Park, einem Überbleibsel der Landesgartenschau, und der Schmalkalde.
Später haben wir einen Spaziergang in den Ort gemacht, gut gegessen und uns nach Rückkehr am Bulli kurz nach dem Bild mit Port und Fitzek in den Bus verkrochen wegen Regen. Vor Ort gab es VitaCola- eine echt gute Alternative zu anderen Colaprodukten. Es war bis in die frühen Morgenstunden sooooo warm!
Wie es am nächsten Tag weiterging berichte ich euch gerne später